
Lübeck – Der 26. Spieltag in der Kreisliga Südost steht vor der Tür und es geht in die entscheidende Phase der Saison. Es ist noch eine Menge möglich, sowohl oben als auch unten. Dabei könnte dieser Spieltag von gang großer Bedeutung sein, denn es gibt in allen Tabellenregionen direkte Duelle. So treffen sich zwei Anwärter auf den Relegationsplatz zur Verbandsliga in Eichholz oder aber zwei Kellerkinder in Gudow. Es geht um eine Menge und da sind die vergangenen Spiele von keiner großen Bedeutung mehr. Es geht nun um das Jetzt und die drei Punkte, denn für einige Mannschaften, könnte es ansonsten im Schlussspurt enorm schwer werden.
SG Reinfeld/Kronsforde – SV Fortuna St. Jürgen (Sa., 12 Uhr)
Es ist nicht lange her, da trafen sich die SG Reinfeld/Kronsforde und der SV Fortuna St. Jürgen bereits in der Kreisliga Südost. Genau 14 Tage liegen zwischen dem Hinspiel und dem kommenden Rückspiel, das am Sonnabend um 12 Uhr stattfindet. Damals gewann die SG mit 3:1 und beendete die Heimserie der Fortuna. Es war ein Spiel, in dem es durchaus Luft nach oben gab, aber dennoch verdientermaßen über die Bühne gezogen wurde. Dabei fiel erst in der Nachspielzeit der dritte Gästetreffer, der die Vorentscheidung bedeutete. Nun möchte der Tabellenführer sicherlich den Sack früher zumachen und vor allem die Heimserie fortsetzen. Zu Hause holte Reinfeld/Kronsforde nämlich mit 36 Punkten aus zwölf Spielen die Maximalausbeute. Die letzte Niederlage in einem Heimspiel gab es am 12. April 2025, die Ungeschlagen-Serie hat sich am vergangenen Sonntag, einen Tag nach dem 6:1-Sieg gegen den TSV Kücknitz, somit gejährt. Nun soll sich dieser unglaubliche Lauf auch fortsetzen, doch die Lübecker haben zuletzt Selbstvertrauen getankt. Gegen die SG Breitenfelde/Mölln gab es einen späten 4:3-Heimerfolg. Dies war ein Sieg der Moral, denn gleich dreimal lag die Mannschaft von Andre Meese gegen die formstarken Lauenburger hinten. Die Punkte blieben dennoch am Kalkbrenner und dorthin sollen nun auch die nächsten mit hingenommen werden, doch die Aufgabe ist die wohl schwierigste der gesamten Saison.
Jakob Finnern (Reinfeld/Kronsforde): „Am Wochenende spielen wir gegen Fortuna. Vor 2 Wochen haben wir erst gegeneinander gespielt, dadurch ist dieses Spiel natürlich noch sehr präsent. Wir haben das Spiel analysiert, wir haben gesehen, was gut lief, aber auch, was wir verbessern wollen. Wir haben einen Matchplan und sind guter Dinge, so dieses Spiel zu gewinnen und damit zu Hause weiterhin ungeschlagen zu bleiben. Dies ist das klare Ziel.“
Nikolay Frech (Fortuna): „Am Samstag treffen wir erneut auf die Mannschaft aus Reinfeld! Bereits vor zwei Wochen mussten wir uns knapp geschlagen geben. Wir nehmen das Momentum des letzten Sieges mit und schmeißen wieder alles rein, um das bestmögliche Ergebnis einzufahren.“
Eichholzer SV II – TSV Pansdorf II (Sa., 15 Uhr)
Am Sonnabend geht der Blick an den Pöbelberg. Dort treffen mit dem Eichholzer SV II und TSV Pansdorf II nicht nur zwei Landesliga-Reserven aufeinander, sondern vor allem die formstärksten Mannschaften im Jahr 2026. Auf der einen Seite stehen die Lübecker, die aus den sieben Spielen nach dem Winter 19 Punkte holten. Man bezwang namhafte Gegner wie Reinfeld oder auch Kücknitz und zeigte sich zuletzt in einer harten Woche mit drei Spielen in sechs Tagen enorm fit. Alle drei Partien wurden gewonnen, dabei waren dies alles andere als Selbstgänger. Stockelsdorf, Travemünde und Lübeck 1876 haben allesamt eine hohe Qualität im Kader, doch der Sieg ging an die Zweitvertretung. Dabei war vor allem der jüngste Erfolg gegen die 1876er höchst eindrucksvoll. Es gab einen 10:2-Auswärtssieg, der erst zweite zweistellige Sieg einer Mannschaft in dieser Saison. Dabei glänzte nicht nur ein Spieler mit mehreren Toren, sondern das gesamte Kollektiv, was die sieben verschiedenen Torschützen klar zeigen. Es ist die große Stärke der Mannen von Stephan Lindhoff, denn sie kommen über das Kollektiv. Dies ist allerdings auch beim kommenden Gegner ein nicht ganz unwichtiger Faktor. Der TSV Pansdorf II steht auf dem zweiten Platz, hat beste Karten, sich