
Lübeck – Der VfB Lübeck hatte am Mittwochabend den Hamburger Oberligisten SC Victoria zu Gast im Stadion an der Lohmühle. Im ersten Auftritt unter der Leitung von Kevin Rodewald trennten sich die Grün-Weißen mit 0:1 (0:0) von „Vici“. Generell war der Auftritt des VfB absolut gefällig, das Ergebnis sollte man nicht zu hoch hängen und trotzdem war es ein kleiner Dämpfer.
Neue Jungs zeigen sich direkt
Die erste Hälfte begann, wie es sich für einen richtigen Test gehört, erst einmal recht zäh. Nach ausgeglichenen 15 Minuten, übernahmen die Gastgeber die Kontrolle. Besonders die Neuzugänge Tom Kankowski und Maximilian Schütt lieferten einen gutes Debüt auf der Lohmühle. Die ersten Chancen hatte auch der VfB durch Karimani und Kankowski, doch beide zielten nach knapp einer halben Stunde zu ungenau. Auch Youngstar Elias Al Sadi zeigte sich von einer starken Seite, doch auch seine Schüsse waren am Ende nicht erfolgreich. Es ging mit 0:0 in die Pause, die Art und Weise machte jedoch Lust auf mehr.
Sieben Wechsel zur Pause
Wie zu erwarten war, tauschte Rodewald nahezu komplett durch. Lediglich blieben Tom Kankowski, Selim Ajkic, Maxi Schütt und Jonas Dittrich auf dem Feld. Besonders auffällig in der zweiten Halbzeit war Neuzugang Felix Mandl und auch Shai Neal machte seinen Job sehr ordentlich. Die erste Chance der Gäste entstand aus einer Ecke, doch Finn Böhmker durfte sich in der 65. Minute das erste Mal auszeichnen. Selim Ajkic hingegen ließ seine Torgefahr vermissen. Das lag nicht daran, dass er sich selbst nicht in gute Positionen brachte, sondern dass er schlichtweg sehr unglücklich bei seinen Abschlüssen aussah. Generell konnte man nach gut 70 Minuten schon von einem kleinen Chancen-Wucher sprechen. Stattdessen war es tatsächlich der Gast, der ein Führung ging. In Minute ging Victoria durch Aquillis Seidi in Front. Beste Chancen hatte Lübeck auch noch in der Schlussphase, zu einem Treffer reichte es jedoch nicht.


