
Lübeck – Bereits zum dritten Mal in Serie steigt an der Guerickestraße die Eichholzer Sportwoche. Der Eichholzer SV stellt dabei zwei spannende Turniere auf die Beine und bietet den Zuschauern auf zwei Plätzen parallel nicht nur muntere, ansehnliche Spiele, sondern auch den Teams die Möglichkeit, unter Wettbewerbsbedingungen zu testen.
Eichholz ist stolz
Die Vorfreude am Pöbelberg ist groß, denn am Dienstagabend startet die Eichholzer Sportwoche. Auf dem Rasenplatz steigt das Hauptturnier, in dem es zunächst zwei Halbfinals und am Wochenende das Spiel um Platz drei sowie das Finale gibt. Im vergangenen Jahr krönte sich der VfR Neumünster zum Titelträger. Parallel findet auf dem Kunstrasen ein weiteres Turnier statt, in dem vier Lübecker Mannschaften an den Start gehen. Für den ESV ist es ein absolutes Highlight, auf das man bereits hinfiebert. Rene Sternberg, Trainer der Landesliga-Mannschaft, sagt: „Wir sind unglaublich stolz, dass wir den REWE Nele von Pothen-Cup bereits im dritten Jahr ausrichten dürfen. Als wir das Turnier vor drei Jahren ins Leben gerufen haben, hätten wir nicht gedacht, dass wir so schnell ein derart hochwertiges Teilnehmerfeld an der Guerickestraße begrüßen können. Dass sich Jahr für Jahr so starke Mannschaften für unser Turnier entscheiden, bestätigt die Arbeit, die wir gemeinsam in den vergangenen Jahren geleistet haben. Dieses Turnier ist das Ergebnis von sehr viel ehrenamtlichem Engagement. Darauf sind wir als Eichholzer sehr stolz und möchten diesen Weg auch in Zukunft weitergehen. Unser Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, Sponsoren und Unterstützern, die das Turnier überhaupt möglich machen.“
Hauptturnier
Eichholzer SV – TuS Dassendorf (Di., 19 Uhr)
Im Hauptturnier trifft am Dienstagabend um 19 Uhr der Eichholzer SV auf den TuS Dassendorf. Letzterer wurde Tabellendritter in der vergangenen Oberligasaison in Hamburg und geht favorisiert ins Turnier. Unter der Leitung von Oliver Zapel, ehemaliger Phönix-Coach, kommen einige namhafte Spieler, die den Weg an den Wendelweg in die Hansestadt fanden. Dabei sind auch einige bekannte Gesichter aus Lübeck, die zurückkehren. Manuel Farrona Pulido ist dabei sicherlich der namhafteste, der bis Sommer noch für den VfB Lübeck die Schuhe schnürte. Doch auch Obinna Iloka, ehemals Phönix Lübeck, oder aber Jens Wollesen und Lucas Irmler (beide jüngst beim SV Eichede) sind bekannt in der Region. Gastgeber Eichholz hat somit eine harte Aufgabe vor der Brust zum Turnierstart. Im vergangenen Jahr verpasste man das Finale, nun soll es gelingen, auch wenn man der Underdog ist. Im ersten Testspiel verlor der Eichholzer SV mit 0:9 gegen den 1. FC Phönix Lübeck. Trainer Sternberg sagt: „Sportlich freuen wir uns auf spannende und hochklassige Spiele. Für uns ist es eine tolle Gelegenheit, uns mit starken Gegnern zu messen und gleichzeitig den Zuschauern attraktiven Fußball zu bieten.“
VfR Neumünster – Phönix Lübeck II (Do., 19 Uhr)
Am Donnerstagabend um 19 Uhr steigt das zweite Halbfinale. Der Titelverteidiger VfR Neumünster trifft auf den Ligakonkurrenten 1. FC Phönix Lübeck II. Die Adler sprangen für die SG Dynamo Schwerin ein, die absagte. Man kann gespannt auf die Lübecker Mannschaft sein, wie und vor allem wer auflaufen wird. Der Gegner, der sich personell namhaft mit Spielern wie Noah Awuku verstärkt hat, möchte erneut den Titel einfahren. Gegen die Adler sind die Mannen von Coach Danny Cornelius favorisiert.
TSV Schlutup – Eintr. Groß Grönau II (Di., 19 Uhr)
Auf dem Kunstrasenplatz steigt das Turnier mit vier Mannschaften, die sich allesamt aus der vergangenen Saison noch kennen. Das Quartett spielte in der Kreisliga Südost, doch zwei Mannschaften stiegen ab. Am Dienstagabend ist der TSV Schlutup favorisiert gegen den TSV Eintracht Groß Grönau II. Es ist das Debüt für Robertino Borja als neuen Cheftrainer. Er soll einen neuen Anlauf im Kampf um den Aufstieg nehmen und mit einem guten Ergebnis in die Vorbereitung starten. Personell gab es einige Abgänge, wie Alexander Lage, doch man begrüßt auch neue Gesichter am Palinger Weg. Diese wollen sich zeigen. Der TSV Eintracht Groß Grönau II stieg aus der Kreisliga Südost ab und geht somit künftig in der A-Klasse an den Start. Unter der Leitung von Alexander Wollmer, den man in Eichholz bereits bestens kennt, möchte man sich stabilisieren und nach einer schwierigen Spielzeit mit vielen Abgängen im Winter einen Neuanfang wagen. Man geht als klarer Außenseiter ins Duell mit Schlutup, denn bereits in der abgelaufenen Saison gab es zwei deutliche Niederlagen.
Eichholzer SV II – VfL Vorwerk (Do., 19 Uhr)
Am Donnerstag trifft dann der Eichholzer SV II als Finalist aus dem Vorjahr auf den VfL Vorwerk. Beide Mannschaften trafen in der abgelaufenen Saison aufeinander, wobei sich der ESV jeweils durchsetzte. Die Mannschaft von Stephan Lindhoff hat sich personell namhaft verstärkt und eine starke Serie im Rücken. Letztmals ein Pflichtspiel verloren hat der Aufsteiger von 2025 vor der Winterpause. Diesen Schwung möchte man in die neue Saison mitnehmen und, bevor es richtig losgeht, das eigene Turnier für sich entscheiden. Der VfL Vorwerk stieg trotz keiner schlechten Rückrunde als Tabellenschlusslicht ab und startet das Projekt „Comeback“ in der Kreisklasse A. Es wird spannend, wie die Mannschaft von Benjamin Schramm dort performt, doch die Rückrunde in der Kreisliga macht ihnen Mut. Gespannt kann man sein, wie sich die Elf aus dem Teichstadion in der Sportwoche schlägt.
Vorfreude beim Gastgeber
Man darf sich also auf eine erneut hochklassige und tolle Sportwoche an der Guerickestraße freuen. Sowohl auf als auch neben dem Platz wird einiges geboten. Rene Sternberg sagt: „Wir freuen uns auf jede Mannschaft, jeden Fan, jedes Vereinsmitglied und natürlich auf viele Zuschauer. Kommt vorbei, euch erwarten nicht nur spannende Partien, sondern auch ein tolles Rahmenprogramm mit allem, was zu einem gelungenen Fußballturnier dazugehört. Wir freuen uns auf ein großartiges Turnier und viele schöne gemeinsame Momente an der Guerickestraße.“











