Zu Hause ist es am schönsten: Transfer-Hammer bei der HSG Ostsee!

Der eine kommt in die Heimat, der andere geht in die Heimat

Piet Möller kehrt zurück zur HSG Ostsee. Foto: HSG Ostsee N/G/oH
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Grömitz – Die HSG Ostsee N/G vermeldet einen der größten Transfers ihrer noch jungen Vereinsgeschichte: Piet Möller kehrt ligaunabhängig zurück an die Ostseeküste. Der Spielmacher zählt zu den besten Offensivspielern der gesamten 3. Liga, führt die Torschützenliste der Staffel Nord-Ost mit 206 Treffern in nur 23 Spielen deutlich an und erzielt im Schnitt knapp neun Tore pro Partie. Mit seiner Rückkehr gewinnt die HSG nicht nur einen absoluten Unterschiedsspieler, sondern zugleich auch einen der besten Siebenmeterschützen der Liga. Damit kann der Abgang des bisherigen Stammschützen Lucas Harms sportlich hervorragend aufgefangen werden.

Absolute Herzensangelegenheit

Möller selbst sagt zu seiner Rückkehr: „Ich freue mich sehr, zur HSG Ostsee zurückzukehren. Ich hatte zwei spannende Jahre in Hildesheim, in denen ich mich sportlich und menschlich enorm weiterentwickeln konnte. Die HSG Ostsee N/G ist für mich eine absolute Herzensangelegenheit. Ich habe die vergangenen zwei Jahre sehr eng verfolgt, und der Kontakt zu Johann, Jan-Eric und den Jungs war immer da. Es fühlt sich einfach richtig an, wieder zurückzukehren.“

„Das ist mein Verein, hier bin ich zu Hause. Ich habe mich ganz bewusst für eine ligaunabhängige Zusage entschieden, weil ich an den Weg glaube, den dieser Verein in den vergangenen Jahren genommen hat, und weil ich an diese Mannschaft glaube. Ich werde in der kommenden Saison alles für das schwarze Trikot geben, um gemeinsam mit euch erfolgreich zu sein. Die HSG bedeutet für mich Leidenschaft, Familie und den Anspruch, mit maximalem Spaß am Handball maximal erfolgreich zu sein. Ich freue mich darauf, alle wieder in der Halle zu sehen und für die HSG um Punkte zu kämpfen. Bis bald, euer Piet“, so der Offensivmann.

„Piet wird uns auf ein neues Level heben“

Auch Geschäftsführer und sportlicher Leiter Johann Plate zeigt sich hochzufrieden mit der Rückkehr des Spielmachers: „Piet ist ein Spieler von überragender Qualität, der uns mit seinen sportlichen Fähigkeiten, seinem unbedingten Siegeswillen und seiner natürlichen Führungsstärke auf ein neues Level heben wird. Wir sind sehr froh, dass sich Piet trotz sportlich reizvollerer und finanziell deutlich lukrativerer Angebote für die Rückkehr in seine Heimat entschieden hat.“

„Mit Piet Möller, Jasper Bruhn und Finn Kretschmer sowie vielen weiteren Spielern, die uns bereits zugesagt haben und zeitnah verkündet werden, verfügen wir sowohl für die 3. als auch für die 4. Liga über enorme sportliche Qualität. Das ist das Ergebnis jahrelanger harter und konsequenter Arbeit im Hintergrund, gepaart mit der herausragenden Stimmung in und um unsere Mannschaft. Wir haben hier etwas geschaffen, das leistungsorientierten Handball auf hohem Niveau mit Freude am Sport und einem starken Miteinander verbindet. Umso mehr freut es uns, dass Piet das genauso sieht und sich ganz bewusst für uns und unseren Weg entschieden hat“, erklärte Plate.

Robin Zupp verlässt die HSG Ostsee. Foto: Daniel Haase – rabbit Photography/oH

Zurück in die Heimat bedeutet auch Abgang

Möller ist nicht der Einzige, der zur kommenden Saison nach Hause zurückkehrt. Robin Zupp wird die HSG nach dieser Saison verlassen und den Weg zurück in seine Heimatregion antreten. Sein Ziel: die HG Oftersheim/Schwetzingen. Beim aktuellen Drittligisten aus dem Süden Deutschlands findet Zupp nicht nur eine junge und hungrige Mannschaft, sondern auch die Nähe zu seiner Heimat wieder. Damit endet für den Torhüter das Abenteuer Ostseeküste – und ein neuer Abschnitt in seiner Karriere beginnt, näher bei Familie und vertrautem Umfeld.

Ich bin dankbar für jeden Einzelnen in diesem Verein

„Es war keine leichte Entscheidung, da die Menschlichkeit hier bei der HSG für mich ein unglaublich wichtiger und prägender Aspekt war, den ich immer in besonderer Erinnerung behalten werde. Dennoch führt mich mein sportlicher Weg zurück in meine Heimat, wo ich den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen möchte. Ich bin dankbar für jeden Einzelnen in diesem Verein, der nicht nur mich, sondern die gesamte HSG unterstützt hat. Ich blicke auf ein tolles Jahr mit vielen schönen Eindrücken zurück“, bedankte sich Zupp.

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Zupp soll in der Nähe seiner Heimat sein volles Potenzial entfalten

Geschäftsführer und sportlicher Leiter Johann Plate beschrieb den Schlussmann: „Robin ist ein wahnsinnig toller Charakter, der sich hier schnell und hervorragend integriert hat. Gleichzeitig hat man immer gespürt, dass seine Wurzeln im Süden liegen. Ich bin überzeugt, dass er bei seinem neuen Verein in der Nähe seiner Heimat sein volles Potenzial entfalten wird. Ich bin froh, dass sich unsere Wege gekreuzt haben, und wünsche ihm von Herzen alles Gute für seinen weiteren Weg. Bei uns wird für ihn immer eine Tür offen stehen.“

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Bildquellen

  • Robin Zupp: Daniel Haase - rabbit Photography/oH
  • Piet Möller: HSG Ostsee N/G/oH
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