für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren, und knüpfte nahtlos an die starke Hinserie an. Mit 18 Punkten holte der Verbandsligaabsteiger die Maximalausbeute aus den sechs Spielen nach dem Winter. Dabei gab es durchaus interessante Erkenntnisse. Das Team von Steven Tion hat sich in der Offensive nämlich enorm verbessert und zuletzt 19 Tore erzielt. Das ist mehr als ein Drittel aller bisherigen Tore. Dafür gab es allerdings auch nur ein einziges Spiel ohne Gegentor, was in der Hinrunde noch achtmal der Fall war. Das kommende Spiel ist mit Spannung zu erwarten, denn es treffen auf einem kleinen Kunstrasen zwei Teams aufeinander, die sich im Laufe der Saison sowohl vorne als auch hinten stark gezeigt haben. Was für ein Spiel es genau wird, das kann man vor dem Spiel schwer sagen, denn auf dem Platz an der Guerickestraße konnte man schon häufig sehen, dass alles passieren kann.
Stephan Lindhoff (Eichholzer SV II): „Vorfreude pur auf das Topspiel am Pöbelberg. Am Samstag erwarten wir Pansdorf II zum Topspiel. Pansdorf ist seit 13 Spielen ungeschlagen und hat nach der Winterpause 18 Punkte aus sechs Spielen geholt. Wir sind seit zehn Spielen ungeschlagen und haben 19 von 21 Punkten nach der Winterpause geholt. Pansdorf verfügt über eine überragende Defensivarbeit, was die wenigen Tore zeigen. Zudem sind schnelle Offensivspieler ebenfalls eine Waffe. Wir wissen um die Stärken, aber wir spielen zuhause. Haben großen Respekt vor dem Gegner, jedoch wissen wir auch, was wir können. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sowie dem grün-schwarzen Herz werden wir alles reinhauen, um zu punkten. Wir werden versuchen, unseren Fußball auf den Platz zu bekommen. Die Jungs sind heiß und haben richtig Bock auf das Spiel. Der Druck liegt nicht bei uns, von daher werden wir befreit aufspielen, wie bisher.“
Steven Tion (TSV Pansdorf II): „Für solche Spiele machen wir das jede Woche, ein absolutes Highlight wartet am Samstag auf uns, wir treffen auf eine sehr formstarke Mannschaft aus Eichholz, die gerade zuhause eine Macht ist. Wir haben die Woche sehr gut trainiert und haben nahezu alle Mann an Bord. Wir freuen uns auf die heiße Phase der Saison und auf einen starken Gegner, der uns alles abverlangen wird. Es wird eine schwierige Aufgabe, aber wir wollen die drei Punkte.“
ATSV Stockelsdorf – VfL Rethwisch (Sa.,16 Uhr)
Der VfL Rethwisch hat am vergangenen Sonntag drei echte Big Points eingefahren. Mit dem 4:2-Sieg zu Hause gegen den SV Azadi Lübeck II vergrößerten die Stormarner ihren Vorsprung nach unten und beseitigten minimale Zweifel am Klassenerhalt. Dieser ist ihnen nun kaum noch zu nehmen. Anders ist es beim ATSV Stockelsdorf, der mit 16 Punkten, somit acht weniger als der VfL, auf dem 13. Platz steht. Im neuen Jahr gab es für diesen noch keinen einzigen Dreier, sodass man seit zehn Spielen sieglos ist. Es ist eine besorgniserregende Serie, die bisher allerdings noch keine großen Konsequenzen hatte, denn vor allem Groß Grönau II direkt dahinter punktet zu wenig, um die Mannschaft von Jan Mehlfeld nochmal zittern zu lassen. Die Punkteausbeute und sportlichen Leistungen in den einzelnen Spielen waren zuletzt allerdings auch ganz klar zwei verschiedene Geschichten. Ein Punkt aus fünf Spielen in 2026 liest sich eindeutig, doch man zeigte keine schlechten Leistungen. Kücknitz, Reinfeld, Pansdorf, Eichholz und Schlutup gehören nicht nur zur aktuellen Top-Fünf der Liga, sondern sind vor allem die jüngsten Gegner Stockelsdorfs. Ein Hammer-Programm liegt also hinter ihnen, doch mit Blick auf die Endresultate kann man sehr positiv, trotz der ausgebliebenen Siege, blicken. Zweimal war es eine Niederlage mit nur einem Tor Unterschied, zudem führte man in vier der fünf Spiele selbst mit 1:0. Also chancenlos war man keineswegs. Nun liegt mit Rethwisch ein Gegner vor der Brust, der zwar in der Tabelle deutlich weiter unten zu finden ist, doch keineswegs zu unterschätzen ist. An das Hinspiel erinnert man sich dabei sicherlich noch genau, denn dort gab es trotz des Führungstreffers in der 88. Minute nur einen Punkt. Ein Last-Minute-Ausgleich riss Stodo den Dreier aus der Hand.
Jan Mehlfeld (ATSV Stockelsdorf): „Wir wollen den ersten Sieg in 2026 holen. Dafür brauchen wir über 90 Minuten eine konzentrierte und kämpferisch gute Leistung.“
Malte Gerich (VfL Rethwisch): „Wir wollen den Schwung der letzten beiden Spielen mitnehmen. Gerade letzte Woche war ein überzeugender Auftritt. Wir müssen aber genau so diszipliniert und engagiert das Spiel angehen, da es sonst sehr sehr schwer werden wird.“
VfL Vorwerk – TSV Schlutup (Sa., 17 Uhr)
Nachdem der VfL Vorwerk am vergangenen Wochenende mit dem TSV Pansdorf II eine Top-Mannschaft gegenüber hatte, folgt nun der nächste Brocken in dieser Liga. Der TSV Schlutup ist zu Gast und somit eine der stärksten Offensiven der Liga. Dies liegt vor allem an Mert Büyükdemir, der zuletzt richtig gut in Form war. Viermal jubelte er gegen Stockelsdorf und war somit beim 5:4-Sieg seiner Mannschaft der Matchwinner. In den Wochen zuvor zeigte sich der Knipser, der derzeit gemeinsam mit Ramezan Hassan an der Spitze der Torjägerliste steht, sehr torhungrig. Doch auch Alexander Lage muss der VfL Vorwerk in den Griff bekommen, denn der erfahrene Kapitän des TSV hat ebenfalls nach dem Winter für einige Treffer gesorgt. 32 Tore erzielte die Mannschaft vom Palinger Weg nach der Winterpause. Vorne läuft es definitiv, doch die Defensive zeigte sich deutlich anfälliger als noch in der Hinrunde. 15 Gegentreffer gab es in diesem Zeitraum, darunter neun aus den vergangenen drei Spielen. Es ist sicherlich einer der Hauptgründe, warum die gute Ausgangssituation im Kampf um den Aufstieg verspielt wurde. Nun geht es ins Teichstadion, wo eine Mannschaft wartet, die ebenfalls nichts zu verschenken hat. Vorwerk braucht Punkte, denn man glaubt an den Klassenerhalt. Es stehen noch direkte Duelle an und auch die Entwicklung nach der langen Winterpause macht Mut. Die Mannschaft hat sich gesteigert und unter der Woche gab es wichtige Zeichen. Mit Niclas Tiessen, Ali Maazoune und Ceyhun Akcasu haben drei Spieler ihre Zusage für die neue Saison gegeben. Starke Signale wurden in dieser Phase gesetzt.
