Saison-Highlight für Hansekicker – Holt sich die U15 des VfB Lübeck den Pokal?

Kribbeln in der Mannschaft spürbar

Mannschaftskreis der U15 des VfB Lübeck. Foto: (privat)

Malente – In der Regionalliga geht es um nichts mehr für die U15 des VfB Lübeck. Am morgigen Donnerstag wartet allerdings noch ein echtes Highlight auf die Hansekicker. Um 10 Uhr spielen die Grün-Weißen mit dem TSV Klausdorf um den Sieger des diesjährigen Schleswig-Holstein-Pokals. Das Finale wird im Uwe Seeler Fußball Park (Am Stadion 4, 23714 Malente) ausgetragen.

Vorfreude ist groß

Bei VfB-U15-Trainer Yannik Galda „überwiegt in erster Linie einfach die riesige Vorfreude auf dieses Spiel. Wir haben Anfang Juni mit der Vorbereitung begonnen und stehen seitdem fast jede Woche viermal gemeinsam auf dem Platz. Natürlich geht es dabei in erster Linie darum, die Jungs fußballerisch weiterzuentwickeln, aber gleichzeitig arbeitet man natürlich auch dafür, sich solche Highlights wie ein Pokalfinale zu erarbeiten.“

„Man merkt ein gewisses Kribbeln“

Solch ein Rahmen lässt auch seine Spieler nicht kalt, wie er gegenüber HL-SPORTS klarstellte: „In der Mannschaft merkt man jetzt schon ein gewisses Kribbeln. Trotzdem werden wir nichts anders machen als sonst. Wir bereiten uns ganz normal auf das Spiel vor und werfen jetzt nicht plötzlich alles über den Haufen, nur weil Finale draufsteht. Der Weg, den wir in dieser Saison gegangen sind, hat uns genau hierhin gebracht.“

„Aus einer guten eine sehr gute Saison machen“

Rückblickend zeigt sich Galda sehr zufrieden mit der Spielzeit: „Die Jungs haben enorme Entwicklungsschritte gemacht und wir haben bereits eine richtig gute Saison gespielt – mit dem Klassenerhalt, der norddeutschen Meisterschaft im Futsal und jetzt dem Pokalfinale. Jetzt geht es darum, alles auf diesen einen Tag auszurichten, um am Ende vielleicht aus einer guten eine sehr gute Saison zu machen und uns für den gesamten Aufwand zu belohnen.“

Voll da sein

„Wir wissen aber auch, wie schwer und eng dieses Spiel werden wird. Dafür müssen wir bei 100 Prozent sein – körperlich und mental. Deshalb ist es aktuell eine Mischung aus Vorfreude und Anspannung. Aber wir werden alles investieren, um am Ende die Chance auf den Titel zu nutzen“, betont der Coach abschließend.

Der bisherige Weg

Beide Mannschaften unterschieden sich grundsätzlich in ihrem bisherigen Turnierverlauf, weisen aber auch Gemeinsamkeiten auf. Der TSV setzte sich im Achtelfinale souverän mit 7:0 bei den Nordangeln Kickers durch, eine Runde später musste gegen den Heider SV die Entscheidung im Elfmeterschießen her (4:2). Das Halbfinale gewann man ähnlich knapp mit 1:0 gegen den SV Eichede.

Der VfB startete furios in den Wettbewerb. Auf einen 27:0-Sieg beim SC Rapid Lübeck folgte ein ebenfalls klarer 11:0-Erfolg über den Ratzeburger SV. Den Einzug ins Finale machten die Grün-Weißen hingegen in einem hochdramatischen Duell gegen Holstein Kiel erst vom Punkt klar.

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VfB Lübeck
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AOK

TSV Klausdorf
Achtelfinale: Nordangeln Kickers – TSV Klausdorf 0:7
Viertelfinale: TSV Klausdorf – Heider SV 4:2 n.E.
Halbfinale: TSV Klausdorf – SV Eichede 1:0

VfB Lübeck
Achtelfinale: SC Rapid Lübeck – VfB Lübeck 0:27
Viertelfinale: Ratzeburger SV – VfB Lübeck 0:11
Halbfinale: Holstein Kiel – VfB Lübeck 5:7 n.E.

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