Topspiele im Osten: Tabellenführer empfängt Team der Stunde – Verfolgerduell um Platz Zwei in Bösdorf

Fehmarn holt Punkt gegen Dobersdorf

Der TSV Lensahn ist derzeit das Team der Stunde. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Eutin – Die Saison in der Kreisliga Ost neigt sich dem Ende hin und es geht in die heiße Phase. Der Aufstieg, Abstieg, alles ist noch offen und jedes Spiel kann entscheidend werden. Dabei gibt es bereits am kommenden Wochenende Spiele, die es absolut in sich haben. So treffen zum Beispiel zwei der formstärksten Mannschaften des Jahres aufeinander. Außerdem zwei Verfolger, die derzeit auf den zweiten Platz schielen. Neben dem Blick auf das kommende Wochenende, wird allerdings auch nochmal auf den jüngsten Dienstag und die Ereignisse aus dem Nachholspiel in Eutin geschaut.

Stellungnahme der TSG Concordia zum Nachholspiel am Dienstagabend

Das Spiel zwischen Eutin 08 II und der TSG Concordia Schönkirchen am Dienstagabend hatte es absolut in Sich. Die Mannschaften lieferten sich ein heißes Duell, in dem es ordentlich zur Sache ging. Sportlich fand dieses mit Schönkirchen einen Sieger, der aufgrund einer starken mannschaftlichen Geschlossenheit und Kompaktheit den Tabellenführer vor große Herausforderungen gestellt hatte. In den Fokus rückte allerdings an diesem Abend eine Rudelbildung kurz vor dem Ende, bei der es zu unschönen Szenen gekommen war. Nun nach einigen Tagen, gab es von der TSG eine Stellungnahme zu diesem Duell, sowie den Handgreiflichkeiten, die geschildert wurden.

Die TSG Concordia Schönkirchen nimmt Stellung:

Das Spiel Eutin 08 II.Herren gegen die TSG Concordia Schönkirchen war zweifelsohne ein Spiel, dass eine nicht vorhersehbare Dynamik entwickelte. Ein leidenschaftliches und hart umkämpftes Match zweier Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollten. Mit Beginn der 2. Halbzeit lief das Spiel zunehmend in eine emotionale Richtung, die aus unserer Sicht beide Mannschaften zunächst zu gleichen Teilen zu verantworten hatten. Der Gastgeber, seit 9 Spielen ungeschlagen, wollte diese Serie unbedingt fortführen und ausbauen. Entsprechend hoch war der Einsatz, hart, selten unfair. Diesen Anspruch haben wir auch für uns angenommen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Final gipfelte die Auseinandersetzung in einer Rudelbildung, nachdem Alexander Löwe unfair bedrängt zu Boden ging. Es wurde in der Berichterstattung von anschließenden (Faust-) Schlägen gegen den Kopf eines Spielers von Eutin 08 geschrieben. Es fand ein Gerangel und Geschubse statt, im Rahmen dessen diverse Spieler beider Mannschaften aneinandergerieten. Allerdings möchten wir uns entschieden von dem Vorwurf distanzieren, andere Spieler ins Gesicht geschlagen zu haben. Auch gerade die weiterführende Darstellung, einen am Boden liegenden Spieler nochmals geschlagen zu haben, entspricht nicht der Wahrheit und unserem Verständnis von Umgang und Fairplay, losgelöst von Sieg oder Niederlage. Es fand keine dieser Handlungen in der dargestellten Form statt!

Dennoch bleibt insbesondere auch haften, dass nach Spielende die Wogen schnell geglättet waren und sich die Trainer und Mannschaft sehr fair und sportlich verhalten haben. Das gebührt Respekt und sportliche Anerkennung. Dafür vielen Dank!

SG Dobersdorf/P’hagen – SG Insel Fehmarn 1:1 (1:1)

