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Last-Minute-Jubel durch Deniz Undav
Der 2:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste hat nicht nur die Spieler auf dem Platz begeistert, sondern auch die Fans auf den Rängen. Mitten im Stadion in Toronto waren unter anderem Christian Albrecht Barschel, sein Bruder Ronald sowie Hauke, die den späten Siegtreffer von Deniz Undav hautnah miterlebten. Besonders Ronald hatte dabei offenbar das richtige Gespür für den Spielverlauf. Schon in der Schlussphase hatte er einen besonderen Moment gefordert. „Ja, ich hatte so ein Gefühl, dass wir das jetzt genau brauchen. Und ich dachte so ein Hallo-Wachruf. Das Stadion ist so eine Anfeuerstimmung und viele haben gemeckert, weil viele leichte Abspielfehler waren. Und dann habe ich gesagt, wir brauchen jetzt diesen Poldi-Moment.“ Als Undav in der Nachspielzeit tatsächlich den Siegtreffer erzielte, kannte die Freude keine Grenzen mehr. „Dann wurde das Stadion am Ende eskaliert und genauso ist es gekommen. Und ja, es war zum zweiten Mal Dennis Undav.“
Toronto und Houston im Vergleich
Für Hauke war es bereits das zweite Deutschland-Spiel bei dieser Weltmeisterschaft. Nach dem Auftakt in Houston verfolgte er nun auch die Partie in Toronto live vor Ort und konnte die beiden Spielorte direkt miteinander vergleichen. „Vom Stadion ist es sehr schwer zu vergleichen. Man hat zum einen diesen Mega-Tempel in Houston. Das Energy Stadium, dieses große komplett überdachte Stadion. Man spielt wie in einer Halle, unfassbar viel Geld hat man dafür ausgegeben.“ Toronto habe dagegen einen völlig anderen Charakter. „Dann das kleine Stadion in Toronto, wo quasi links und rechts hinter den Toren noch Tribünen auf so Stahlträgern hingestellt worden sind. Es wirkt alles ein bisschen provisorisch.“
Schwieriger Gegner als zum Auftakt
Auch sportlich nahm Hauke Unterschiede wahr. Die Elfenbeinküste stellte Deutschland vor deutlich größere Probleme als noch Curaçao im ersten Gruppenspiel. „Das Spiel gerade gegen die Elfenbeinküste zeigt deutlich stärker, wie schwer man sich tut gegen solche körperlich starken Gegner, die man eben nicht mal so eben hinten reindrängen kann.“ Trotz einiger Schwierigkeiten auf dem Platz fiel sein Fazit am Ende dennoch positiv aus. „Ich habe im Nachhinein immer die Zusammenfassung gesehen und habe gedacht, wir waren ja doch echt überlegen. Dass man vielleicht als Fan im Stadion auch noch ein bisschen anders wahrnimmt.“
Gruppensieg perfekt
Am Ende überwog bei allen Beteiligten die Freude über den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Deutschland steht bereits als Gruppensieger fest und die Fans konnten in Toronto einen weiteren besonderen WM-Moment erleben. Vor allem der späte Treffer von Deniz Undav dürfte bei den mitgereisten Anhängern noch lange in Erinnerung bleiben.
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