VfL Lübeck-Schwartau: Serie reißt bei Schrader-Comeback

Schwache Defensive kostet zwei Zähler

Janik Schrader (VfL Lübeck-Schwartau) wirft den Ball. Foto: Lobeca/Mascha Holm
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Hagen – Nach sieben ungeschlagenen Spielen in Folge hat der VfL Lübeck-Schwartau wieder eine Niederlage hinnehmen müssen. Beim VfL Eintracht Hagen unterlagen die Lübecker nach einer offensiv geprägten Partie mit 33:37 (17:20). Positiv aus Sicht der Hanseaten: Kapitän Janik Schrader feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback und traf bei seinem letzten Auswärtsspiel im VfL-Trikot direkt doppelt. Bester Werfer war Einar Nickelsen mit acht Treffern.

Schrader feiert gelungenes Comeback

Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und setzten sich früh auf vier Tore ab. Erst Mitte der ersten Halbzeit fand der VfL Lübeck-Schwartau besser ins Spiel. Besonders emotional wurde es nach 20 Minuten, als Janik Schrader erstmals wieder das Parkett betrat. Der Kapitän war es wenig später auch, der mit seinem Treffer zum 13:13 den ersten Ausgleich seit fast 20 Minuten erzielte. Dennoch nahm Hagen eine 20:17-Führung mit in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Der VfL verkürzte schnell auf ein Tor und schaffte durch Oliver Juhl beim 23:23 erneut den Ausgleich. Doch Hagen fand immer wieder Antworten und setzte sich mehrfach auf drei Tore ab. Als Lukas Emdorf in der 47. Minute auf 29:31 verkürzte und Hagens Kapitän kurz darauf die Rote Karte sah, schien noch einmal alles möglich. In der Schlussphase ließen die Gastgeber jedoch mehrere Lübecker Chancen ungenutzt und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit.

Röhrig: „Ein wirklich ansehnlicher Fight“

Trotz der Niederlage zeigte sich Trainer David Röhrig nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Ich finde, das war heute ein wirklich ansehnlicher Fight, bei dem beide Teams Vollgas gegeben und ein tolles Angriffsspiel gezeigt haben“, sagte der VfL-Coach. Den frühen Rückstand habe sich sein Team durch „vermeidbare Fehler selbst zuzuschreiben“, gleichzeitig lobte er die kämpferische Leistung seiner Mannschaft. Am Ende sei aber auch festzuhalten: „Hagen war vier Tore besser und hat das Spiel deswegen verdient gewonnen.“

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  • Schrader: Lobeca/Mascha Holm
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