Tjark Sölter und Ivan Dervejanko trafen jeweils dreifach beim 9:2-Sieg des ATSV Stockelsdorf. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Lübeck – Der drittletzte Spieltag in der Kreisliga Südost ist nun auch schon Geschichte, sodass die Saison in die finalen, letzten beiden Wochen geht. Es geht um eine Menge, denn bisher steht nur der Meister fest. Ansonsten gibt es sowohl im Keller als auch im Kampf um Platz zwei noch keine Entscheidung. Wobei die Frage nach dem Vizemeister durch den 2:0-Sieg des TSV Pansdorf am Sonnabend so gut wie geklärt ist.

Lübeck 1876 – SV Fortuna St. Jürgen 1:1 (0:1)

An das Hinspiel gegen den SV Fortuna St. Jürgen erinnerte sich Lübeck 1876 nicht gerne. Man verlor deutlich mit 1:5 und legte die wohl schwächste Saisonleistung hin. Nun sollte die Wiedergutmachung gelingen, doch die aktuelle Form sprach eher nicht für die Heimmannschaft. Diese blieb in den vergangenen Wochen sieglos und kassierte eindeutig zu viele Gegentreffer. 16 Stück waren es in den vergangenen beiden Heimspielen, ein schockierender Wert. Dementsprechend ging es gegen den SV Fortuna primär darum, wieder mehr Stabilität reinzubekommen. Dies ging auch auf, auch wenn man im ersten Durchgang in Rückstand geriet. St. Jürgen traf durch Dominik Schaarschmidt (23.). Man hätte durchaus auch ein weiteres Gegentor kassieren können, doch Fortuna verpasste nachzulegen. Im zweiten Durchgang steigerte sich Lübeck 1876. Sie stellten die Defensive, die aufgrund von vielen Ausfällen durchgemischt wurde, nun mehr vor Herausforderungen. Dennoch hatte die knappe Gästeführung lange Zeit Bestand. Es ging in die Nachspielzeit, die drei Minuten umfasste. Diese waren abgelaufen und der Abpfiff eine Frage der Zeit, doch dann kam Lübeck 1876 noch einmal in Richtung Tor und glich tatsächlich aus. Joker Philipp Maulhardt (101.) traf in der elften Minute der Nachspielzeit und schockte den Gast. Dennoch bleibt dieser erneut sieglos.

Nikolay Frech (Fortuna): „Wiedermal fällt in der 90 Minuten ein Treffer in unserem Spiel, nach dem wir gegen Viktoria in der Nachspielzeit das 0:1 kassieren und gegen Breitenfelde/Mölln zwei Tore für den Sieg machen, kassieren wir gegen 1876 ein Tor. Die erste Halbzeit gehört uns und wir verpassen es eigentlich den Deckel darauf zu machen und so geht es mit einer 1:0 Pausenführung in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang spielt 1876 dann stärker auf und macht mit der aller letzten Aktion das Tor. Für uns natürlich ärgerlich, da die Nachspielzeit schon drei Minuten abgelaufen war und wir gefühlt so lange weiter gespielt haben bis 1876 den Ausgleich erzielen darf.

Ich bin trotzdem verdammt stolz auf unsere Mannschaft, uns sind nahezu alle Spieler aus der Abwehr weggebrochen und wir haben unter anderen mit einem Stürmer als Innenverteidiger und Zehner als Linksverteidiger gespielt. Die Jungs haben alles gegeben und trotz der Hitze 90 Minuten Gas gegeben, als würde es noch um etwas gehen.“

TSV Eintracht Groß Grönau II – SV Viktoria 08 1:0 (0:0)

Nach der 1:3-Pleite am Dienstagabend beim VfL Vorwerk stand für den SV Viktoria 08 direkt das nächste Duell mit einem Kellerteam an. Es ging zum TSV Eintracht Groß Grönau II, der ans Tabellenende abrutschte, nachdem alle Spiele nach dem Winter verloren wurden. Der Trend sprach nicht wirklich für die Eintracht, zudem holte die Konkurrenz zuletzt einige Punkte. Nun wollte man selbst Zählbares mitnehmen und ein Lebenssignal im Kampf gegen den Abstieg senden. Personell sah es bei Gegner Viktoria durchwachsen aus, denn mit Lönne Christiansen fehlte unter anderem der Unterschiedsspieler. Dennoch waren die Mannen von der Falkenwiese klar spielbestimmend. Sie gaben den Ton an und wollten die Reaktion auf die Niederlage vom Dienstag zeigen. Chancen gab es genügend, doch der Treffer fiel einfach nicht. Es war an diesem Tag eine erschreckend schwache Chancenverwertung, sodass es sich, wie so oft, rächen sollte. Groß Grönau kam durch Standards zu Gelegenheiten und wurde nach solch einem auch erfolgreich (67.). Die Antwort blieb aus, sodass der Heimsieg für die Zweitvertretung perfekt war. Alexander Wollmer feierte seinen ersten Dreier als Cheftrainer des Kreisligisten und erweckt die Hoffnung auf einen Verbleib in der Kreisliga.

Alexander Wollmer (Groß Grönau II): „Ich gratuliere meinen Jungs. Aufopferungsvoll gekämpft, endlich belohnt. Das erste Mal zu Null diese Saison. Ich glaube, der Dank gilt allen anderen, die das Team mit Spielern unterstützt haben. Wir sind dort auf einem guten Weg, endlich eine Einheit zwischen den Teams zu werden. So langsam lacht die Sonne wieder über Grönau und über den Angel Klüngel die ganze Stadt.“

Timur Akgün (SV Viktoria 08): „Knapp gesagt: Wer vorne von den unzähligen, gut ausgespielten Chancen keinen Treffer erzielt, fängt sich unverhofft einen und verliert das Spiel. So ist es uns gegen Grönau ergangen. Wir haben aus einem guten Spiel mit vielen Tormöglichkeiten keines gemacht, sie hingegen aus ein paar gefährlichen Standards Gefahr gebracht und letztlich getroffen.“

VfL Rethwisch – Eichholzer SV II 0:4 (0:3)

Der Eichholzer SV II ist im Jahr 2026 einfach nicht zu schlagen. Mit Ausnahme von drei Remis wurden nach dem Winter alle Spiele gewonnen, sodass man die Saison in den Top Vier beenden wird. Es ist eine starke Saison, die der Aufsteiger spielt. Man blieb in den vergangenen Wochen selbst gegen das Spitzentrio unbesiegt und zeigte damit klar, dass die mannschaftliche Geschlossenheit der Zweitvertretung vom Pöbelberg selbst den härtesten Widerständen trotzen und dagegenhalten kann. Nun stand nach den Topspielwochen allerdings eine Aufgabe an, die tabellarisch eher als Pflichtaufgabe galt. Es ging zum VfL Rethwisch, der sich nach dem Winter sehr schwertut. Nur einen Sieg fuhren die Stormarner ein, dennoch war dem Aufsteiger klar, dass es auf dem Rasenplatz am Buchrader Weg ganz schwer werden würde. Dort taten sich schon einige schwer, sodass man gewarnt war. Mit Ervis Cokaj kehrte ein wichtiger Angreifer zurück, der ein entscheidender Faktor sein kann. Sein Tempo ist eine Waffe, die schwer zu verteidigen ist. Rethwisch war defensiv gefordert. Die Mannschaft von Malte Gerich konnte trotz der vergangenen Ergebnisse relativ entspannt ins Spiel gehen, denn die Abstiegsplätze sind weit genug entfernt. Gegen die Lübecker hatte man am Ende des Tages mit 0:4 das Nachsehen. Nach bereits neun Minuten sorgte Ervis Cokaj (9.) für die frühe Gästeführung. Der ESV spielte sein gewohntes Spiel und gab daher klar das Kommando an. Rethwisch hielt dagegen, kassierte jedoch kurz vor der Pause zwei weitere Gegentore. Dominic Mau (41.) und Matthis Schock (45.) trafen, sodass die Partie vorzeitig entschieden war. Rethwisch strahlte nicht genügend Gefahr aus, um hier noch einmal heranzukommen, sodass es nicht viele klare Chancen der Stormarner gab. Nach Wiederbeginn stellte Ole Rüdiger (47.) noch auf 4:0, was der Schlusspunkt war. 20 Minuten vor dem Ende sah ein Rethwischer noch die Rote Karte, doch es änderte nichts am Spielausgang.

Malte Gerich (VfL Rethwisch): „Das Spiel war eine deutliche Steigerung zum letzten Wochenende. 0:4 klingt eindeutiger, als das Spiel war. Ein 0:1 oder 0:2 würde das Spiel besser widerspiegeln, da wir leider die Tore zu einfach bekommen und es Eichholz zu leicht gemacht haben. Auf der anderen Seite wollte das Ding leider nicht rein. Glückwunsch an Eichholz, sie sind der verdiente Sieger und auch ein Danke an Stephan, dass trotz der ein, zwei hitzigen Momente auf dem Platz eine entspannte Stimmung zwischen den Trainerbänken herrschte.“

Stephan Lindhoff (Eichholzer SV II): „Ungefährdeter Sieg bei sommerlichen Temperaturen gegen Rethwisch. Auf einer der schönsten Anlagen der Liga lassen wir trotz dezimiertem Kader nichts anbrennen und gewinnen bei einem lauen Sommerkick mit 4:0.“

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ATSV Stockelsdorf – TSV Gudow 9:2 (4:1)

„Alles oder nichts“ – rief Marcel Schaper, Trainer des TSV Gudow, vor dem Spiel am Sonnabend aus. Die Lauenburger reisten nach Stockelsdorf, wo man dringend punkten musste. Der Aufwärtstrend des VfL Vorwerk machte die Chancen auf den Klassenerhalt für Gudow etwas geringer, sodass es bei einem direkten Konkurrenten dringend Punkte brauchte. Stockelsdorf punktete nach dem Winter wenig und musste daher selbst noch zittern. Das Aufbäumen der Kellerkinder sorgte dafür, dass die Mannschaft von Jan Mehlfeld noch einmal genau auf die Tabelle schauen musste. Ein Absturz zu den letzten drei musste unbedingt vermieden werden, sodass das Heimspiel gegen Gudow einen ganz besonderen Charakter hatte. Beide Mannschaften waren heiß, doch die Gäste erwischten den besseren Start. Früh traf Hendrik Burmeister (4.) zur Führung. Es war der perfekte Start, doch Stockelsdorf glich mit dem ersten Schuss aufs Tor durch Tim-Niklas Seeger (11.) aus. Früh stand es somit schon 1:1 und beide Mannschaften zeigten bis hierhin klar, wie wichtig dieses Spiel sein würde. Die Heimmannschaft wurde allerdings stärker und ging in Führung. Julian Zimmermann (18.) traf und nur eine Minute später legte Tjark Sölter (19.) nach. Nun sollte es ganz schwer für Gudow werden, zumal Sölter (44.) mit dem Pausenpfiff sogar noch das 4:1 erzielte. Es war eine Mammutaufgabe für den abstiegsbedrohten Kreisligisten aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg. Sie gaben allerdings nicht auf und verkürzten erneut durch Burmeister (46.) direkt nach Wiederbeginn. Sollte es noch einmal spannend werden? Der ATSV verspielte schon viele Führungen in dieser Saison und genau das machte Gudow Hoffnung. Doch diese wurde ihnen ganz schnell wieder genommen. Im direkten Gegenzug gab es einen Elfmeter für die Platzherren, den Sölter (47.) zum 5:2 verwandelte. Es war der Dreierpack für den schnellen Offensivmann. Nun ging es Schlag auf Schlag, denn Ivan Dervejanko (51./52.) traf binnen 60 Sekunden zweimal. Es war das 7:2 und die Entscheidung im Kellerduell. Für die Schaper-Elf wurde es nun richtig bitter, denn Jan-Hendrik Froh (84.) und erneut Dervejanko (85.) sorgten für den 9:2-Endstand. Es war ein herber Dämpfer für die Gäste, die mit dieser Pleite auch ihr Torverhältnis belasteten.

Jan Mehlfeld (ATSV Stockelsdorf): „Respekt an die Mannschaft. In so einem wichtigen Spiel so ein Ergebnis zu liefern, spricht für die Truppe. Es war die richtige Reaktion auf die Leistung letzte Woche. Darauf dürfen sie stolz sein. Wir haben den direkten Klassenerhalt sicher und wollen am Dienstag gegen 1876 nachlegen. Gudow weiterhin viel Erfolg im Abstiegskampf, sie werden aus den letzten drei Spielen sicherlich noch punkten.“

Marcel Schaper (TSV Gudow): „Glückwunsch an Stodo. Allen einen guten Start in die Woche.“

VfL Vorwerk – TSV Travemünde 0:5 (0:1)

Nach sieben Punkten aus drei Spielen wollte der VfL Vorwerk am Sonnabend zu Hause nachlegen. Wichtige drei Punkte gegen den Abstieg sollten her, weshalb man sich viel vornahm. Es stand ihnen allerdings auch ein Gegner gegenüber, der ebenfalls in guter Form ist. Der TSV Travemünde reiste ins Teichstadion und wollte den vierten Sieg in Serie einfahren. Dreimal wurde gewonnen, jeweils sogar fünf Tore erzielt, sodass die Defensive der Vorwerker vor einer großen Herausforderung stehen sollte. Dieser hielt man über weite Strecken des ersten Durchgangs stand, kam sogar selbst zu Chancen. Dennoch sollte elf Minuten vor der Pause der Führungstreffer der Monte-Kicker fallen. Der formstarke Louis Prüßmann (34.) traf und setzte seine Torserie der vergangenen Wochen fort. Nach dem Seitenwechsel stellte Alexander Kanehl (51.) schnell auf 2:0, sodass die Aufgabe für Vorwerk nicht gerade einfacher wurde. Die Kräfte nach dem kräftezehrenden Spiel am Dienstagabend schwanden, was der Gast zu seinem Vorteil nutzte. Furkan Dogan (60.) legte nach. Die Schlussphase brach an und die Mannschaft von Christian Jetz war richtig torhungrig. Lennard Prüßmann (76.) und Pascal Behrems (79.) schraubten den Spielstand auf 5:0 hoch, sodass man im vierten Spiel in Serie fünffach erfolgreich war. Dabei blieb es, sodass die Serie der Travemünder anhält. Die des VfL dagegen reißt, doch man hat noch immer gute Chancen auf den drittletzten Platz.

Benjamin Schramm (VfL Vorwerk): „Die erste Halbzeit war wirklich gut, wir waren diszipliniert und geordnet und hatten selbst Möglichkeiten zum Torerfolg. In der zweiten Halbzeit fehlte am Ende auch die Power, nach vorne ging nicht mehr viel. Nun haben wir eine Woche mal wieder den normalen Rhythmus, um uns auf die letzten Endspiele vorzubereiten.“

Christian Jetz (TSV Travemünde): „Eine ordentliche erste Halbzeit, in der sich Vorwerk nach Kräften wehrte, und eine ganz starke zweite Halbzeit von uns. Derzeit treten wir wieder auf wie zu Beginn der Saison.“

SV Azadi Lübeck II – SG Breitenfelde/Mölln 3:3 (2:2)

