Regionalliga-Reform: Kurzfristige Änderungen münden in Boykott

Die Zukunft der Regionalligen in Deutschland ist weiterhin unklar. Foto: Lobeca/Jörg Struwe

Frankfurt – Bereits seit Monaten wird über die geplante Regionalliga-Reform diskutiert. Dabei entpuppte sich das sogenannte Kompass-Modell, bei dem die Regionalligen in vier Staffeln nach kürzester Entfernung eingeteilt werden, als beliebteste Variante.

Änderungen heizen an

So sollte es nun am heutigen Montag eine finale Abstimmung unter den Vereinen geben. Doch vor dieser nahmen die Verbände kurzfristig noch einmal Änderungen am favorisierten Konzept vor. Demnach werden nur noch 18 Teams pro Staffel vertreten sein. Das sorgt erneut für Zündstoff.

Boykott als klares Signal

Mit dem F.C. Hansa Rostock und Dynamo Dresden vollziehen bereits zwei Proficlubs einen Boykott ob der veränderten Bedingungen. „Was als gemeinsamer Reformprozess angekündigt wurde, hat sich kurz vor der Entscheidung in eine Richtung entwickelt, die wir nicht mittragen können. Jahrelang wurde von Transparenz, Dialog und einer echten gemeinsamen Lösung gesprochen. Vereine haben Zeit, Energie und Vertrauen in diesen Prozess gesteckt – in der Erwartung, am Ende über eine faire und belastbare Struktur zu entscheiden. Das ist kein sauberer Reformprozess mehr. Das ist ein Verfahren, das Vertrauen zerstört“, heißt es von der Kogge.

Die Abstimmungsergebnisse werden morgen erwartet, HL-SPORTS hält euch auf dem Laufenden.

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