
Todesfelde – Holger Böhm feierte am Sonntag seinen 64. Geburtstag, gleichzeitig noch einen Sieg seines SV Todesfelde beim SV Eichede (HL-SPORTS berichtete). Zwei Meisterschaften bekam er von den Hand- und Fußballern geschenkt. Nun fehlt nur noch der Landespokalsieg am kommenden Wochenende gegen den 1. FC Phönix Lübeck im eigenen Stadion. Doch die Saison ist für den Tofe-Boss dann immer noch nicht vorbei. Das Triple könnte Böhm also bekommen. Die Kicker kämpfen danach noch in drei Spielen um den Aufstieg in die Regionalliga.
Böhm vor Triple
Zum Ehrentag standen dann auch die Gegner fest. Aus Bremen kommt am 30. Mai der Blumenthaler SV in die Dorfstraße. Am 3. Juni reisen die Segeberger zum Hamburger Vizemeister Eimsbütteler TV (Titelträger ETSV verzichtete) und zum Schluss geht es am 7. Juni auf “neutralem Boden“ gegen den niedersächsischen Vize 1. FC Germania Egestorf-Langreder. Die ersten beiden der Aufstiegsrunde sind in der Regionalliga, folgen dem Niedersachsen-Meister Atlas Delmenhorst (steigt direkt auf).
Bremer dürfen in Bremen spielen
Die neutralen Orte des letzten Spieltages dürften allerdings für Unmut in Todesfelde sowie Eimsbüttel sorgen. Der SVT soll in Celle spielen, hätte damit etwa 170 Kilometer Anreise. Der Gegner aus Barsinghausen dagegen nur 70 Kilometer. Warum der Norddeutsche Fußballverband (NFV) dieses so Anfang Mai festlegte, ist unklar. Ebenfalls ein klarer Reisenachteil für den ETV, der gegen Blumenthal antritt. Auf Oberneuland fiel die Wahl. Wie Blumenthal ein Stadtteil von Bremen. Der BSV kann also die 25 Minuten mit der Straßenbahn zurücklegen, die Hamburger müssten sich über die Autobahn A1 quälen und sind etwa 90 Minuten unterwegs. Da sollte der NFV nochmal nachschärfen.
Lüneburg statt Celle?
Sinnvoller und fairer wäre es sich für Drochtersen/Assel zu entscheiden und dort Eimsbüttel gegen Blumenthal spielen zu lassen. Für beide wären es dann rund 90 Kilometer Anreise. Bei Todesfelde gegen Germania wären Soltau oder Lüneburg wahrscheinlich das Optimum, wobei die Sülzwiesen des LSK bereits Schauplatz von Regionalliga-Begegnungen mit dem VfB Lübeck und VfB Oldenburg und deren vielen Fans war. Der offizielle Spielplan für die Aufstiegsrunde ist noch nicht veröffentlicht.
Bildquellen
- Regen: Lobeca/Max Krause
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