Aus Gag wurde Erfolg – Die Geschichte der 14 Fischbeker Damen

Die Mannschaft des JuS Fischbek. Foto: Klaus Unger/oH

Fischbek – Es begann vor 56 Jahren als Gag. Am zweiten Weihnachtstag trafen sich 14 Fischbeker Damen (so lautete damals noch die Fußball Bezeichnung) auf dem Fischbeker Sportplatz. Damals lautete die Begegnung Fischbek Ost gegen Fischbek West. Das Fischbeker Urgestein Günter Abraham sorgte schon damals für Ordnung und Disziplin auf dem Platz. Später wurde der Sportplatz in „Günter Abraham Stadion“ umbenannt.

Aufstiege und eine stolze Trainerin

Was damals als Gag begann, endete mit der Saison 2025/2026. Der damalige Trainer war Abraham, die scheidende Trainerin heißt heute Petra Abraham. Für ein gutes Gelingen sorgten neben Günter noch seine Frau Gisela und auch Bärbel Schick. Ab der Saison 1984/1985 wurde es dann ernst mit der Frauen-Mannschaft des JuS Fischbek: Man meldete sich zur Punktrunde an. Start war in der Bezirksklasse Süd. Worauf die derzeitige Trainerin stolz ist: „Wir spielten stets unter JuS Fischbek und brauchten nie eine Spielgemeinschaft bilden.“ Mehrere Erfolge wurden gefeiert: Aufstieg in die Bezirksliga sowie in die Verbandsliga. Zu einem späteren Zeitpunkt gelang sogar der Aufstieg in die zweithöchste Klasse auf SHFV-Ebene: die Landesliga.

Im Jahr 2006 übernahm dann Petra Abraham das Team. Sie gewann neun Meistertitel mit ihrem Team sowie einige Kreis- und Hallenmeisterschaften. Zusätzlich übernahm Petra Abraham eine D–Juniorinnen-Mannschaft, die sie bis in die Frauen begleitete. „Immerhin sind noch fünf Mädels dabeigeblieben“, äußerte sie stolz.

Fairplay und Zusammenhalt

Die Serie 2025/2026 beendete die Mannschaft in der Kreisliga mit einem zweiten Platz. Der Meister, TSV Trittau, wurde im letzten Spiel der Serie mit 3:2 bezwungen. „Aufsteigen wollten wir ja nicht, daher ließen wir dem TSV den Vorrang“, äußerte Abraham schmunzelnd. Die Fairplay–Wertung sicherte sich das JuS Team mit lediglich vier gelben Karten bei insgesamt 16 Spielen. So erhielt man zum Abschluss doch noch eine Ehrung. Den höchsten Erfolg hingegen gab es in der vergangenen Saison daheim mit 6:0 gegen die SG Dornbreite/Moisling.

Was wird nun aus der Mannschaft? Geht man auseinander? „Nein“, sagte Petra Abraham energisch, „wir treffen uns weiterhin einmal mindestens in der Woche zum Fußball auf dem Sportplatz. Entweder wird dann gekickt oder wir gehen spontan gemeinsam einfach mal zum Essen.“

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