
Lübeck – Harte Arbeit zahlt sich aus. So heißt es nicht nur am Schreibtisch. Einer, der das auch auf dem Rasen lebt, ist Linus Kurtz. Der 19-Jährige wechselt offiziell vom 1. FC Phönix Lübeck zu Sporting Braga. Bei den Portugiesen unterschrieb er seinen ersten Profi-Vertrag und soll sich erst einmal über die U23-Mannschaft an den Herrenfußball gewöhnen. Zuletzt kickte der Reinbeker für die U19 von Pafos FC, schoss das Team zur Meisterschaft sowie zum Pokalsieg und wurde Torschützenkönig. Nun also der nächste Schritt.
Nächste Erfolgssaison geplant
Bei den “Warriors“, die mit ihrer ersten Mannschaft in der abgelaufenen Saison Platz vier in der Primeira Liga erreichten, sowie vor drei Monaten im Halbfinale der Europa League gegen den SC Freiburg standen, 2:1 gewannen und durch eine 1:3-Niederlage im Re-Match das Endspiel verpassten, will der junge Deutsche den nächsten Schritt machen. Zu HL-SPORTS sagt Kurtz: „Ich bin natürlich unglaublich stolz, bei Braga unterschrieben zu haben. Das ist ein extrem ambitionierter Verein mit einer beeindruckenden Historie – und das gilt nicht nur für den Club, sondern für die gesamte Stadt. Diese Möglichkeit zu bekommen, ist wirklich etwas Außergewöhnliches. Ich bin einfach superglücklich darüber.“
Kurtz schon vorher ein Krieger
Ziel für Kurtz wird sicherlich trotzdem sein, im Estadio Municipal de Braga vor über 30.000 Fans gegen FC Porto und Benfica Lissabon aufzulaufen. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg, doch bei den “Kriegern“ dürfte sich der Youngster genau richtig aufgehoben fühlen, denn so trainiert und spielt der Angreifer, der niemals in einem Nachwuchsleistungszentrum war.
Braga schlug zu
Neben Braga waren anscheinend noch andere europäische sowie deutsche Clubs an dem Phönix-Talent dran. Braga hat zuerst zugeschlagen. Kurtz zu HL-SPORTS: „Das schließt im Grunde an meine Antwort von eben an: Braga ist ein großartiger Verein mit einer fantastischen Jugendarbeit. Portugal spielt insgesamt einen unglaublich starken Jugendfußball und Braga gehört dort zu den absoluten Top-Clubs. Deswegen Braga.“
Eichede und Zapel Ausgangspunkte
Damit endet die Ära Kurtz beim 1. FC Phönix Lübeck. Ein Trostpflaster dürfte an der Travemünder Allee allerdings bleiben: eine im Raum stehende Ablösesumme in sechsstelliger Höhe.
Kurtz startete seine Laufbahn beim SV Eichede und SV Nettelnburg/Allermöhe und kam dann 2022 zum JFV Lübeck, wo sein früherer Trainer Oliver Zapel war. Der Fußball-Lehrer erkannte schon früh das Talent des Stürmers und förderte es.