Der SV Azadi Lübeck II wollte am Sonntagnachmittag endlich wieder dreifach punkten. Mit sechs sieglosen Partien in Serie ging der Aufsteiger in das Duell mit der offensivstarken SG Breitenfelde/Mölln. Das Team von Awar Rashid kassiert zu viele Gegentore, was sie im Moment um die drei Punkte bringt. Dies sollte sich auch am 28. Spieltag fortsetzen. Personell sah es etwas besser aus als in den Vorwochen, doch mit Karusch Saade startete ein eigentlicher Verteidiger im Tor. Ansonsten war es eine gute erste Elf, die Rashid auf den Platz schickte. Dieser stand ein Team gegenüber, das verletzungsbedingt auf Posselt und Herrmann verzichten musste. Beide verletzten sich und werden diese Saison wohl nicht mehr auf dem Platz stehen können. Im Duell um die berühmte „Goldene Ananas“ sollte der SV Azadi früh in Führung gehen. Ramezan Hassan (6.) traf und legte im Kampf um die Torjägerkanone vor. Finn Sult (18.) antwortete nach starker Einzelaktion und sorgte kurz darauf sogar für die Führung (25.). Die Lauenburger drehten die Partie, eine direkte Ecke brachte das 2:1. Dieses hielt allerdings nicht allzu lange, denn die Lübecker glichen nur drei Minuten später aus. So ging es mit einem 2:2 in die Halbzeit. Zur zweiten Hälfte kam mit Rogesh Sherzad ein neuer Stürmer, der nur eine Minute später treffen sollte. Die Hausherren legten wieder vor, doch diese hielt nicht lange an. Sult (59.) traf nach Ecke und glich aus. Es war der Dreierpack für den Offensivmann und das 3:3 der Endstand am Koggenweg.

TSV Kücknitz – TSV Schlutup 1:4 (1:2)

Am Roten Hahn stand ein Derby an. Der TSV Kücknitz empfing den TSV Schlutup und während es sportlich für die Heimelf um kaum noch etwas geht, war der Druck beim Gast riesig. Würde dieser nicht gewinnen, dann wäre der Traum vom Aufstieg endgültig geplatzt, denn Platz zwei wäre nicht mehr erreichbar. Pansdorf II wäre somit Vizemeister und würde in die Aufstiegsspiele gehen. Dementsprechend brauchte Schlutup den Derbysieg, doch wie bereits in der Vorwoche beim Remis gegen den Eichholzer SV II erwischte der Tabellendritte einen schwachen Start ins Spiel. Moritz Wisch (3.) brachte Kücknitz früh nach einem Konter in Führung. Die Aufgabe sollte also nicht einfacher werden. Dennoch kam der Gast nach und nach besser ins Spiel und belohnte sich mit dem Ausgleich. Mert Dogan (23.) traf sehenswert per direktem Freistoß und eine knappe Viertelstunde später drehten sie die Partie komplett. Daniel Pfaff (37.) stellte nach Angriff über die linke Seite auf 2:1. Noch vor der Pause nahm Christian Clasen den zweiten Wechsel vor, denn nach Lasse Ohde kam nun auch Alexander Lage. Im zweiten Durchgang wirkte Schlutup platt, doch Kücknitz konnte daraus kein Kapital schlagen. Lage (69./75.) traf stattdessen noch doppelt und machte den 4:1-Auswärtssieg perfekt. Die Vizemeisterschaft ist somit noch nicht entschieden, doch bereits am Mittwochabend muss der TSV wieder ran. In Rethwisch benötigt es dann erneut einen Dreier, bevor am Sonntag die SG Reinfeld/Kronsforde an den Palinger Weg kommt.

Christian Clasen (TSV Schlutup): „Ein Derby ohne Derbycharakter. Wir starten wieder mehr als schlecht in die Partie und kassieren direkt nach eigener Ecke einen blitzsauberen Konter zum Gegentor. Aber auch heute schütteln wir uns kurz und nehmen nach und nach das Heft in die Hand. Nach der ersten Getränkepause setzt Mert Dogan den berechtigten Freistoß direkt rechts oben rein. Wow, was für ein Hammer! Das 2:0 wird super über die linke Seite herausgespielt und Daniel Pfaff vollstreckt überlegt. In der zweiten Hälfte lassen auf beiden Seiten die Kräfte nach. Nur Lage, welcher kurz vor der Hälfte eingewechselt wurde, hatte noch reichlich Power und setzt sich mehrere Male super durch und erzielt zwei weitere Treffer. Im Großen und Ganzen ein verdienter Auswärtssieg.“

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