StartRegionalligaVfB LübeckVfB Lübeck: Versöhnliches Ende

VfB Lübeck: Versöhnliches Ende

Überschaubares Niveau auf beiden Seiten

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Lübeck – Am Donnerstagabend hatte der VfB Lübeck in der Regionalliga Nord den SV Drochtersen/Assel zu Gast auf der Lohmühle. Die 2.665 Zuschauer sahen ein spätes 1:1 (0:0)-Unentschieden.

Überschaubares Niveau

Vor der Partie wurde zunächst das 2.000 Mitglied des VfB Lübeck geehrt. Nach der anschließenden Verabschiedung von Sportvorstand Sebastian Harms ging es mit leichter Verspätung aber sofort mit ordentlich Tempo los. Zunächst fand keine der beiden Mannschaften eine Lücke, um sich gefährlich in Szene zu setzen. Die Partie spielte sich überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Die erste nennenswerte Torannäherung ließ auf sich warten. Es dauerte bis zur 20. Minute, als ein Schuss von Dardan Karimani rechts oben am Tor der Gäste vorbei ging. Die Gäste kamen durch einen eher harmlosen Kopfball zu ihrer ersten Gelegenheit (24.), der kein Problem für VfB-Keeper Finn Böhmker darstellte. Danach verflachte die Begegnung etwas, die Fehler auf beiden Seiten häuften sich. Die zu dem Zeitpunkt beste Chance des Spiels versiebte Mika Lehnfeld, als er schön freigespielt an Gäster-Keeper Patrick Siefkes scheiterte (32.). Julian Albrechts Roller (35.) stellte Siefkes auch vor keine Probleme. Schiedsrichter Florian Pötter pfiff nach zwei-minütiger Nachspielzeit zur Pause. Da war definitiv noch Luft nach oben.

VfB-Kapitän Marvin Thiel klärt die Situation. Foto: Lobeca/Vivian Pfaff

Zwei Traum-Freistöße

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte. Viel Stückwerk und Zufall prägten die Anfangsphase. Es war nicht verwunderlich, dass ein Standard für ein Tor herhalten musste. Philipp Aue brachte die Gäste mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern aus zentraler Position in Führung (60.). Yusuf Wardak hatte den Ausgleich nach einer Flanke von Lehnfeld von der rechten Seite auf dem Fuß, scheiterte am gut reagierenden Siefkes (72.). Es blieb eine Partie, die nichts für Fußball-Feinschmecker war, bis in die Schlussphase hinein. Der VfB versuchte vieles, der Einsatz stimmte, der Ertrag war überschaubar. In der Nachspielzeit bebte dann die Lohmühle doch noch. Marvin Thiel zimmerte einen Freistoß unhaltbar in den linken oberen Winkel zum Ausgleich (97.). Danach war Schluss.

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  • vfb_drossel_thiel: Lobeca/Vivian Pfaff
  • vfb_drossel_jubel: Lobeca/Vivian Pfaff
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