
Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau hat die Saison 2025/2026 mit einem 34:32 (16:14)-Heimsieg gegen den TSV Bayer Dormagen beendet. In einer lange ausgeglichenen Partie setzten sich die Lübecker vor 2.100 Zuschauern durch und sicherten sich damit Rang sieben in der Abschlusstabelle der 2. Bundesliga.
Offener Schlagabtausch in der Hansehalle
Der VfL erwischte den besseren Start und ging früh mit 2:0 in Führung. Doch Dormagen blieb dran und drehte die Partie zwischenzeitlich sogar. Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Janik Schrader brachte die Lübecker kurz vor der Pause wieder in Führung und stellte mit dem 16:14 auch den Halbzeitstand her. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der VfL zunächst auf vier Tore ab. Vor allem Torhüter Mark Ferjan verhinderte mit zahlreichen Paraden, dass die Gäste die Partie früh ausgleichen konnten. Dennoch kämpfte sich Dormagen in der Schlussphase noch einmal zurück und stellte wenige Minuten vor dem Ende den Gleichstand her.
Ein Abschied für die Geschichtsbücher
Die letzte Szene gehörte schließlich dem Mann des Abends. In seinem letzten Spiel für den VfL Lübeck-Schwartau sorgte Kapitän Janik Schrader mit einem Tor für den 34:32-Endstand. Gleichzeitig war es sein 700. Pflichtspieltreffer im Trikot der Lübecker – ein besonderer Meilenstein für das Eigengewächs. Mit seinem Traumtor besiegelte Schrader nicht nur den Heimsieg, sondern setzte auch den emotionalen Schlusspunkt unter seine Zeit in der Hansehalle.
Röhrig spricht von „perfektem Saisonabschluss“
Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer David Röhrig nach dem Schlusspfiff: „Das war natürlich der perfekte Saisonabschluss gegen eine Dormagener Mannschaft, die in der Offensive top aufgespielt hat.“ Zwar habe seine Mannschaft in der Schlussphase kurzzeitig den Faden verloren, doch das Happy End sei umso schöner gewesen. „Umso besser, dass Schradi sich per Kempa aus der Hansehalle verabschieden und damit den Sieg festmachen konnte. Darüber sind wir natürlich unfassbar glücklich.“
Bildquellen
- Kreis, VfL: Lobeca/Felix Schlikis
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