Die SG Insel Fehmarn wollte nach zwei Siegen in Folge nun eine Serie starten. Die schwierigen Wochen zum Rückrundenstart sind abgeschüttelt und der Blick positiv auf den Schlussspurt. Man hat ein dickeres Polster bekommen, die Abstiegsplätze ferngehalten und so kann das Team von der Sonneninsel deutlich befreiter aufspielen. So war es auch am Donnerstagabend, als Fehmarn zu Gast bei einer Spitzenmannschaft war. Die SG Dobersdorf/P’hagen wartete, doch beim Tabellendritten lief es zuletzt nicht mehr so richtig. Es gab vier Spiele, in denen man sieglos blieb und die gute Ausgangslage im Meisterschaftskampf verspielte. Nun sollte die Sieglosserie reißen gegen einen Gegner, der auf einige Spieler verzichten musste. Der Kader war dünn und so saßen nur drei Spieler auf der Bank. In der Anfangsphase war es ein ziemlich abwartendes Spiel, in dem beide kein großes Risiko eingingen. Die erste richtig gute Chance gehörte allerdings Dobersdorf, die nach einer Ecke ziemlich frei zum Kopfball kamen. Patrick Mierse brachte diesen allerdings zu unplatziert auf den Kasten, sodass Kevin Heinecke zur Stelle war. Auf der Gegenseite gab es eine knifflige Szene, bei der Tjelk Jacob zu Fall gebracht wurde. Hier hätten die Ostholsteiner gerne einen Elfmeterpfiff gehört, doch die Pfeife blieb stumm. Kurz darauf gab es eine erneute Ecke für Dobersdorf, die allerdings nicht konsequent genug geklärt wurde. So kamen die Gastgeber zum zweiten Ball, der von außen in die Mitte gesteckt wurde, wo Dennis Wedemann (35.) einschob. Es war die nicht unverdiente Führung der Dobersdorfer, die durch Danny Heese kurz danach die Riesenchance hatten, doch der Pfosten rettete hier allerdings Fehmarn. Stattdessen kamen die Insulaner kurz vor der Pause nochmal nach vorne. Jürgens machte den Ball fest und bediente Jacob, der nach einem kurzen Eins-gegen-Eins Jan Töpfer an der Strafraumgrenze fand. Dieser zog ab, doch der abgefälschte Schuss landete bei Fabian Plöger (45.), der den Verteidiger ins Leere rutschen ließ und mit links ins Eck traf. Mit dem Pausenpfiff war es der Ausgleich, Co-Trainer Fynn Severin sprach vom „psychologisch wichtigen Zeitpunkt.“

Nach dem Seitenwechsel war zu erwarten, dass die Dobersdorfer deutlich den Druck erhöhen, damit es endlich mal wieder mit einem Dreier klappen würde. Das Heimteam drängte die SG Insel immer wieder tief hinten rein und kam auch zu guten Chancen. Doch auch der Gast schaffte Entlastungsangriffe, die gefährlich wurden. Niklas Matthies rettete im Tor rund 25 Minuten vor dem Ende glänzend und verhinderte den Führungstreffer der Fehmarner. Beide Teams hatten gute Gelegenheiten. Während die Dobersdorfer das Chancenplus hatten, waren die Insulaner etwas gefährlicher. Michal Paluczynski hatte dabei eine Riesenchance, doch der Torhüter vereitelte diese. Kurz vor dem Ende ließ Fehmarn sogar den Siegtreffer liegen, als Jacob den eingewechselten Marvin Trost bediente, doch dieser den Ball nicht über die Linie bekam. So blieb es beim 1:1-Remis, das aufgrund der Chancen durchaus in Ordnung ging. Für Dobersdorf ist es ein weiterer Dämpfer und das fünfte Spiel in Folge ohne Dreier. Man steht nur noch auf Rang drei, hat allerdings noch einige Nachholspiele vor sich. Es warten intensive und kräftezehrende Wochen, in denen endlich wieder ein Dreier her muss.

Fynn Severin (SG Insel Fehmarn): „Verdienter Auswärtspunkt, so ehrlich muss man dann auch sein. Uns war bewusst, dass es ein schwieriges Spiel werden würde, vor allem mit dem Kader, der uns heute zur Verfügung stand, aber wir sind froh über jeden, der dabei ist. Mit Pelle Schwenn, der vor zwei Jahren mit Fußball angefangen hat und eher Handballer ist, Marvin Trost, der sonst eher Zweite oder Dritte spielt, und meiner Wenigkeit auf der Bank waren wir schon arg dezimiert. Wir hatten trotzdem eine gute Truppe auf dem Platz, das wussten wir aber auch vorher schon und wollten Dobersdorf ärgern, was wir geschafft haben. Es war zum Anfang ein sehr abwartendes Spiel. Wir haben gut verteidigt, Dobersdorf hat dobbersdorf-like gespielt, aber auch nicht Harakiri gespielt mit vorne Anlaufen, sondern haben auf ihre Chancen gewartet. Nach einer Ecke hatten sie eine große Chance, wo sie freistanden, aber Kevin Heinecke nur anköpfen und nicht mehr platzieren konnte. Auf der Gegenseite muss aus unseren Augen der Elfmeterpfiff erfolgen, wo im Zweikampf Tjelk Jacob nur umgecheckt wird, ohne Blick auf den Ball. Dann geht Dobersdorf in Führung. Danach hatten sie große Chancen, auf 2:0 zu erhöhen, der Ball springt aber nur gegen den Pfosten und das war für uns ein Wachmacher. Wir haben wieder mehr gemacht, haben Jacob auch wieder besser ins Spiel bekommen. Der Ausgleich fiel zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt. In der zweiten Hälfte wussten wir, Dobersdorf will gewinnen, die letzten Spiele vergessen machen. Sie haben immer wieder gedrückt, uns tief reingedrückt, aber wir haben trotzdem immer wieder Chancen gehabt, für Entlastung zu sorgen. Dobersdorf war aber echt gefährlich, sodass es sich am Ende aber ausgleicht. Wir haben zum Schluss nochmal die große Chance, wo Marvin Trost den Ball nicht über die Linie bekommt. Dobersdorf hatte nach zwei Ecken aber auch noch zwei Chancen. Alles in allem war es ein gerechtes Unentschieden, haben uns richtig gut reingeworfen und ein richtig gutes Spiel gemacht. Hervorzuheben ist Mika Cwalina als A-Jugendspieler. Seit der D-Jugend, hatte er erzählt, hat er keinen Rechtsverteidiger mehr gespielt, den haben wir ins Wasser geworfen und er hat ein super Spiel gemacht. Tolle Mannschaftsleistung, Punkt geholt und darauf wollen wir aufbauen und am Wochenende nachlegen, auch wenn es schwierig wird.“

SG Bösdorf/Malente – SG Dersau/Kalübbe (Sa., 14 Uhr)

Es könnte am Sonnabend richtig spannend werden. Mit Blick auf den Kampf um Platz zwei treffen sich nämlich zwei direkte Konkurrenten. Die SG Bösdorf/Malente empfängt als Tabellenfünfter den Zweiten, doch dazwischen liegen nur drei Zähler. Es ist richtig eng in der Kreisliga Ost und die Mannschaften haben durchaus Argumente auf ihrer Seite, die klar für sie sprechen. So ist Bösdorf/Malente seit vier Spielen ungeschlagen. Nach schleppendem Start in die Rückrunde kam man zurück in die Spur und dies vor allem durch eine Qualität, für die Trainer Benjamin Berger steht. Die Defensive steht stabil und dies zeigen drei Partien ohne Gegentor zuletzt. Seit knapp 350 Minuten ist die Weste weiß, dabei spielte man gegen keine schlechten Gegner. Laboe und Dobersdorf fanden keine Ideen gegen das Abwehrbollwerk und so wurden zwei der Top-Favoriten geschlagen. Nach vorne läuft es derzeit ebenfalls, denn in Abwesenheit von Leo Korn zeigte sich Lucas Paulauskas zuletzt sehr formstark. Die vergangenen Spiele lassen Bösdorf/Malente sicherlich zum Kreis der Kandidaten auf die Top-Zwei dazugehören, doch am Wochenende muss dazu ein direkter Konkurrent geschlagen werden. Dersau ist zu Gast, doch Heimspiele liegen dem Tabellenfünften besonders gut. 25 von 30 Punkten und nur eine Niederlage sind die eindrucksvolle Bilanz. Auf der Gegenseite steht die Mannschaft von Holger Böttcher, die zuletzt 15 von 21 Punkten holte. Zwei Niederlagen in der Fremde sind der kleine Wermutstropfen einer bis dato starken Rückrunde von Dersau/Kalübbe. Dass es am Wochenende ein spannendes Duell werden könnte, lässt auch das Hinspiel erahnen, denn dort gab es ein 1:1-Remis. Lange Zeit schien Bösdorf auf Kurs Auswärtssieg, doch in den Schlussminuten fiel der Ausgleich durch einen diskutablen Treffer.

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Benjamin Berger (SG Bösdorf/Malente): „Am Wochenende haben wir das Derby gegen die SG Dersau-Kalübbe in Bösdorf. Hier wollen wir unsere Heimstärke erneut zeigen und Dersau vor Probleme stellen. Fehlen werden definitiv Leo Korn und Niels Matzanke. Ansonsten kann ich aus den Vollen schöpfen. Dersau spielt einen unheimlich guten Ball. Ich war am Dienstagabend beim Spiel gegen den TSV Lütjenburg vor Ort – da haben sie es auch wieder gezeigt, wie gut sie sich aus Drucksituationen lösen können. Ich war etwas verwundert über den Spielaufbau und bin sehr gespannt, ob sie das gegen uns auch machen werden. Egal wie sie spielen, wir werden vorbereitet sein und sind gierig darauf, die drei Punkte zu Hause zu lassen. Wir haben es in der Hinrunde schon gezeigt, dass wir dagegenhalten und Paroli bieten können. Da hatten wir sie – waren griffig und top in der Partie. Leider ging das Spiel nach einer klaren Fehlentscheidung unentschieden aus. Wir brennen und holen uns die Punkte.“

