
Lübeck – Am Sonnabend ging es für den SV Eichede, Oldenburger SV und Eichholzer SV im Rahmen des Achtelfinales im Landespokal auf den Platz. Der SVE empfing mit dem TSV Nordmark Satrup einen Oberligakonkurrenten, ging als Favorit ins Rennen, war sich der Schwere der Aufgabe aber absolut im Vorwege bewusst. Am Ende übersprangen die Stormarner die Hürde mit dem 2:0 (1:0), durften jubeln. Sascha Steinfeldt sagte nach Spielende: „Es war das erwartet schwere Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir das Geschehen kontrolliert, ohne uns eine Vielzahl an Torchancen herauszuspielen, belohnen uns kurz vor der Halbzeit mit der verdienten Führung. In der zweiten Halbzeit fehlte es uns an Balance im Spiel, der Ball wanderte in Sekunden von Strafraum zu Strafraum. Mit mehr Kontrolle hätten wir einem aufkommenden Gegner den Wind aus den Segeln nehmen können. So mussten wir einige Standardsituationen und Umschaltmomente überstehen. Der siegreiche Auftakt tut uns gut. Gleichzeitig haben wir genügend Themen in unserem Spiel, an denen es zu arbeiten gilt.“, so der Trainer des SVE.
Verdient
Die Favoritenrolle von der Papierform inne hatte auch der Oldenburger SV, der am Sonnabend beim Eichholzer SV antreten musste. Das Match beim Landesligisten und an der Guerickestraße endete dann aus Sicht der Ostholsteiner mit einem 3:0 (1:0). Ein Ergebnis und eine Pokalspiel, dass Philip Bohnsack (Co-Trainer des OSV) so einordnet: „Wir sind gut in die Partie gekommen und haben von Beginn an gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. Vor der Halbzeit musste die Mannschaft dann allerdings eine Druckphase von Eichholz überstehen, in der wir etwas den Rhythmus unseres Spiels verloren haben. Nach der Pause und der Roten Karte für Eichholz haben wir die Kontrolle wieder übernommen und das Spiel weitestgehend bestimmt. Dass wir uns am Ende mit den Toren für eine geschlossene und gute Teamleistung belohnt haben, freut uns besonders. Insgesamt war es ein verdienter Sieg, auf dem wir jetzt weiter aufbauen wollen.“
Schade
Der ESV hatte sich schon ein bisschen mehr erhofft, aber es reichte eben nicht. „Am Ende verlieren wir mit 0:3. Das Ergebnis klingt deutlich, spiegelt den Spielverlauf aus meiner Sicht aber nicht wieder. Über weite Strecken haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht und waren die spielbestimmende Mannschaft. Vorwerfen müssen wir uns, dass wir im letzten Drittel nicht zielstrebig und konsequent genug waren. Mit der Roten Karte gegen uns wurde die Aufgabe gegen einen Oberligisten natürlich noch schwieriger. Dennoch haben meine Jungs nie aufgegeben, bis zum Schluss nach vorne gespielt und großen Einsatz gezeigt. Leider konnten wir uns für den enormen Aufwand nicht belohnen. Jetzt gilt es, demütig weiterzuarbeiten und aus diesem Spiel die richtigen Lehren zu ziehen. Glückwunsch an den OSV zum Sieg. Am Ende entscheiden Tore Spiele und der OSV hat heute drei mehr erzielt als wir. Wir werden nicht nachlassen, weiter hart arbeiten und gemeinsam unseren Weg konsequent fortsetzen“, fasst Rene Sternberg (ESV-Coach) das Pokalspiel zusammen.
Das Achtelfinale:
PSV Neumünster – TuS Rotenhof 3:0
SG Langenhorn/Enge-Sande – SC Weiche 1:4
SG Geest 05 – 1. FC Phönix Lübeck 0:10
SV Eichede – TSV Nordmark Satrup 2:0
Eichholzer SV – Oldenburger SV 0:3
Heider SV – TSB Flensburg 6:1
VfB Lübeck – Kaltenkirchener TS (19.7./14 Uhr)
S.I.G Elmenhorst – FC Kilia Kiel (19.7./15 Uhr)
Bildquellen
- Pokal: Jens Upahl
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?
Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.



