Deutsche Fans erobern den Times Square: Vorfreude auf das Ecuador-Spiel in New York

Fußballfieber mitten in Manhattan

Christian Albrecht Barschel in New York. Foto: CAB/oH

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Während die deutsche Nationalmannschaft ihr letztes Gruppenspiel gegen Ecuador vorbereitet, herrscht in New York bereits große WM-Stimmung. Christian Albrecht Barschel meldete sich direkt vom Times Square, wo sich zahlreiche Fans auf die Partie einstimmten.

„Wir sind in der Stadt, die niemals schläft, in der Stadt, in der heute unglaublich viel los war, überall Fußballfans, vor allem aus Deutschland und Ecuador.“ Gemeinsam mit Hauke aus Bad Oldesloe und Ronald aus Lübeck besuchte Barschel die deutsche Fan-Party am berühmtesten Platz der Stadt.

„Die deutschen Fans haben den Times Square gestürmt“

Besonders Hauke zeigte sich beeindruckt von der Atmosphäre in Manhattan. „Ja, ganz großartig. Also, ich glaube, am Times Square ist immer viel los. Der Platz ist wahrscheinlich Tag und Nacht immer voll. Aber heute war, glaube ich, ein ganz besonderer Tag.“ Vor allem der Fanmarsch der deutschen Anhänger hinterließ Eindruck. „Um 17 Uhr haben die deutschen Fans den Times Square gestürmt und auch eine tolle Stimmung.“ Zwar verpasste die Gruppe die ersten Minuten der Veranstaltung, die Begeisterung war dennoch deutlich spürbar.

„Wir sind leider ein bisschen spät gekommen, haben so die ersten paar Minuten verpasst, haben aber noch die tolle Stimmung mitgenommen.“ Allerdings machten die Ecuador-Fans ebenfalls auf sich aufmerksam. „Später sind wir dann noch mal am Times Square vorbeigekommen und haben festgestellt, das wird wahrscheinlich für uns morgen eher ein Auswärtsspiel, denn unser Gegner hat dort mit mindestens genauso vielen Leuten dann auch nochmal ganz kräftig gefeiert.“

Ronald wünscht sich nur wenige Änderungen

Sportlich geht Deutschland entspannt in die Begegnung. Der Gruppensieg steht bereits fest, während Ecuador dringend Punkte benötigt. Ronald würde dennoch nicht allzu viel verändern. „Ich erwarte weiterhin, dass auf Sieg gespielt wird und dass alle mit vollem Einsatz dabei sind.“ Eine größere Rotation sieht er kritisch. „Ich wünsche mir ehrlicherweise gar nicht so viele Veränderungen, weil es ist so, dass eine Vereinsmannschaft ja täglich, jede Woche zusammen spielt und das ist bei der Nationalmannschaft nicht so.“ Stattdessen soll die Mannschaft die Gelegenheit nutzen, weiter zusammenzuwachsen. „Ich finde, die sollten sich weiter einspielen und dass nur die angeschlagenen Spieler halt rausgehen müssen natürlich.“ Einige Wechsel hält er dennoch für wahrscheinlich. „Wie wir heute gehört haben, fällt Brown auch aus auf der linken Seite. Dafür kann sicherlich Raum spielen. Wenn es um die Abwehrspieler geht, wird Koch draußen. Dafür wird Rüdiger spielen, aber ansonsten wünsche ich mir gar nicht so viele Veränderungen.“

Baumann oder Neuer?

Auch die Torwartfrage wurde unter den Fans diskutiert. Ronald, selbst großer Manuel-Neuer-Anhänger, könnte mit einem Einsatz von Oliver Baumann gut leben. „Verdient hat er ihn sich.“ Dabei erinnert er an frühere Turniere. „Ganz klassisch könnte, wie es damals Oliver Kahn gemacht hat, 25 Spiele und 30 Spiele sollten, könnte er auch ungefähr 25 Spiele.“ Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Ansonsten spricht nichts dagegen. Also könnte ruhig spielen, ja.“ Auch Hauke würde dem Hoffenheimer Keeper die Chance geben. „Ja, ich finde das sicherlich verdient. Hat uns mit tollen Paraden irgendwie durch die Quali begleitet.“ Gerade weil Deutschland bereits als Gruppensieger feststeht, wäre der richtige Zeitpunkt gekommen. „Und ich finde, in einem Spiel, wo wir nicht mehr den ersten Platz verteidigen müssen, kann man den gerne in die Startelf bringen.“ Und selbst für Manuel Neuer wäre das vermutlich kein Problem. „Ich glaube, damit wäre auch Manuel einverstanden gewesen.“

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