Eutin 08 II – TSV Lensahn (Sa., 16 Uhr)

Nach neun Siegen in Serie gab es am Dienstagabend für Eutin 08 II einen Dämpfer. Gegen die TSG Concordia Schönkirchen unterlag man mit 1:3, wobei man große Mühe hatte, klare Torchancen zu kreieren. Es fiel ihnen nicht viel ein gegen den kompakten Absteiger aus der Verbandsliga, der in der Nachspielzeit mit einem Konter den Sack zumachte. Zwei Standards und ein Konter knackten den Tabellenführer, somit durchaus vermeidbare Gegentreffer. Die Niederlage ist allerdings abgehakt und der Blick geht auf die nächste Aufgabe. Diese wird erneut sehr anspruchsvoll, denn das aktuelle Team der Stunde ist zu Gast. Der TSV Lensahn gewann alle Partien nach dem Winter und zeigte sich dabei sehr torgefährlich. Die Offensive ist die große Stärke, vor der Achtung gefordert ist. Das Umschaltspiel nach Ballgewinnen ist eine absolute Waffe der Mannschaft von Daniel Safadi, wo es für den Tabellenführer aufzupassen gilt. Im Hinspiel verlor Eutin sein erstes Spiel überhaupt in dieser Saison. Das 3:6 war der Beginn einer Ergebniskrise, dabei führte man nach nicht einmal 60 Sekunden selbst. Gewarnt ist man also definitiv. Spannend wird dabei sein, ob es beide Stürmer schaffen, denn Eutins Monty Gutzeit fehlte zuletzt. Beim TSV musste Haruna Jammeh frühzeitig vom Feld, aufgrund einer Verletzung. Beide haben schon gezeigt, wie sehr sie den Unterschied machen können, daher wäre ein Einsatz am Sonnabend für das jeweilige Team alles andere als unwichtig.

Jasper Frahm (Eutin 08 II): „Wir für uns haben am Mittwoch das vergangene Spiel jeder für sich selber verarbeitet und werden beim Training das Spiel unter der Woche mit der Mannschaft aufarbeiten, dann aber auch nach vorne schauen. Wir haben nämlich das nächste Spiel direkt vor der Brust gegen die Mannschaft, wo man aktuell sagen muss, die Mannschaft der Stunde in der Liga mit unfassbar viel Offensivpower und vielen Erfolgen, somit einer ganz breiten Brust. Sie können ganz frei aufspielen und das zeigen sie dort auch in den Spielen. Wir müssen in der Verteidigung aufpassen, gerade bei Ballverlusten. Nichtsdestotrotz wollen wir weiterhin Ballbesitz haben, viel das Spiel machen und von daher werden wir auf uns schauen. Wir werden einen klaren Matchplan haben am Wochenende und das werden wir im Training einstimmen. Da bereiten wir uns vor, um gleich wieder einen Erfolgsmoment zu setzen und zu Hause wieder erfolgreich zu sein.“

Vadim König (TSV Lensahn): „Am Wochenende wartet eine echte Herausforderung auf uns: Es geht auswärts zum aktuellen Tabellenführer, der momentan wohl die stärkste Mannschaft der Liga stellt. Sie sind vorne wie hinten sehr gut aufgestellt und auch spielerisch richtig stark: Wir wissen also, was auf uns zukommt. Trotzdem haben wir in den letzten Wochen intensiv gearbeitet und uns im Training gut vorbereitet. Wir fahren definitiv nicht nur hin, um mitzuspielen, sondern wollen dagegenhalten und unser eigenes Spiel auf den Platz bringen. Das Hinspiel konnten wir zwar für uns entscheiden, aber genau das wird den Gegner eher noch zusätzlich anstacheln. Deshalb müssen wir von Anfang an hellwach sein und als Team auftreten. Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir auch dort ein gutes Spiel machen.“

TSV Klausdorf II – SG Insel Fehmarn (So., 14 Uhr)

Sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen fuhr die SG Insel Fehmarn zuletzt ein. Nach einer Sieglosserie zuvor war es die Trendwende, wodurch man sich ordentlich Luft im Keller verschafft hat. Der Abstiegskampf ist kein Thema mehr und so wird die Saison im Tabellenmittelfeld beendet werden. Dennoch möchte man noch den ein oder anderen Punkt holen und dazu reist die Truppe von Andre Hack am Sonntag an den Aubrook. Der TSV Klausdorf II wartet und somit ein Team, das derzeit überhaupt nicht in Fahrt kommt. Nur eines der sieben Spiele in 2026 wurde gewonnen, sodass man derzeit ganz klar nach unten schauen muss. Mit 23 Punkten steht die Elf von Jesper Grohmann nur ein Zähler vor dem 14. Platz. Die Favoritenrolle geht also an die Ostholsteiner, die erst am Donnerstag die SG Dobersdorf/P’hagen vor große Herausforderungen gestellt und sich einen Punkt verdient haben. In dieser Saison ist es das erste Duell der beiden Mannschaften, denn das Hinspiel wurde in den Mai verlegt. Daher kann man gespannt sein, wie diese Partie verläuft und wer auf Seiten des TSV aufläuft, denn dort gab es zuletzt Personalsorgen, sodass viel rotiert werden musste. So spielte Lebensversicherung Dennis Kahlert, der bereits 17 Treffer erzielt hat, zuletzt gegen den SC Cismar im Tor.

SV Großenbrode – TSG Concordia Schönkirchen (So., 14 Uhr)

Der SV Großenbrode musste am vergangenen Wochenende eine deutliche 0:6-Niederlage beim TSV Lensahn hinnehmen. Eine katastrophale erste halbe Stunde ließ den Aufsteiger früh ins Hintertreffen geraten, wovon man sich nicht mehr erholte. Insgesamt war man an diesem Nachmittag allerdings nicht wirklich in den Zweikämpfen, machte zu viele Fehler im eigenen Aufbau und kreierte vorne eindeutig zu wenig. Ein Tag zum Vergessen insgesamt. Nun soll allerdings ein anderes Gesicht gezeigt werden und dazu möchte der SVG die Heimserie fortsetzen. Vier Siege in Serie wurden auf dem heimischen Platz eingefahren, sodass man sich etwas Luft im Tabellenkeller verschafft hat. Jüngst gab es allerdings zwei Niederlagen, sodass nun schnell wieder gepunktet werden soll. Zu Gast ist am Sonntagnachmittag allerdings ein Gegner, der über eine enorm hohe Qualität verfügt. Die TSG Concordia Schönkirchen kam richtig gut aus dem Winter, verlor nur eine Partie und setzte sich zuletzt sogar verdient mit 3:1 beim Tabellenführer Eutin 08 II durch. Es war ein Spiel, in dem die kompakte Defensive der TSG den Unterschied gemacht hat. Zwei Standards und ein Konter waren die Mittel, um vorne selbst zu treffen. Beim Aufsteiger könnte es nun ein ganz anderes Spiel werden, denn die Favoritenrolle geht klar an das Team von Stefan Köpke. Es wird deutlich mehr selbst kreiert werden müssen, denn die Ballbesitzanteile werden mit hoher Wahrscheinlichkeit anders aussehen als am Dienstagabend. Das Hinspiel im Augustental sprach eine klare Sprache, denn mit 4:0 setzte sich Schönkirchen durch. Nach einer halben Stunde führten sie bereits mit 3:0, da war die Messe vorzeitig gelesen.

Peter Thomm (Großenbrode): „Mit Schönkirchen kommt am Wochenende eine Top-Mannschaft. Bei mir ausfallen wird definitiv Yannic Slowy, der ist gelbgesperrt. Ich habe noch ein paar Fragezeichen. Der ein oder andere ist noch verletzt, ausfallen wird auch unser Kapitän Mattis Müntz. Mal schauen, was Sonntag noch da ist, aber wir haben natürlich das Lensahn-Spiel besprochen und wir wollen jetzt gegen Schönkirchen versuchen, wieder ein besseres Gesicht zu zeigen und mal sehen, wozu das reicht.“

Der 26. Spieltag

Raisdorfer TSV – SpVgg Putlos (Fr., 19 Uhr)
FT Preetz – VfR Laboe
Heikendorfer SV II – SC Cismar (19.45 Uhr)
SG Bösdorf/Malente – SG Dersau/Kalübbe (Sa., 14 Uhr)
Eutin 08 II – TSV Lensahn (16 Uhr)
TSV Klausdorf II – SG Insel Fehmarn (So., 14 Uhr)
TSV Lütjenburg – SG Dobersdorf/P’hagen (15 Uhr)
SV Großenbrode – Concordia Schönkirchen

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