Lübeck – Das Lübecker Stadtderby steckt bei manchem Akteur des VfB Lübeck vielleicht noch im Kopf. Die Erinnerungen an das 3:1 in der 150. Auflage dürfte aber positiv sein. Zeit sich darüber länger zu freuen gibt es allerdings nicht: Schon am heutigen Mittwochabend (19 Uhr) steht das Nachholspiel beim SSV Jeddeloh an, geht es erneut um Punkte in der Regionalliga Nord für Grün-Weiß.
Weiter aufholen…
Beim VfB Lübeck ist man sich der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst, gibt sich aber vor dem Auftritt beim Tabellenvierten selbstbewusst. „Am Ende wollten wir mit dem Heimsieg gegen Phönix schon einmal den Anschluss herstellen auf die, die vor uns platziert sind. Das ist gelungen, da sind wir jetzt in Schlagdistanz. Nun wollen wir natürlich auch noch so weit wie möglich klettern“, sagt Sebastian Harms. Der VfB-Sportvorstand fügt zur jetzt anstehenden Aufgabe in Jeddeloh an: „Das ist ein schwerer Auswärtsgegner, aber ich kann mich noch gut an das Hinspiel erinnern. Das Unentschieden war da ein Spiel auf Augenhöhe. Jeder weiß, was da auf uns nun zukommt. Aber mit der Leistung vom Lübecker Stadtderby, gerade die in der zweiten Halbzeit, können wir auch da was holen.“
Info
In Jeddeloh wird kein Gästebereich geöffnet sein, sind keine VfBer wohl vor Ort. Darauf einigten sich beide Vereine. Die Grün-Weißen gaben eine Empfehlung ab, der SSV folgte dieser. Der Anlass für die Maßnahme ist der noch nicht ausgeräumte „Zwist“ zweier VfB-Fangruppierungen.
Spiele am Mittwoch:
HSC Hannover – Drochtersen (18 Uhr)
Phönix Lübeck – FC St. Pauli II (19 Uhr)
SSV Jeddeloh – VfB Lübeck (19 Uhr)
Schöningen – Oldenburg (19 Uhr)





