Lübeck – Unter Flutlicht kam es am Donnerstag bekanntlich zum Spiel des VfB Lübeck gegen Drochtersen/Assel in der Regionalliga Nord. Im drittletzten Heimspiel der sich dem Ende nähernden Spielzeit 2025/2026 lautete es dort am Ende, 2.665 Zuschauer schauten sich die Begegnung live im Stadion an, 1:1 (wir berichteten). Dem VfB gelang also ein bisschen Widergutmachung, nachdem man noch im Hinspiel beim „Top-4-Team der Liga“ eine 7:2-Pleite kassiert hatte gegen die Niedersachsen.
Passiert…
In der 90. Minute war es Marvin Thiel, der mit seinem 1:1 per Freistoß für ein „Happyend“ gesorgt hatte. Ein Treffer, den der Kapitän so schildert: „Ich wollte das Tor schon gerne Sebastian Harms schenken, dass steht außer Frage. Aber ich hatte auch einfach die Überzeugung, dass ich das Ding auch ins Torwarteck knalle. Vorher gab es ähnliche Situationen in einigen Spielen, wo das nicht geklappt hat. Nun zum Glück ja. Wenn ich mal schön treffe, dann ist das sicherlich gegen Drochtersen, wo ich schon mal auswärts in den Giebel getroffen habe, mir der Ball schön über den Spann gerutscht ist. Pulido würde sagen, ich wollte flanken. So spät in einem emotionalen Spiel, auch wegen Sebastian, noch den Ausgleichstreffer zu erzielen, ist absolut schön. Wir haben Moral bewiesen, uns dadurch auch schon für den Aufwand belohnt, den wir gefahren haben gegen einen Tabellenzweiten“, fasst Thiel zusammen.
