JFV Lübeck: Chancenverwertung verhindert Überraschung im Pokalfinale

Titel wandert nach Kiel

Taylan Batur (JFV Lübeck) sitzt enttäuscht auf dem Rasen. Archivfoto: Lobeca/Fabian Lamprecht

Malente – Die U19 des JFV Lübeck ging am gestrigen Donnerstag als Außenseiter in das Finale des SHFV-Landespokals gegen Holstein Kiel. Doch in der Partie präsentierten sich die Lübecker mindestens auf Augenhöhe und hatten die Möglichkeit, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Am Ende haderten sie mit der eigenen Chancenverwertung und wurden dafür bestraft. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage aus Sicht des JFV, bei der es keineswegs an Herz, Intensität oder Spielidee fehlte.

Doppelschlag in der Schlussphase

Den besseren Start in die Partie erwischten die Störche. Nach einer guten Viertelstunde war es Mark Monserrat (16.), der den Kielern die frühe Führung bescherte. Das warf die Lübecker jedoch keineswegs zurück – ganz im Gegenteil. Der JFV kam immer besser herein ins Spiel und erarbeitete sich kurz vor der Pause den verdienten Ausgleich durch Lennard Luth (41.).

In der Folge ließ das Team aus Lübeck mehrere gute Gelegenheiten liegen und wurde dafür am Ende eiskalt bestraft. Emin Torunogullari (77.) stellte den alten Abstand wieder her, ehe Kevin Hahn (80.) zehn Minuten vor Schluss mit seinem 3:1 die Entscheidung brachte.

„Können absolut stolz sein“

„Wir waren heute echt dran, die Überraschung zu schaffen. Wir lagen 1:0 hinten, kommen stark zurück zum 1:1 und haben dann mehrere große Chancen liegen lassen. Ein Treffer wurde nach einer Standardsituation abgepfiffen, Lennart hatte allein vor dem Torwart das mögliche 3:1 auf dem Fuß und auch danach waren weitere gute Möglichkeiten da“, ärgerte sich JFV-Coach Berkan Algan.

„Am Ende entscheiden dann ein Abpraller und ein Sahne-Freistoß das Spiel für Holstein Kiel. Natürlich hat Kiel enorme Qualität im Kader, das ist die stärkste Mannschaft in Schleswig-Holstein. Aber ich finde, wir haben heute gezeigt, dass wir absolut mithalten können. Unsere Jungs haben mit Herz, Intensität und einer klaren Spielidee alles auf den Platz gebracht“, stellte Algan gegenüber HL-SPORTS klar und ergänzte: „Deshalb bin ich trotz der Niederlage sehr stolz auf die Mannschaft. Einstellung, Moral und Einsatz haben komplett gestimmt. Wenn das Spiel heute anders ausgeht, hätte sich darüber niemand beschweren können. Wir haben den JFV Lübeck sehr gut vertreten und können auf die Leistung absolut stolz sein.“

Weiter geht es für den JFV am Sonntag in der DFB-Nachwuchsliga, in der der Abstieg bereits besiegelt ist. Um 11 Uhr empfangen die Lübecker im letzten Heimspiel der Saison den Halleschen FC.

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