Der Mittwoch der Unentschieden

SG Insel Fehmarn und Bösdorf/Malente holen jeweis einen Punkt

Benjamin Berger blickt auf das Spiel seiner Mannschaft zurück. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Fehmarn – Am Mittwochabend waren in der Kreisliga Ost sowohl die SG Bösdorf/Malente als auch SG Insel Fehmarn zu Hause gefordert. Beide Mannschaften beendete ihre Spiele Remis. Es gab jeweils ein spätes Tor in der Nachspielzeit, doch die Gefühlslagen waren enorm unterschiedlich.

SG Bösdorf/Malente – VfR Laboe 2:2 (1:2)

Die SG Bösdorf/Malente holte nach 0:2-Rückstand gegen den VfR Laboe noch einen Punkt. In der Nachspielzeit fiel das 2:2, sodass man die Heimserie fortsetzte. Für die Mannschaft von Benjamin Berger war Leo Korn (23.) und Jonas Lüdtke (90.) erfolgreich. Der Trainer sagte zum Spiel: „Wir erwischen einen ganz schweren Start. Es fehlten mal wieder einige Spieler und kurz vor de Start musste ich auch noch auf Thore Meyer verzichten, der angeschlagen war und signalisiert hat, dass er nicht kann. So musste ich ein bisschen umstellen, was die Dynamik in unserem Spiel verändert hat. Wir verpennen die ersten 30 Minuten, da war Laboe wesentlich besser und griffiger, gehen auch absolut verdient mit 2:0 in Führung. Nach und nach kommen wir besser in die Partie inn der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit und erzielen dann durch Leo Korn hinten heraus das verdiente 1:2. Wir drücken immer weiter in deren Hälfte und gehen dann mit einem 1:2-Rückstand in die Pause, was summasourm auch verdient war. In der zweiten Halbzeit stellen wir bisschen um, sprechen die Fehler im Spiel gegen und mit dem Ball an. Wir lassen wenig zu in der zweiten Halhzeit, Laboe verteidigt es gut weg und uns fiel phasenweise nicht viel ein. Wir haben Pech bei ein, zwei Abschlüssen und machen dann, ich denke verdient, das 2:2 in der 90. Minute. Ich denke, es ist über 90 Minuten gesehen ein gerechtes Unentschieden. Bei uns waren so ein bisschen die Körner raus, die Kraft fehlte, obwohl wir 90 Minuten läuferisch das gut gemacht haben.“

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SG Insel Fehmarn – TSV Klausdorf II 3:3 (1:0)

Die SG Insel Fehmarn empfing den TSV Klausdorf II, den man vor wenigen Wochen erst mit 10:1 bezwang. Diesmal war es deutlich enger, sodass es am Ende ein 3:3 gab. Ein spätes Eigentor verhinderte den Dreier, doch die Punkteteilung war leistungsgerecht. Kevin Heinecke rettete im ersten Durchgang, in dem er einen Elfmeter hielt. Am Ende hatte Klausdorf das Chancenplus und verdiente sich einen Punkt gegen den Abstieg.Fynn Severin sagte zum Spiel: „Es war mental ein schwieriges Spiel, weil wenn du das Hinspiel mit 10:1 gewinnst, dann musst du das bei den Jungs auch erstmal aus den Köpfen rausbekommen und erzählen, dass da jetzt auch einfach eine andere Mannschaft auf dem Platz steht. Es war eines der schlechteren Spiele der Rückrunde. Wir sind gar nicht so richtig reingekommen und verursachen dann einen Elfmeter durch Nico Müntz, der relativ plump Neitzke foult. Den hält Kevin Heinecke und dann bekommen wir zehn bis 15 Minuten ein Foul für uns im Sechzehner, den Fabian Plöger eiskalt zum 1:1 reinmacht. Ich denke, dass der Ausgleich verdient war. Für die zweite Hahlbzeit haben wir ein, zwei Dinger angesprochen, was bei uns echt nicht gut war. Wir haben einfach oftmals den Ball hinten rumgespielt, anstatt uns direkt zu trauen in die Tiefe oder steil zu spielen. Dann machen wir das 2:0. Jesse Lafrentz holt sich den Ball super an der Eckfahne, flankt in die Mitte und Tjelk Jacob steht am langen Pfosten und drückt ihn über die Line. Ich glaube, dann war es mental für uns echt schwierig, weil wir dann gedacht haben, dass das Spiel gewonnen ist, aber das war es nicht. Wir kriegen dann ein ganz murmeliges 1:2, bekommen den Ball geklärt, aber nur ins Zentrum und der Angreifer nimmt den Ball dann mit Risiko und schießt den rein. Dann kriegen wir das 2:2 und Klausdorf hat ein echt gutes Spiel gemacht. Die waren gut drauf, haben uns echt vor Probleme gestellt. Wir machen dann kurz vor Schluss das 3:2 nach einer Flanke von Müntz und Tjelk Jacob hat den mit dem Kopf verwandelt. Dann fühlst du dich wieder als ein sicherer Sieger, aber Klausdorf hat nicht aufgegeben und kommt dann durch ein Eigentor von uns zum verdienten Ausgleich. Ein Schuss aus 25-30 Metern, der vorbeigegangen wäre, wird von unserem Spieler abgefälscht als Reflex und landet zum 3:3 im Kasten. Das ist dann auch das gerechte Ergebnis. Klausdorf hätte auch noch einen hundertprozentigen Elfmeter bekommen müssen und hat ein, zwei Chancen gehabt. So ist das Unentschieden okay, damit können wir leben. Wieder nicht verloren, die Serie bleibt am Leben und jetzt geht der volle Fokus auf das Derby in Großenbrode.“

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