Lübeck – Der Klassenerhalt ist längst geschafft. Für den VfB Lübeck mit seiner jungen Truppe geht es nun eigentlich nur darum, sich ordentlich und möglichst erfolgreich noch aus der Spielzeit 2025/2026 zu verabschieden in der Regionalliga Nord. Für die Spieler, so sie nicht an der Lohmühle bleiben über den Sommer hinaus, ist es auch eine Chance Eigenwerbung zu betreiben, sich für andere Vereine zu empfehlen und auf sich aufmerksam zu machen. Die Möglichkeit dazu besteht heute (15 Uhr) beim HSC Hannover, einem Aufsteiger, der aktuell im Abstiegskampf involviert ist, droht sofort wieder in die Oberliga abzurutschen.
Zum Gegner
Im Hinspiel an der Lohmühle musste sich der VfB, nach einer Pausenführung, am Ende noch mit 2:1 geschlagen geben, hat also mit Blick auf diesen Kick womöglich noch eine kleine Rechnung offen. Guerino Capretti sagt: „So würde ich das nicht nennen. Wir haben das Spiel verloren, ich kann mich daran erinnern, dass das ein ganz wildes war, mit drei Platzverweisen. Das ist eine Mannschaft die sich mit Ball wohl fühlt, die ein paar gute Kicker in den eigenen Reihen hat. Gegen den Ball, da liegt unsere Chance, da haben sie schon das eine oder andere Problem. Das müssen wir ausnutzen. Ich wünsche mit da eine Anfangsphase wie in Jeddeloh, aber auch Konstanz und Fokus über die volle Spielzeit.“
Abstiegskampf
Mit dem Match in Jeddeloh will der VfB-Cheftrainer die Begegnung jetzt in Hannover nicht vergleichen. „Das wird ein ganz anderes Spiel, es gibt andere Voraussetzungen. Der HSC ist mitten im Abstiegskampf, uns erwartet dementsprechend ein heißer Kampf. Es gilt einen kühlen Kopf zu bewahren, nicht hektisch zu werden, wir müssen die Intensität hochhalten, hinten auch die Ordnung behalten und die Partie auch seriös zu Ende spielen.“
Bildquellen
- VfB Lübeck: Lobeca/Vivian Pfaff
