Nach Brand in Eichholz: Kriminalpolizei ermittelt wegen Verdachts der Brandstiftung

Leerstehendes Gebäude an ehemaliger Tennisanlage vollständig zerstört – Polizei sucht Zeugen

Feuerwehrleute löschen den Brand. Foto. Andreas Schock

Lübeck – Nach dem Brand eines leerstehenden Gebäudes an der ehemaligen Tennisanlage in Eichholz am vergangenen Freitagabend (HL-SPORTS berichtete) gibt es neue Erkenntnisse. Die Lübecker Kriminalpolizei ermittelt inzwischen wegen des Verdachts der Brandstiftung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie die Polizei mitteilte, wurde das Feuer gegen 18.30 Uhr in der Guerickestraße entdeckt. Ein Zeuge bemerkte starke Rauchentwicklung sowie Flammen und verständigte Feuerwehr und Polizei.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein nicht mehr genutztes Gebäude neben der ehemaligen Tennisanlage brannte. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte, dass sich die Flammen auf angrenzende Wald- und Vegetationsflächen sowie den Kunstrasen ausbreiteten.

Das ehemalige Vereinsheim, das zuletzt als Lagerraum genutzt wurde, brannte nahezu vollständig aus und ist nicht mehr nutzbar. Personen wurden nicht verletzt. Die Schadenshöhe wird nach ersten Schätzungen auf rund 10.000 Euro beziffert.

Hinweise auf mögliche Brandstiftung

Nach der Untersuchung des Brandortes sowie der Auswertung von Spuren und Hinweisen geht die Kriminalpolizei derzeit von einem Anfangsverdacht der Brandstiftung aus.

Die Ermittlungen führt das Kommissariat 11 der Lübecker Kriminalpolizei. Gesucht werden Zeugen, die ab dem späten Freitagnachmittag verdächtige Personen im Bereich der ehemaligen Tennisanlage an der Guerickestraße beobachtet haben.

Besonders relevant sind Hinweise aus dem Umfeld des Parkgeländes nahe der Benzstraße sowie aus den Bereichen Gutenbergstraße und Brandenbaumer Landstraße.

Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige
Anzeige
VfB Lübeck

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0451/1310 entgegen.

Wie weit geht es für Deutschland bei der WM?

View Results

Wird geladen ... Wird geladen ...

Bildquellen

  • Feuerwerhr: Andreas Schock
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein