
Lübeck – Von 2023 bis 2025 war Arvid Schenk beim VfB Lübeck. Erst als Torwart- und später Co-Trainer unter Lukas Anderer (früher Pfeiffer), Florian Schnorrenberg, Jens Martens, Bastian Reinhardt und Guerino Capretti. Bei den Grün-Weißen hat er so viele Trainer kommen und gehen gesehen, wie zuvor noch nie. Danach ging es für ihn zum FC Ingolstadt (HL-SPORTS berichtete), kümmerte sich beim Drittligisten wieder um die Keeper – unter Cheftrainerin Sabrina Wittmann. Aufgrund persönlicher familiärer Gründe löste er seinen Vertrag im vergangenen April auf. Jetzt ist er zurück im Norden und arbeitet ab der neuen Saison für seinen Heimatclub F.C. Hansa Rostock.
Für die Kogge spielte der 36-Jährige in der Jugend und wurde 2005 Deutscher U17-Vizemeister. Der gebürtige Rostocker ist eng mit dem Club verbunden. Schenk ist Sohn von Olympiasieger Christian Schenk und Enkel der Hansa-Legende Jürgen Heinsch.
„Ich brenne darauf, nach Hause zu kommen“
Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball beim F.C. Hansa Rostock, sagte: „Mit Arvid Schenk gewinnen wir einen Torwarttrainer, der sowohl fachlich als auch menschlich sehr gut zu Hansa passt und eine hohe Identifikation mit dem Verein mitbringt. Er arbeitet strukturiert, detailorientiert und verfolgt klare inhaltliche Ansätze in der Entwicklung unserer Torhüter. Gleichzeitig kennt er den Verein, das Umfeld und die Anforderungen in Rostock sehr genau.“
Auch Schenk selbst blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich brenne darauf, nach Hause zu kommen und gemeinsam mit dem gesamten Verein sowie der Torwartabteilung eine klare Torwart-Spielidee, einen Leitfaden und ein Profil für das Torwartspiel des Hansa Rostock zu entwickeln. Mit unserer Arbeit möchten wir unseren Anteil daran haben, gemeinsam maximal erfolgreich zu sein. Es ist mir eine große Ehre, wieder für die Kogge zu arbeiten.“


