
Malente – Es war ein Feiertag im doppelten Sinne für die U15 des VfB Lübeck. Am gestrigen Donnerstag durften die Lübecker über den Gewinn des SHFV-Landespokals jubeln. Im Endspiel bezwang man den TSV Klausdorf deutlich mit 6:0.
„Vollkommen verdienter Sieg“
„Es war von Anfang an das erwartete Spiel. Klausdorf stand tief hinten drin und lauerte auf Kontersituationen. Wir waren von Anfang an spielbestimmend. Nach etwa acht Minuten hatten wir einmal einen kurzen Aussetzer, durch den es dann hinten bei uns gefährlich wurde. Ansonsten haben wir aber so gut wie nichts zugelassen. Vor allem in Durchgang zwei hatten wir hintenraus selbst noch einige Gelegenheiten, die wir liegen lassen haben. Ingesamt war es ein vollkommen verdienter Sieg“, fasst VfB-U15-Coach Yannik Galda gegenüber HL-SPORTS zusammen.
Das Maximale rausgeholt
Auf die Frage, wie es sich denn anfühlt, entgegnete er schmunzelnd: „Es ist geil. Wir haben uns vorgenommen, dass der Klassenerhalt und der Pokalsieg das Maximale ist, was wir aus dieser Saison rausholen können – und genau dieses Ziel haben wir jetzt erreicht. Entsprechend riesig war die Freude, sowohl bei uns im Trainerteam als auch bei den Jungs selbst. Es ist einfach ein geiles Gefühl.“
Nach der Pokalübergabe ging es für die Hansekicker mit der ganzen Mannschaft gemeinsam noch etwas essen, bevor man sich gegen frühen Nachmittag auf die Heimreise begab.
Wenig Zeit zur Regeneration
Bereits am kommenden Sonnabend geht es für die U15 des VfB in der Regionalliga weiter. Im letzten Heimspiel der Saison empfangen die Grün-Weißen um 13 Uhr Eintracht Braunschweig. Faktisch geht es in der Liga um nicht mehr viel, Galda stellt trotzdem bezüglich der Herangehensweise für die verbleibenden beiden Begegnungen klar: „Wir werden sie ähnlich angehen wie sonst auch und nichts besonders anders machen. Wir werden es nutzen, dass wir in drei Tagen zweimal spielen, um etwas zu rotieren. Da bekommen gegen Braunschweig die Spieler die Chance, die im Finale nicht starten durften, aber es sich trotzdem verdient haben. Sie dürfen sich nochmal auf absolutem Top-Niveau messen und zeigen. Wir können die letzten beiden Partien jetzt etwas lockerer angehen, gleichzeitig aber auch mit einer breiten Brust nach dem Finalsieg.“
Die Tabelle
| 1. | VfL Wolfsburg | 24 | 83 : 18 | 66 |
| 2. | Hannover 96 | 24 | 120 : 30 | 61 |
| 3. | Hamburger SV | 24 | 85 : 59 | 43 |
| 4. | FC St. Pauli | 24 | 60 : 37 | 40 |
| 5. | Holstein Kiel | 23 | 45 : 32 | 40 |
| 6. | USC Paloma | 24 | 47 : 48 | 40 |
| 7. | Eintracht Braunschweig | 23 | 50 : 51 | 38 |
| 8. | SV Werder Bremen | 25 | 66 : 56 | 37 |
| 9. | VfL Osnabrück | 23 | 47 : 40 | 32 |
| 10. | VfB Lübeck | 24 | 53 : 64 | 30 |
| 11. | Blumenthaler SV | 25 | 31 : 59 | 18 |
| 12. | FC Eintracht Norderstedt | 23 | 42 : 57 | 17 |
| 13. | HSC Hannover | 24 | 38 : 91 | 16 |
| 14. | SC Borgfeld | 24 | 14 : 139 | 2 |






