„Keinen Millimeter nachgeben“ – Pansdorf II vor dem Aufstiegs-Endspiel gegen Eutin

Rückspiel der Aufstiegsrelegation am Techauer Weg

Heute Abend kommt es zum Rückspiel der Aufstiegsrelegation zwischen dem TSV Pansdorf II und Eutin 08 II. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Pansdorf – Am heutigen Abend ist es soweit. Das Rückspiel der Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga zwischen dem TSV Pansdorf II und Eutin 08 II steht an und verspricht extreme Spannung. Das Hinspiel endete 1:1, sodass es vor dem zweiten Aufeinandertreffen keinerlei Tendenzen gibt, wer sich letztlich durchsetzen wird. Die ersten 90 Minuten waren bereits sehr ausgeglichen, denn beide Mannschaften waren jeweils in einer Hälfte besser, vorne jedoch nicht effizient genug. So steht vor dem Rückspiel noch alles auf null. HL-SPORTS sprach mit Steven Tion, dem Coach der Pansdorfer.

Starke erste Hälfte im Hinspiel

Die erste Hälfte am vergangenen Freitag war für die Pansdorfer sehr zufriedenstellend. Man kontrollierte das Spiel und kam zu guten Chancen. Dementsprechend sprach Trainer Steven Tion im Anschluss von „einer der besten, die wir in dieser Saison gespielt haben.“ Einziges Manko war dabei sicherlich die Chancenverwertung, denn trotz aussichtsreicher Gelegenheiten stand es nach 45 Minuten noch 0:0. Mehrfach scheiterte man am starken Eutiner Keeper Niklas Heesch, der sich wiederholend auszeichnen konnte. Im zweiten Durchgang war das Spiel eher auf die Seite der 08er gekippt, die zwingender waren und am Ende vielleicht sogar einen Tick näher am Siegtreffer waren. Daher ist dieses 1:1-Remis im Hinspiel absolut leistungsgerecht, doch beiden Teams war auch klar, dass man mit etwas mehr Glück vor dem Tor sogar hätte gewinnen können. Daher war die Stimmung bei den Mannschaften nach dem Abpfiff eher ruhig und zurückhaltend.

Pansdorf will an erster Hälfte anknüpfen

Nun steht das Rückspiel am Techauer Weg an und es geht um alles. Die letzten 90 Minuten einer langen, kräftezehrenden, doch auch von beiden Mannschaften beeindruckenden Saison stehen an und klar ist, dass am heutigen Abend mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen 21.30 Uhr eine Mannschaft als Aufsteiger in die Verbandsliga feststehen wird. Die Pansdorfer hoffen dabei natürlich, dass sie es sind, und haben den Heimvorteil auf ihrer Seite. Auf dem eigenen Kunstrasen fühlt man sich einfach am wohlsten, auch wenn es die einzigen beiden Liganiederlagen in der Kreisliga Südost hier gab. Mit Blick auf das Hinspiel, in dem es hochintensiv zuging und beide Mannschaften sich überhaupt nichts schenkten, gibt es durchaus Dinge, an die der TSV anknüpfen möchte: „An unsere erste Hälfte, die war sehr gut“, verriet Tion.

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wilcken jacobsen @ „Keinen Millimeter nachgeben“ – Pansdorf II vor dem Aufstiegs-Endspiel gegen Eutin
Pansdorf II spielte im Hinspiel eine starke erste Hälfte. Dort möchte man nun anknüpfen. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Volles Haus am Techauer Weg?

Dennoch gibt es auch das ein oder andere, bei dem sich Pansdorf II verbessern möchte. „Wir müssen unsere Chancen konsequenter zu Ende spielen und mit voller Überzeugung das Tor machen wollen.“ Insgesamt gilt es, kaltschnäuziger zu sein, aus den sich bietenden Chancen mehr zu machen und die letzten entscheidenden Prozent aufs Feld zu bekommen, um das Tor zu erzwingen. Das Rückspiel verspricht, mindestens genauso intensiv und umkämpft wie in Eutin zu werden, wenn nicht sogar noch mehr. Diesmal wird auf dem Kunstrasen gespielt, der deutlich enger ist, auf dem der Ball wesentlich schneller rollt und die Räume insgesamt noch kleiner sind. Des Weiteren sind die Zuschauer noch näher am Geschehen und können daher ein weiterer Faktor sein. Vergangene Woche waren über 400 Besucher in Eutin, nun geht man davon aus, dass es sogar noch voller wird. Der Pansdorfer Coach sagt über seine Erwartungen: „Ein Kampf, ich denke, es wird viel los sein und noch etwas stimmungsvoller werden als im Hinspiel.“ Es ist ein Spiel, auf das ganz Ostholstein, doch auch viele Lübecker Teams blicken.

Mannschaft ist entspannt

Pansdorf möchte dabei wie bereits vor zwei Jahren in den Duellen mit dem TSV Gremersdorf den Aufstieg klarmachen. Dazu wird es diesmal über 90 Minuten eine Top-Leistung brauchen. Bereits im Pokal empfing man den Gegner auf dem heimischen Platz, dort gab es einen 5:3-Heimsieg. Ob erneut so viele Tore auf dem Kunstrasen fallen werden, wird sich zeigen. Klar ist für Trainer Tion allerdings, dass es darauf ankommt: „Keinen Millimeter nachzugeben, alles leidenschaftlich zu verteidigen und die Chancen zu nutzen.“ Bekommt man dies auf den Platz, blickt man zuversichtlich auf den Spielausgang, doch klar ist auch, dass ein Gegner gegenübersteht, der mindestens genauso heiß auf das Rückspiel ist und sich nach der verlorenen Relegation im Vorjahr diesmal unbedingt durchsetzen möchte. Beide haben ein großes Ziel vor Augen, das nun erreicht werden soll. Tion, der in seiner Trainerkarriere weder mit seinem aktuellen noch mit seinem ehemaligen Team, der SVG Pönitz II, gegen Eutin 08 II und Jasper Frahm verlor, gab einen Einblick in das Stimmungsbild seines Teams: „Ich habe die Mannschaft sehr entspannt wahrgenommen, jeder weiß, worauf es ankommt. Die Jungs freuen sich extrem auf dieses Spiel.“

pansdorf @ „Keinen Millimeter nachgeben“ – Pansdorf II vor dem Aufstiegs-Endspiel gegen Eutin
Die Mannschaft des TSV Pansdorf II ist vor dem Rückspiel voller Vorfreude, doch zeigt sich laut Trainer Tion auch ziemlich entspannt. Foto: Niklas Runne
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