
Krefeld – Die HSG Krefeld-Niederrhein steckt mitten im Abstiegskampf der 2. Bundesliga, hat zuletzt aber deutlich aufsteigende Form bewiesen. Nach einem schwierigen Saisonverlauf mit zwischenzeitlich 13 Niederlagen aus 14 Spielen stabilisierten sich die „Eagles“ vor allem im Jahr 2026. Mit mehreren Siegen und einer starken Heimbilanz kämpfte sich das Team von Trainer Mark Schmetz wieder heran und liegt aktuell nur einen Punkt hinter einem Nicht-Abstiegsplatz. Auch die Formtabelle unterstreicht den Aufwärtstrend – dort rangiert Krefeld zuletzt im gesicherten Mittelfeld.
Verstärkungen greifen – Röhrig warnt vor Gegner
Ein entscheidender Faktor für den Umschwung waren gezielte Wintertransfers, insbesondere im Tor und im Rückraum. Trainer des VfL Lübeck-Schwartau, David Röhrig, ordnet die Entwicklung klar ein: „Krefeld ist aktuell die Mannschaft der Stunde. Viele hatten den Verein im Abstiegskampf schon abgeschrieben, doch offensichtlich hat der Verein mit seiner guten finanziellen Infrastruktur den Kader gezielt verstärkt.“ Besonders Neuzugänge wie Pau Guitart im Tor oder Marvin Kix im Rückraum hätten sofort Wirkung gezeigt. Trotz der tabellarischen Ausgangslage erwartet Röhrig daher eine anspruchsvolle Aufgabe für sein Team: „Dadurch wird die Aufgabe für uns viel schwerer, als man anhand der Tabelle vermuten würde.“ Entscheidend werde sein, defensive Stabilität zu zeigen und gleichzeitig flexibel auf personelle Herausforderungen im Rückraum zu reagieren.
Bildquellen
- VfL Lübeck-Schwartau: Lobeca/Felix Schlikis
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