Der SR-Förderkader mit Verantwortlichen und Unterstützern. Foto: Felix König/oH
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Lübeck – Beim Regionalliga-Derby zwischen dem VfB Lübeck und dem 1. FC Phönix Lübeck hat die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck erstmals ihren neuen Schiedsrichter-Förderkader „Klare Linie“ präsentiert. Vor über 5.000 Zuschauern wurde das Projekt noch vor dem Anpfiff ins Rampenlicht gerückt – bewusst in einem emotionalen Umfeld, das die Bedeutung von Fairness und Spielleitung unterstreicht.

„Ohne Schiedsrichter kein Spiel“

Im Mittelpunkt stand die zentrale Rolle der Unparteiischen. Vorstandsvorsitzender Titus Jochen Heldt machte deutlich: „Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sind elementar für den Spielbetrieb. Ohne sie müssen Spiele ausfallen – und es fehlt an Fairness, Ordnung und Einhaltung der Regeln.“ Hintergrund ist ein bundesweiter Rückgang der Schiedsrichterzahlen, der auch in Lübeck spürbar ist – mit Spielabsagen und Problemen für Vereine.

Erfahrung und Nachwuchs im Fokus

Der 15-köpfige Förderkader vereint erfahrene Schiedsrichter und junge Talente aus verschiedenen Sportarten. Im sogenannten E-Kader stehen etablierte Persönlichkeiten wie Ralf Christ oder Jan Dalitz, die sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch darüber hinaus engagieren. Ergänzt wird das Team durch einen Nachwuchskader, in dem junge Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter gezielt gefördert werden – darunter auch erst 14-jährige Talente im Handball.

Mehr als finanzielle Unterstützung

Neben monatlichen Zuschüssen setzt die Stiftung vor allem auf Weiterentwicklung. Workshops zu Kommunikation, mentaler Stärke und Resilienz sollen die Schiedsrichter langfristig stärken. Gleichzeitig geht es um Vernetzung über Sportarten hinweg – und um ein klares Signal: Respekt und Wertschätzung für das Ehrenamt sind unverzichtbar.

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