
Kaltenkirchen – Der FC Eintracht Norderstedt musste am Sonntag die erste Niederlage in der Vorbereitung auf die neue Saison hinnehmen. Im Finale des Hanse Merkur Cups trafen die Segeberger auf den FC Kilia Kiel. Nach einer schwachen ersten Hälfte kam die Eintracht zum Ende hin nochmal zurück, verlor am Ende dennoch mit 3:4. Nach der Niederlage wollte FCE-Trainer Özden Kocadal das Ergebnis nicht überbewerten. Für die Eintracht habe in der frühen Phase der Vorbereitung vor allem der Erkenntnisgewinn im Vordergrund gestanden, erklärte er gegenüber HL-SPORTS.
Gleich starke Teams
„Wir haben bewusst zwei möglichst gleich starke Mannschaften zusammengestellt“, erklärte Kocadal. Neben Neuzugängen kamen auch mehrere Spieler aus der U23 und U19 zum Einsatz, zudem kehrten einige Akteure erst nach Verletzungen zurück. Deshalb seien sowohl die beiden Siege zuvor als auch die Finalniederlage nur bedingt aussagekräftig.
Pressing im Fokus
Vor allem mit der ersten Halbzeit zeigte sich der Coach nicht zufrieden. Das aggressive Eins-gegen-eins-Pressing von Kilia habe seine Mannschaft vor Probleme gestellt. „Über unsere rechte Seite haben sie immer wieder Räume gefunden und wir waren in der Defensive nicht gut orientiert.“
Nach der Pause reagierte Norderstedt mit einigen Anpassungen im Pressing. „Das hat uns extrem geholfen. Die Mannschaft hat eine gute Antwort gezeigt und bis zum Schluss versucht, noch den Ausgleich zu erzielen“, so Kocadal. Die zweite Halbzeit entschied die Eintracht mit 2:1 für sich.
Positives Fazit
Trotz der Niederlage zog der Trainer ein positives Fazit: „Es war eine intensive Partie gegen einen guten Gegner, der uns aufgezeigt hat, woran wir noch arbeiten müssen. Das Wichtigste ist, dass sich niemand verletzt hat und wir viele gute Erkenntnisse mitnehmen konnten. Darauf werden wir jetzt aufbauen.“