Benjamin Schramm (VfL Vorwerk): „Neues Spiel, neue Chance. Mit Schlutup kommt der nächste Brocken ins Teichstadion. Das Spiel beginnt bei 0:0 und mindestens diesen Punkt wollen wir verteidigen.“
Christian Clasen (TSV Schlutup): „Das Lazarett lichtet sich und es kommen mehrere Spieler aus Verletzungen und grippalen Infekten zurück. Es wird sicherlich kein Selbstgänger, auch wenn die Tabelle was anderes aussagt. Wir sind der Favorit, aber nur mit der richtigen Einstellung werden wir die drei Punkte aus Vorwerk mitnehmen.“
TSV Gudow – Eintr. Groß Grönau II (Sa., 18.30 Uhr)
Mehr Abstiegskampf als am Sonnabend geht wohl kaum. Der TSV Gudow begrüßt den TSV Eintracht Groß Grönau II und es geht ums blanke Überleben in der Kreisliga. Die Heimmannschaft steht mit sechs Punkten am Tabellenende, schien zum Winter bereits abgeschrieben, doch kämpfte sich zurück. Eine starke Entwicklung und die Rückkehr des Glaubens an den Klassenerhalt haben die Fesseln beim letztjährigen Tabellenvierzehnten gelöst. Gegen Rethwisch platzte der Knoten und der erste Dreier wurde eingefahren, es folgten weitere Spiele, die definitiv Mut machten. Vor allem zu Hause ist das Team von Marcel Schaper zu einer richtig unbequemen Mannschaft geworden, die definitiv verstanden hat, worauf es im Abstiegskampf ankommt. Nun gastiert mit Groß Grönau II ein Gegner, bei dem die vergangenen Wochen überhaupt nicht so liefen, wie man es sich vorgestellt hat. Alle Spiele nach dem Winter wurden verloren und ein Trainereffekt nach der Übernahme von Alexander Wollmer blieb aus. Stattdessen muss man Woche für Woche den dünnen Kader auffüllen mit Jugendspielern sowie Kickern der Dritten und Ersten. Der Trend spricht dabei also nicht unbedingt für die Eintracht, die aktuell noch die beste Ausgangslage im Keller hat. Groß Grönau braucht dringend Erfolgserlebnisse, denn die aktuelle Situation ist für das gesamte Team nicht einfach. Dies gilt es am Sonnabend allerdings abzuschütteln und den Abstiegskampf anzunehmen, denn es wartet eines der wichtigsten Saisonspiele. Der Gegner hat mit einem Sieg nämlich die Chance, auf bis zu einen Punkt ranzukommen und es steht am 13. Mai noch das zweite Duell gegeneinander an. Es könnte also richtig eng werden, umso wichtiger ist es, dass die Sieglosserie von elf Spielen am Sonnabend gegen 20.30 Uhr endet.
Marcel Schaper (Gudow): „Samstag 18:30, Abstiegskrimi in Gudow. Beide Mannschaften müssen, scheißegal, was im letzten Spiel war. Wir haben uns in der Rückrunde herangearbeitet und so die Chance, Grönau mit einem Sieg richtig unter Druck zu setzen. Jeder, der auf Kampf und Leidenschaft steht, sollte an den Segrahner Berg kommen, anstatt Frankfurt – Leipzig zu schauen. Bier und Wurst aus der Burmeister Hütte sehr zu empfehlen. Bis Samstag.“
Alexander Wollmer (Groß Grönau II): „Wir haben Bock auf einen geilen Krimi. Ich glaube, mein Trainerkollege und ich müssen den Jungs nicht viel sagen. Wer bei so einem Spiel nicht hochmotiviert ist, der braucht keinen Mannschaftssport betreiben.“
SV Viktoria 08 – SG Breitenfelde/Mölln (So., 14.30 Uhr)
An das Hinspiel gegen die SG Breitenfelde/Mölln erinnert man sich beim SV Viktoria 08 nicht unbedingt gerne zurück. Mit 0:7 unterlag das Team von der Falkenwiese, wobei vor allem Breitenfeldes Philipp Reimann mit vier Toren herausragte. Nun soll die Revanche gelingen und die Lübecker sind gut drauf. Drei der vergangenen vier Spiele wurden gewonnen, zuletzt zweimal in Folge sogar ohne Gegentor. Breitenfelde/Mölln musste sich am vergangenen Wochenende nach fünf ungeschlagenen Spielen wieder geschlagen geben, dabei führte die Elf von Arne Riewe dreimal. Zwei ganz späte Tore rissen ihnen allerdings den Auswärtssieg beim SV Fortuna St. Jürgen aus der Hand. Nun soll eine neue Serie gestartet werden. Mit Blick auf die Tabelle geht es für beide Mannschaften um die berühmte Goldene Ananas, denn der Abstand nach oben ist zu groß und nach unten hat man ein dickes Polster. Dennoch ist ein munteres Spiel auf der Falkenwiese zu erwarten, denn beide Mannschaften sind offensivstark.
