
Lübeck – Der SC Rapid Lübeck hat in dieser Saison in der Landesliga viele beeindruckt. Mit 64 Punkten aus 30 Spielen steigen die Jungs vom Kasernenbrink verdient als Meister in die Oberliga auf.
Unerwartet stark
Trainer Christian Arp zog gegenüber HL-SPORTS folgendes Fazit: „Mit der gewonnen Meisterschaft sind wir natürlich sehr zufrieden, erst recht weil wir so einen Saisonverlauf wie wir ihn hinter uns gelassen haben, in dieser Form nicht erwartet hatten. Es gibt immer etwas zu verbessern und wir werden auch in der neuen Saison weiter an Feinarbeiten feilen, auch wenn der Druck gerade auf die jungen Spieler sicherlich größer werden wird.“
Neue Facetten beim SCR
Als Schlüssel zum Erfolg nannte er die mannschaftliche Geschlossenheit: „Absolut positiv war als erstes sicherlich die mannschaftliche Geschlossenheit auf und neben dem Platz, Fehler eines einzelnen Kontakt wieder auszubügeln. Bei den Standards haben wir diese Saison wesentlich mehr Torgefahr ausgestrahlt, außerdem war unser Pressing und auch das Gegenpressing vor allem am Kasernenbrink vermutlich oftmals unangenehm für die Gegner.“
Klarheit unter Druck
Dennoch gab es einige Dinge, die die ein oder anderen Nerven gekostet haben. „Wir haben diese Saison sehr auf Unbekümmertheit und Mut in das eigene Spiel eines jeden einzelnen Spielers gesetzt, um sie in der Individualität zu fördern, haben oft versucht, den Druck gerade vor wichtigen Spielen nicht unnötig hoch zu fahren. Damit sind wir gut gefahren, weil die Mannschaft trotzdem taktisch diszipliniert gespielt hat. Manchmal wurde es vielleicht übertrieben, falls man die Suppe im Haar finden und etwas zum verbessern finden möchte. Ein paar graue sind sicherlich dazu gekommen, aber letztendlich haben wir in der Defensive oftmals wenig zugelassen“, so Arp.
Die Mischung macht´s
Auf die Frage, ob es Spieler gibt, die man besonders hervorheben sollte meinte er: „Da gibt es sehr viele zu nennen, seien es unsere vier Routiniers, mehrere unserer jungen Spieler, die sich zu echten Leistungsträgern entwickelt haben oder auch Tino durch seine Stats, die allerdings durch den Verbund hinter ihm oder den treffsicheren Abnahmen Anderer so auch nicht möglich gewesen wäre.“
Das Ziel ist klar
Wenige Tage Pause darf sich der Neu-Oberligist noch nehmen: „Wir werden am 22. Juni in die Saison starten und neben Mecklenburg Schwerin durchweg gegen Hamburger Oberligisten testen, um uns an dieses höhere Tempo zu gewöhnen. Ergebnisse sind während der Vorbereitung wie immer nebensächlich.“
Bildquellen
- Christian Arp: Lobeca/Porath
- Mannschaftskreis Rapid Lübeck: Sydney Ohde/oH
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