
Leipzig – Der FC St. Pauli hat bei RB Leipzig auf einen Überraschungserfolg hoffen dürfen, musste sich am Ende aber mit 1:2 geschlagen geben. Vor allem Standardsituationen entschieden die Partie zugunsten der Sachsen, die sich durch den Heimsieg vorzeitig für die Champions League qualifizierten. Die Kiezkicker dagegen bleiben nach dem 33. Spieltag auf Rang 17.
Die 1. Hälfte: Trotz Personalproblemen mutiger Auftritt
Die Voraussetzungen für St. Pauli waren schwierig. Neben den verletzten Karol Mets und Manolis Saliakas fehlten kurzfristig auch Adam Dźwigała und David Nemeth krankheitsbedingt. Trotzdem verteidigten die Gäste zunächst diszipliniert und ließen Leipzig kaum zur Entfaltung kommen. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte sogar St. Pauli: Nach einem schnellen Umschaltmoment traf Kaars allerdings nur die Latte (34.). Leipzig wirkte offensiv lange ideenlos, profitierte dann aber kurz vor der Pause von einer Standardsituation. Nach einer Ecke von David Raum reagierte Xaver Schlager am schnellsten und traf über die Unterkante der Latte zum 1:0 (45.).
Nach der Pause:
Auch nach dem Seitenwechsel verteidigte St. Pauli zunächst kompakt, doch Leipzig erhöhte nun sichtbar den Druck. Nachdem Assan Ouédraogo noch am Pfosten gescheitert war, fiel wenig später erneut ein Treffer nach einer Ecke: Wieder brachte Raum den Ball scharf herein, diesmal verlängerte Willi Orban per Kopf zum 2:0 ins lange Eck (55.). Die Kiezkicker standen anschließend meist tief und fanden offensiv nur selten Entlastung. Ein Distanzversuch von Lars Ritzka blieb lange das einzige Lebenszeichen. Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Der eingewechselte Abdoulie Ceesay erzielte in der 86. Minute den Anschlusstreffer und brachte St. Pauli noch einmal Hoffnung zurück. Wirklich ins Wanken geriet Leipzig aber nicht mehr, auch weil Nikola Vasilj gegen Antonio Nusa mehrfach stark parierte und die Gastgeber damit nicht endgültig davonzogen. Die letzte Chance der Partie vergab schließlich Jackson Irvine in der Nachspielzeit. So blieb es beim 2:1 für Leipzig – und bei einem couragierten, aber letztlich unbelohnten Auftritt der Kiezkicker.
Der 33. Spieltag
Dortmund – Frankfurt 3:2
Leipzig – St. Pauli 2:1
Stuttgart – Leverkusen 3:1
Augsburg – Mönchengladbach 3:1
Hoffenheim – Bremen 1:0
Wolfsburg – München 0:1
Hamburg – Freiburg (So., 15.30 Uhr)
Köln – Heidenheim (17.30 Uhr)
Mainz – Berlin (19.30 Uhr)
Bildquellen
- FCSP: Lobeca/Ines Haehnel
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