Timur Akgün (SV Viktoria 08): „Das Hinspiel war eine reine Katastrophe. Dieses Mal möchten wir es besser machen, dafür müssen wir alles gegen einen wirklich guten Gast geben.“
Arne Riewe (Breitenfelde/Mölln): „Sonntag geht es zu Viktoria. Das Hinspiel haben wir klar gewonnen, dementsprechend wird Viktoria mit Sicherheit etwas wiedergutmachen wollen. Zudem kommen sie nach zuletzt guten Ergebnissen mit Rückenwind in die Partie. Wir sind gewarnt, aber gut vorbereitet. Wir haben über das letzte Spiel gesprochen und wollen es besser machen. Wir gehen weiter auf die Jagd und wollen auch bei Viktoria Punkte mitnehmen.“
TSV Kücknitz – Lübeck 1876 (So., 15 Uhr)
Am Sonntag treffen sich zwei Mannschaften, die am vergangenen Wochenende deutliche Niederlagen hinnehmen mussten. Kücknitz kassierte eine 1:6-Pleite, bei der man spät unter die Räder geriet. Das Ergebnis war insgesamt zu deutlich, denn die Lübecker waren bei weitem nicht so unterlegen, wie man meinen könnte. Viel bitterer war für die Mannschaft von Mirco Groß allerdings die Verletzung von Niklas Lambrecht, der lange Zeit ausfällt. Zu Gast nun ist Lübeck 1876, die eine heftige Klatsche auf dem heimischen Platz vergangene Woche bekamen. 2:10 gab man sich dem Eichholzer SV II geschlagen. Nun wollen beide Wiedergutmachung betreiben, um an der Top-Fünf dranzubleiben.
Oliver Krause (TSV Kücknitz): „Am Sonntag begrüßen wir Lübeck 76 am Roten Hahn. Nach der Niederlage in Reinfeld wollen wir wieder zurück in die Erfolgsspur. Gegen 76 sind es immer Duelle auf Augenhöhe und wir wollen das Hinspielergebnis wieder geradebiegen. Wir freuen uns auf das Spiel und wollen die 3 Punkte am Roten Hahn behalten und diese Nikki widmen, der sich in Reinfeld schwer am Knie verletzt hat. Hoffentlich wieder vor einer guten Kulisse unserer Fangemeinde. Auf geht’s Kücknitzer Jungs.“
Uwe Buchholz (Lübeck 1876): „Wir freuen uns auf das nächste Derby gegen Kücknitz. Kücknitz kommt sehr über den Willen und spielt mit viel Leidenschaft. Wenn wir auch diese Tugenden auf den Platz bringen, sind wir überzeugt, dass wir mit Punkten im Gepäck an die Travemünde Allee zurückkehren.“
SV Azadi Lübeck II – TSV Travemünde (So., 15 Uhr)
Die Erleichterung war groß beim TSV Travemünde, als am vergangenen Sonntag die Sieglosserie nach einem 4:1-Sieg gegen Groß Grönau II riss. Die Personalsituation entspannte sich etwas im Vergleich zu den Vorwochen, sodass Trainer Christian Jetz wieder mehr Optionen für die Startelf hatte. Nun soll der zweite Dreier her in 2026, doch es steht ein Auswärtsspiel an. In der Fremde gab es seit fünf Spielen keinen Sieg mehr, letztmals vor der Winterpause. Der SV Azadi Lübeck II hat nach der Winterpause nur einen Dreier eingefahren und zwei verschiedene Gesichter gezeigt. Während es zu Hause gut lief, gab es auswärts kaum etwas zu holen.
Awar Rashid (SV Azadi II): „Im Hinspiel hat unser Gegner stark gespielt und verdient gewonnen, aber das sagt nichts über das kommende Spiel aus. Wir hatten in letzter Zeit mit einigen Verletzungen zu kämpfen,sind jetzt jedoch wieder deutlich besser aufgestellt. Wir werden die Herausforderung annehmen und alles daransetzen, die drei Punkte zuhause zu behalten.“
Christian Jetz (TSV Travemünde): „Azadi hat eine ungeheure Offensivqualität, die gilt es wegzuverteidigen und selber eine kleine Serie zu starten, um den ein oder anderen Tabellenplatz zu klettern.“
Der 26. Spieltag
Reinfeld/Kronsforde – Fortuna St. Jürgen (Sa., 12 Uhr)
Eichholzer SV II – TSV Pansdorf II (15 Uhr)
ATSV Stockelsdorf – VfL Rethwisch (16 Uhr)
VfL Vorwerk – TSV Schlutup (17.30 Uhr)
TSV Gudow – Eintr. Groß Grönau II (18.30 Uhr)
SV Viktoria 08 – SG Breitenfelde/Mölln (So., 14.30 Uhr)
TSV Kücknitz – Lübeck 1876 (15 Uhr)
SV Azadi Lübeck II – TSV Travemünde








