
Lensahn – Der TSV Lensahn hinterließ nach der Winterpause einen besonders positiven Eindruck. Während man zur Winterpause noch im Niemandsland der Tabelle steckte, trat man in der Rückserie auf wie eine Spitzenmannschaft. Diese machte Mut für die Zukunft und lässt sie in der kommenden Saison zum engeren Favoritenkreis zählen.
Namhafter Cheftrainer
Mit Daniel Safadi stellte der TSV Lensahn einen namhaften Cheftrainer im Sommer 2025 vor. Dieser beerbte Heiko Müller, der die Mannschaft nach schwacher Hinrunde durch eine starke Rückrunde in der Liga hielt. Unter dem ehemaligen Phönix-Lübeck-Coach war es eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen. Platz 11 in der Hinrundentabelle war die Folge, sodass man von den oberen Plätzen, doch auch dem Tabellenkeller weit entfernt war.
Transfer-Coup im Winter
Nach der Winterpause sah dies allerdings ganz anders aus. Der Kader wurde verstärkt, sowohl mit A-Jugendspielern als auch mit einem echten Transfercoup. Haruna Jammeh verstärkte den ohnehin starken Sturm. Mit seiner Erfahrung aus über 100 Spielen in der ersten ungarischen Liga brachte er den TSV-Angriff auf ein ganz neues Level.
Trio nicht zu stoppen
Lensahn beendete die Saison als fünftbeste Rückrundenmannschaft mit 40 insgesamt erzielten Toren. Sie sicherten sich somit noch den siebten Platz. Nach 30 Spielen waren es insgesamt 80 Saisontreffer, wovon 50 Tore auf das Konto des Trios aus den Brüdern Thorben und Finn-Ole Ratje sowie Haruna Jammeh gingen. Vadim König, Fußballobmann des TSV, zog ein Fazit: „Nach einer langen Saison mit einigen Aufs und Abs dürfen wir im Gesamten zufrieden sein. Positiv im Laufe der Saison war, dass wir im Gegensatz zur Sommervorbereitung eine vernünftige Kaderstärke bei den Trainingseinheiten hatten, sodass dann auch normales Training wirklich möglich war. So soll es gerne weitergehen. Auch die Entwicklung der einzelnen Spieler war sehr positiv, was sich dann auch an den zehn Spielen ohne Niederlage widerspiegelte.“
Schwachpunkt
Trotz der Zufriedenheit sieht man durchaus noch Verbesserungspotenzial: „Unsere Defensive bzw. unser Umschaltverhalten nach Ballverlust muss besser werden. Das hat uns zu viele Gegentore eingebracht.“ Besonders positiv gefiel König: „Das Zusammenspiel zwischen Alt und Jung in der Mannschaft hat mich besonders beeindruckt. Die Alten und Erfahrenen haben unsere jungen Wilden sehr gut im Team aufgenommen und sie stets unterstützt. Da kann ich alle gemeinsam nur für loben.“
Eindrucksvolle Transfers
Vorbereitungsstart für die neue Saison ist am 30. Juni. Dann bereitet man sich auf ein Kreisliga-Jahr vor, in dem man sicherlich mit zu den Favoriten gehört. Personell begrüßt man insgesamt fünf Spieler aus der A-Jugend. Zudem stoßen zwei Spieler vom Oldenburger SV dazu, die das Team qualitativ noch einmal verbessern werden. Wilhelm Gradert ist Innenverteidiger und kommt von der SG Oldenburg/Göhl. Er war bereits Spieler des TSV, bevor er über Schönwalde nach Oldenburg wechselte. Gradert bringt Verbandsligaerfahrung mit. Connor Prüß zieht es ebenfalls vom OSV ins Jahnstadion. In der Jugend spielte dieser bereits dort, bevor es ihn über Eutin nach Kabelhorst und anschließend zu seinem jüngsten Team zog. Er bringt eine Menge Torgefahr mit und bietet eine weitere Option im Angriff.












