Dirk Hellmann (Co-Trainer, SV Todesfelde). Foto: Lobeca/Lamprecht

Todesfelde – Nach einem Jahr Abwesenheit ist der SV Todesfelde wieder in die Regionalliga Nord zurückgekehrt, buchte das Ticket für die Viertklassigkeit durch eine zweiten Rang in der Aufstiegsrunde. Somit geht es in der Spielzeit 2026/2027 wieder gegen den VfB Lübeck, VfB Oldenburg, SC Weiche Flensburg 08 oder auch vielen gut ausgebildeten Zweitvertretungen aus Bremen, Hamburg oder Hannover. Gefeiert wurde auch ausgiebig, inzwischen haben sich die Akteure aber in die fußballlose Zeit verabschiedet. Das allerdings nicht, ohne Bilanz zu ziehen.

Passt eigentlich

„Mit etwas Abstand auf die Saison können wir sehr stolz auf die gezeigte Leistung sein. Insgesamt hatten wir ganz wenige Spiele, in denen wir nicht abgeliefert haben. Sehr bitter ist es natürlich, dass uns das im Kreispokalfinale passiert ist“, sagt Co-Trainer Dirk Hellmann, der konkretisiert. „ Ehrlicherweise muss der Fokus bei der Rückbetrachtung einer so herausragenden Saison aber auf die Vielzahl an positiven Dingen gerichtet werden. Die Mannschaft hat nach dem Regionalliga-Abstieg extrem abgeliefert. In der Konstanz, in der Dominanz durch eine Spielzeit zu gehen, ist nicht selbstverständlich.“

Dorn im Auge

Besonders ein Ligaspiel bleibt in Todesfelde irgendwie doch in Erinnerung – in negativer. Das nicht zustande gekommene beim TSV Nordmark Satrup, das am Ende vom Verband 0:5 gewertet wurde aus Sicht der Kreis Segeberger. „Ich will gar nicht wieder auf diese unsägliche Stau-Spielwertung eingehen. Für mich ist das weiterhin eine Farce und damit verbunden die Hoffnung, dass der Verband an den Regularien schraubt. Spannend aus Trainersicht war, wie die Mannschaft mit so einem nicht verschuldeten Umstand umgeht und das war bemerkenswert“, so Hellmann.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
VfB Lübeck
Anzeige
Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Highlights

Die gab es dafür laut des SVT-Trainers reichlich. „Dass Spiele wie der Sieg im Pokalhalbfinale gegen den VfB Lübeck, die Hallenmasters oder auch die Auftritte gegen Blumenthal sowie Egestorf in positiver Erinnerung bleiben, ist logisch. Ich finde auch die Kombination aus der Partie ETV und danach Egestorf sinnbildlich für uns. Wir sind beim ETV nach einer schwachen ersten Hälfte, in der wir unter die Räder gekommen sind, im Spiel geblieben und haben uns noch eine vernünftige Ausgangssituation für das letzte Spiel geschaffen, um dann gegen Egestorf wieder abzuliefern und auch unter Druck das Spiel zu ziehen.“

Schaffen die Lübeck Cougars den direkten Wiederaufstieg?

  • Ja (48%, 58 Votes)
  • Ist mir egal (32%, 38 Votes)
  • Nein (14%, 17 Votes)
  • Keine Ahnung (6%, 7 Votes)

Total Voters: 120

Wird geladen ... Wird geladen ...

Bildquellen

  • SV Todesfelde: Lobeca/Lamprecht
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein