
Hamburg – Der Hamburger SV hat den Klassenerhalt bereits sicher und geht entspannt in den vorletzten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026. Am Sonntag empfangen die Rothosen im letzten Heimspiel der Saison den SC Freiburg im Volksparkstadion. Anstoß ist um 15.30 Uhr. Die Gäste reisen als Tabellensiebter und frischgebackener Europa-League-Finalist nach Hamburg.
Glatzel fällt aus
Personell muss der HSV auf Robert Glatzel verzichten. Trainer Merlin Polzin sagte: „Bei Miro Muheim wird es eng für den Sonntag. Darüber hinaus hatte Robert Glatzel in den vergangenen Tagen mit einer Wadenzerrung zu tun. Da werden wir kein Risiko mehr eingehen. Er fällt für das Spiel aus.“
„Wir wollen uns mit den Besten messen“
Für Freiburg fand Polzin deutliche Worte des Respekts: „Erst einmal schicken wir ganz viele Glückwunsche nach Freiburg. Meinen größten Respekt davor, was sie geschafft haben – das waren fantastische Spiele im Halbfinale, generell ist es eine fantastische Saison in Europa. Wir drücken die Daumen fürs Finale, damit die Reise am 20. Mai ein schönes Ende findet.“
Trotz des gesicherten Klassenerhalts will der HSV die Partie unbedingt gewinnen. „Wir erwarten die bestmögliche Freiburger Mannschaft. Wir freuen uns darauf, weil wir uns mit den Besten messen wollen. Deshalb werden wir auch mit der besten Elf antreten“, sagte Polzin.
Keine Geschenke im Volkspark
An größere Rotation denkt der Coach nicht: „Wir werden die Startelf ins Rennen schicken, bei der wir die größte Überzeugung haben, dass wir das Spiel gewinnen werden – völlig unabhängig davon, dass wir unser großes Ziel schon erreicht haben.“
Außerdem betonte er die Bedeutung des letzten Heimspiels: „Wir haben nach dem Klassenerhalt die erste Möglichkeit, vor unseren Fans zu spielen, und das ist Ansporn genug. Der Volkspark wird wieder sein wahres Gesicht zeigen, was die Lautstärke und die Energie angeht.“
Mit einem Sieg könnte der HSV sogar noch am Sport-Club in der Rückrundentabelle vorbeiziehen. Polzin: „Wir setzen uns kleine Ziele und schenken überhaupt nichts ab.“
Feierlichkeiten nach dem Klassenerhalt
Den gesicherten Ligaverbleib verfolgte das Team gemeinsam. „Unser Torwarttrainer Sven Höh kam auf mich zu und fragte mich, was ich davon halten würde, wenn wir an dem Sonntag alle gemeinsam bei ihm schauen würden“, erzählte Polzin. Nach dem Wolfsburg-Spiel sei es dann laut geworden: „Es war ein rundum schöner Tag, den ich immer mit dem Klassenerhalt in Verbindung bringen werde.“
Großes Lob an die Fans
Besonders hob der HSV-Trainer die Unterstützung der Anhänger hervor: „Die Fans waren in dieser Saison nicht nur erstklassig – was sie zu Hause und auswärts gezeigt haben, war absolute Weltspitze. Eins Plus mit Sternchen!“
Polzin ergänzte: „Unsere Fans waren immer für uns da. Es waren viele aufmunternde Worte. Es herrscht ein enger Kontakt zwischen Mannschaft, Trainerteam und den Fans beziehungsweise der Fanszene.“
Königsdörffer als wichtiger Faktor
Auch über die Entwicklung von Ransford Königsdörffer sprach Polzin ausführlich: „Ransi ist als junger Spieler mit viel Potenzial zu uns gekommen, und hat ein paar Jahre gebraucht, um richtig einzuschlagen. In dieser Saison hat er herausragend gemacht.“
Vor allem im Umschaltspiel sei der Offensivspieler enorm wichtig: „Wir sind immer noch die Mannschaft mit den meisten Kontertoren, was auch sehr viel mit ihm zu tun hat, weil er gut verteidigt und mit hohem Tempo umschaltet.“
Der 33. Spieltag (8.–10.5.2026)
Dortmund – Frankfurt 3:2
Leipzig – St. Pauli (Sa., 15.30 Uhr)
Stuttgart – Leverkusen
Augsburg – Mönchengladbach
Hoffenheim – Bremen
Wolfsburg – München (18.30 Uhr)
Hamburg – Freiburg (So., 15.30 Uhr)
Köln – Heidenheim (17.30 Uhr)
Mainz – Berlin (19.30 Uhr)
Die Tabelle
| 1. | FC Bayern München | 32 | 116 : 35 | 83 |
| 2. | Borussia Dortmund | 33 | 68 : 34 | 70 |
| 3. | RB Leipzig | 32 | 63 : 42 | 62 |
| 4. | Bayer 04 Leverkusen | 32 | 66 : 43 | 58 |
| 5. | VfB Stuttgart | 32 | 66 : 46 | 58 |
| 6. | TSG Hoffenheim | 32 | 64 : 48 | 58 |
| 7. | Sport-Club Freiburg | 32 | 45 : 53 | 44 |
| 8. | Eintracht Frankfurt | 33 | 59 : 63 | 43 |
| 9. | FC Augsburg | 32 | 42 : 56 | 40 |
| 10. | 1. FSV Mainz 05 | 32 | 41 : 50 | 37 |
| 11. | Bor. Mönchengladbach | 32 | 37 : 50 | 35 |
| 12. | Hamburger SV | 32 | 36 : 51 | 34 |
| 13. | 1. FC Union Berlin | 32 | 37 : 57 | 33 |
| 14. | 1. FC Köln | 32 | 47 : 55 | 32 |
| 15. | SV Werder Bremen | 32 | 37 : 57 | 32 |
| 16. | VfL Wolfsburg | 32 | 42 : 67 | 26 |
| 17. | FC St. Pauli | 32 | 27 : 55 | 26 |
| 18. | 1. FC Heidenheim | 32 | 38 : 69 | 23 |






