„Im Großen und Ganzen sind wir mit der abgelaufenen Saison zufrieden“ – Berger zieht Fazit nach erstem Jahr bei der SG

Platz Fünf nach Umbruch

Die SG Bösdorf/Malente blickt auf eine Saison, in der man den fünften Platz belegte. Foto: Lobeca/Niklas Runne
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Malente – Im Sommer 2025 endete eine Ära. Nach über einem Jahrzehnt verließ Ismet Nac die SG Bösdorf/Malente. Mit Benjamin Berger wurde ein junger, ambitionierter Coach gefunden, der von der SpVgg Putlos kam und einen Umbruch einleitete. Nach seiner ersten Saison zog Berger nun ein Fazit.

Berger im Großen und Ganzen zufrieden

Die Bilanz nach einem Jahr unter Benjamin Berger lässt sich bei der SG Bösdorf/Malente als durchaus zufriedenstellend bezeichnen. 16 Siege stehen acht Niederlagen und sechs Unentschieden gegenüber. Damit wurde der fünfte Tabellenplatz erreicht, punktgleich mit dem Viertplatzierten. Der Cheftrainer sagte gegenüber HL-SPORTS: „Im Großen und Ganzen sind wir mit der abgelaufenen Saison zufrieden. Wenn Du sechs Spieltage vor Schluss jedoch noch oben dran bist und dann aufgrund von verletzten Spielern am Ende der Saison „nur“ Platz fünf rauskommt, ist das natürlich bitter, aber es geht immer darum, sich zu verbessern und ich glaube, dass wir das über den Saisonverlauf gut hinbekommen haben.“

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Benjamin Berger zieht ein Fazit. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Besonders positiv

Personell war es im Sommer 2025 durchaus ein großer Umbruch, der am Ernst-Rüdiger-Sportzentrum vollzogen wurde. Der Kader wurde deutlich vergrößert und vor allem verjüngt. So kamen einige Spieler aus benachbarten Vereinen, so zum Beispiel eine große Anzahl vom TSV Benz-Nüchel. Zu Saisonbeginn hatte der B-Lizenz-Inhaber dementsprechend die Qual der Wahl, doch wie es so oft ist, sollte es nicht immer personell so rosig aussehen. Jonas Lüdtke ist einer der Neuzugänge, der mit zehn Saisontoren sogar der zweitbeste Torschütze seiner Mannschaft war. Doch auch Thies Theede oder Thore Dittler stießen zum Team im Sommer dazu und kamen zu zahlreichen Einsätzen. Der Coach verriet, was ihm besonders gut in dieser Saison gefiel und welche Rolle die „Neuen“ dabei spielten: „Besonders positiv sehen wir die Entwicklung der Neuzugänge. Wir haben im vergangenen Sommer angefangen, unseren Kader zu verjüngen. Ehemalige Jugendspieler zurückzuholen und diese zu integrieren. Man darf nicht vergessen, dass diese vor zwei Jahren in der B-Klasse gespielt haben und was wir alle gemeinsam darauf gemacht haben, ist schon ein äußerst positives Ergebnis. Das ist auch genau der Weg, den wir weitergehen möchten. Wir wollen junge, talentierte Spieler in unserer Mannschaft haben, diese entwickeln und verbessern. In spielerischer Hinsicht haben wir eine ordentliche Schippe draufgelegt. Bösdorf wie auch Malente waren in der Vergangenheit nicht unbedingt dafür bekannt, den Ball zirkulieren zu lassen, Ballbesitz zu haben. Dies sind wir angegangen und haben auch das ganz gut hinbekommen. Nun wollen wir auch in dem Bereich das weiter aufbauen und in der neuen Spielzeit dies weiter verinnerlichen.“

Gegentore ein Dorn im Augen

Bereits bei der SpVgg Putlos war Berger vor allem eines ganz wichtig: die Defensive. Gegentore sind ihm ein Dorn im Auge und dementsprechend soll die Null regelmäßig stehen. Achtmal war es der Fall, dass die Weste weiß blieb und dennoch gab es 51 Gegentore. Dies störte den Chef: „Die Gegentorflut missfällt mir extrem. Wenn man sich anschaut, wie wir unsere Gegentore bekommen, ist das schon ein Riesenpunkt, den wir in der kommenden Saison in Angriff nehmen müssen. Von den Top Fünf haben wir die meisten Gegentore bekommen.“

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Kollektiv entwickelt sich

Einzelspieler hervorheben möchte der Trainer nicht, auch wenn vor allem Lüdtke und Thore Meyer als beste Torschützen ganz wichtige Faktoren waren. Dies waren allerdings auch einige andere Spieler, sodass Berger das Kollektiv hervorhebt und beim gesamten Team eine starke Entwicklung sieht: „Ich werde hier keine Lobeshymnen auf einen einzelnen Spieler oder eine Handvoll Spieler aussprechen. Entscheidend ist, dass die Mannschaft funktioniert. Ich finde, dass jeder Spieler sich in der abgelaufenen Saison top entwickelt hat und stolz auf sich sein kann.“

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Der Trainer hebt das Kollektiv hervor. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Vorbereitung auf die neue Saison

Mit Blick auf die neue Saison startet man am 29. Juni 2026 in die Vorbereitung. Nach einer harten Saison stand erst einmal die Regeneration im Fokus, wobei man ab 8. Juni individuell begann, in Form von Laufplänen.

Folgende Testspiele sind vereinbart:
02.07.2026 – SV Knudde 88 Giekau
11.07.2026 – Probsteier SG 2012
16.07.2026 – SC Kaköhl
18.07.2026 – SV Bönebüttel-Husberg
25.07.2026 – TSV Neustadt

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