Der große Moment ist da: Kämpfe, Stimmung und hitzige Atmosphäre

Storm FC Volume 2 bringt die Hansehalle erneut zum Beben

Storm FC freit sich auf Lübeck. Foto: Visual Ethos by Madeleine Kriese, Homepage: www.visualethos.de, Instagram: @visualethos/oH

Lübeck – Wenn am morgigen Sonnabend die Türen der Hansehalle öffnen, beginnt für die Zuschauer ein spektakulärer Kampfabend – für das Team hinter Storm FC ist es dagegen der Höhepunkt monatelanger Arbeit. Die zweite Ausgabe der Storm Fighting Championships steht bevor und soll größer, emotionaler und eindrucksvoller werden als alles, was die Hansehalle bisher im Kampfsport erlebt hat.

Lange Vorbereitungen

Schon seit Monaten laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Während viele Besucher erst die Lichtershow, den Ring und die Atmosphäre wahrnehmen werden, steckt hinter dem Event eine logistische und organisatorische Mammutaufgabe. „Wir haben im Kopf eigentlich schon direkt nach dem letzten Gong von 2025 mit Volume 2 angefangen“, sagt Storm-FC-Geschäftsführer Markus Kemper. „Die ersten Gespräche für Kämpfe liefen quasi unmittelbar nach der Premiere. Seit Herbst sprechen wir mit Sponsoren und Partnern, seit Jahresbeginn intensiv mit Fighterinnen und Fightern. Und seit dieser Woche wird die Hansehalle Stück für Stück in eine internationale Kampfsportbühne verwandelt.“

Eine Halle verwandelt sich

Wer die Hansehalle kennt, wird sie an diesem Abend kaum wiedererkennen. Über 20 Tonnen Material werden angeliefert, aufgebaut und innerhalb von nur zwei Tagen verarbeitet. Im Mittelpunkt steht der Boxring – doch darum herum entsteht eine aufwendige Eventkulisse mit großer Traverse, mehreren LED-Wänden, Licht- und Pyrotechnik sowie einem langen Walkway, über den die Athletinnen und Athleten spektakulär einlaufen werden. „Das wird ein Aufbau, den die Hansehalle so noch nie gesehen hat“, verspricht Kemper. Neben der Technik entsteht im Innenraum zudem eine eigene Eventfläche mit mobiler Bar, Catering und zusätzlicher Unterhaltung. Storm FC versteht sich längst nicht mehr nur als klassische Kampfsportveranstaltung, sondern als vollständiges Eventerlebnis. Genau dieses Konzept machte bereits die Premiere 2025 zur größten Kampfsportveranstaltung Schleswig-Holsteins.

Mehr als 150 Menschen im Einsatz

Damit am Samstag alles reibungslos funktioniert, arbeiten hinter den Kulissen weit über 150 Menschen zusammen. Vom Aufbau- und Technikteam über Sicherheitsdienst, Reinigungskräfte und Videografen bis hin zu Ärzten, Punktrichtern und Ringsprechern – Storm FC gleicht organisatorisch inzwischen einer Großproduktion. „Wir beginnen offiziell am Freitag mit dem Aufbau und Sonntagmittag sieht alles wieder so aus, als wären wir nie hier gewesen“, sagt Kemper. „Viele sehen am Ende nur die sieben Stunden Event – aber dahinter stecken Tage voller Arbeit und Leidenschaft.“

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Storm FC tischt auf. Foto: Visual Ethos by Madeleine Kriese, Homepage: www.visualethos.de, Instagram: @visualethos/oH

Sport trifft Entertainment

Sportlich dürfen sich die Zuschauer auf insgesamt 19 Kämpfe freuen – von vielversprechenden Nachwuchstalenten bis hin zu erfahrenen Profis. Bereits ab 17 Uhr starten die vier sogenannten „Next Generation“-Kämpfe parallel zum Einlass. Dort bekommen junge Athleten die Möglichkeit, vor großer Kulisse Erfahrungen zu sammeln. Unter anderem feiern der Lübecker Teodor Petrov aus dem Boxclub Lübeck sowie Jesper Struß von Soul and Thunder ihr Storm-FC-Debüt. Im Anschluss beginnt das offizielle Hauptprogramm von 15 Kämpfen mit einer Eröffnung durch Lübecks Bürgermeister und Storm-FC-Schirmherr Jan Lindenau. Danach folgt eine große Opening-Show gemeinsam mit den Cheerleadern des TLC Lübeck. Im Laufe des Abends wird zudem die Lübecker Hip-Hop-Gruppe Sincerity mit einer Live-Performance auftreten und für weitere Showmomente sorgen. Der sportliche Höhepunkt des Abends soll schließlich in den drei Titelkämpfen gipfeln – allen voran der Main Event mit Lübecks Lokalmatador Zemaray Afzali. „Für viele Kämpfer ist es etwas ganz Besonderes, vor dieser Kulisse in ihrer Heimat anzutreten“, sagt Kemper. „Diese Nähe zwischen Publikum und Athleten macht Storm FC besonders.“

Kampfsport mit Haltung

Storm FC will dabei bewusst mehr sein als reine Unterhaltung. Die Veranstalter betonen immer wieder Werte wie Disziplin, Respekt und Fairness – sowohl im Ring als auch außerhalb. „Kampfsport wird oft falsch verstanden“, erklärt Kemper. „Dabei geht es in den Gyms um Respekt, Selbstkontrolle und Zusammenhalt. Genau dieses Bild wollen wir nach außen tragen.“ Auch Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau sieht darin einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. „Storm FC zeigt, wie vielfältig und lebendig Sport in Lübeck sein kann“, sagte der Bürgermeister im Rahmen seiner Schirmherrschaft.

Nach dem letzten Gong geht die Nacht weiter

Mit dem Ende der Kämpfe endet der Abend allerdings noch lange nicht. Direkt im Anschluss steigt im nahegelegenen A1-Musikpark die offizielle Aftershow-Party. „Jeder Besucher erhält dort freien Eintritt“, betont Kemper. „Wir wollen den Leuten nicht nur Kämpfe bieten, sondern einen kompletten Abend, an den man sich erinnert.“

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Tickets

Tickets für die Storm Fighting Championships Volume 2 sind noch bis Freitagabend online unter stormfc.de erhältlich. Restkarten gibt es – sofern verfügbar – an der Abendkasse. Die Hansehalle ist bereit. Die Kämpfer sind bereit. Und Lübeck offenbar auch.

Schaffen die Lübeck Cougars den direkten Wiederaufstieg?

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