Unglaubliches Comeback und Last-Minute-Tor! Anker Wismar verpasst Hansa Rostock im Pokalfinale

Dreierpack des Jokers

Andreas Voglsammer (Hansa Rostock) köpfte seine Mannschaft ins Finale. Archivfoto: Lobeca/Andreas Knothe

Broderstorf – Unter der Woche wurden im Mecklenburg-Vorpommerner Landespokal beide Finalisten ausgespielt. Den Anfang machte am Dienstag das Duell zwischen dem Greifswalder FC und F.C. Hansa Rostock. Am Donnerstag folgte dann die Begegnung zwischen dem SV Pastow und FC Anker Wismar.

Greifswalder FC – Hansa Rostock 0:1 (0:0)

Der FCH startete verhalten, aber mit viel Ballbesitz ins Spiel, tat sich im Spiel nach vorn jedoch noch schwer – nennenswerte Torchancen kamen in der Anfangsphase folgerichtig nicht zustande. Nach einer knappen halben Stunde dann die erste Torannäherung der Kogge: Fatkic zog einen Freistoß aus halbechter Position direkt aufs Tor, aber GFC-Keeper Jakubov war aufmerksam und hatte wenig Probleme, den Ball über die Latte zu lenken (29.). Mehr nennenswerte Highlights hatte die erste Halbzeit nicht wirklich zu bieten – Hansa agierte zwar weiter bemüht, jedoch ohne die nötige Durchschlagskraft im Offensivspiel. Auch die Greifswalder Seite verzeichnete keine Torchancen, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Aus diesen kam Greifswald kam etwas besser heraus zu einem ersten Abschluss, der Uphoff allerdings nicht vor größere Probleme stellte (52.). Auch der FCH versuchte es jetzt mal wieder nach vorn, Fatkics Schussversuch aus der zweiten Reihe ging aber über den Kasten (62.). Es blieb ein zähes Spiel ohne viele Torraumszenen. Auch in der Schlussphase der Partie änderte sich das nicht – die Kogge weiter bemüht aber nicht zwingend genug. Vogslammers Abschluss verursachte kurz vor Schluss zumindest einen Hauch Torgefahr, sein Versuch wurde aber im letzten Moment noch abgeblockt (88.). Als schon alles nach einer Verlängerung aussah, kam doch noch ein Ball auf den Kopf von Andreas Voglsammer (91.) und fiel in die lange Ecke ins Tor – der FCH gewann mit 1:0 und steht somit im Endspiel.

SV Pastow – FC Anker Wismar 5:3 (0:1) n.V.

Der Gegner Hansas sollte sich zwei Tage später finden. Dabei passierte lange nicht viel, ehe die Gäste kurz vor der Pause durch Pascal Breier (44.) in Führung gingen. Den Schwung vom Führungstreffer nahmen die Gäste mit in den zweiten Durchgang, wo sie durch einen Doppelpack stark nachlegten. Luis Billep (56./58.) erhöhte mit gleich zwei eigenen Treffern auf 3:0. Alles sah nach einem Finaleinzug Ankers aus, doch ein Fußballspiel geht bekanntlich 90 Minuten…oder sogar noch ein bisschen länger.

So leitete Tim Fürstenau (67.) mit dem Anschluss die Aufholjagd ein. Albert Romashkin (72.) verkürzte nur fünf Minuten darauf auf 2:3. Schließlich fiel die gleiche Zeitspanne später auch noch der Ausgleich in Person vom eingewechselten Guido Kocer (77.). Binnen zehn Minuten egalisierten die Hausherren einen 0:3-Rückstand. Die Entscheidung musste in der Verlängerung her.

Dort hatte dann der zuvor bereits treffsichere Joker Guido Kocer seinen Auftritt. Mit seinen Toren in der 94. sowie der 107. Minute schnürte Kocer nicht nur seinen Dreierpack nach Einwechslung, sonder schoss gleichzeitig sein Team, den SV Pastow, ins Finale des Landespokals.

Das Halbfinale

Greifswalder FC – Hansa Rostock 0:1
SV Pastow – FC Anker Wismar 5:3 n.V.

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Das Finale

SV Pastow – Hansa Rostock (23.5.)

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