„Für uns ist das Ziel klar, wir wollen um die Meisterschaft beziehungsweise den Aufstieg spielen“

Verbandsligaabsteiger als neue Spielgemeinschaft in der Kreisliga

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Oering – Im vergangenen Jahr stieg die SG Oering/Seth als Tabellenschlusslicht aus der Verbandsliga Süd ab. Mit nur 17 Punkten musste man sich am Ende der Saison eingestehen, dass es qualitativ nicht gereicht hat. Vor allem 114 Gegentore machten dies deutlich, doch auch die Abhängigkeit von Einzelspielern, insbesondere von Torjäger Nico Post, der 18 Saisontreffer erzielte. Nun gehen die Segeberger in der Kreisliga an den Start und dort steht ein Neuanfang an. Dies sogar unter neuem Namen.

Aus der SG Oering/Seth wird die FSG Alsterland

Aus der SG Oering/Seth wurde nun die FSG Alsterland. Ein neuer Name ist bezeichnend für den Neuanfang, den man nach dem schwierigen vergangenen Jahr einschlagen wollte. So fusionieren die SG Oering/Seth und die SG Dänisch Müssen. Bereits im Jugendbereich verläuft diese Spielgemeinschaft sehr erfolgreich und nun soll dies auch im Herrenbereich der Fall sein. Gleich drei Herrenmannschaften gehen an den Start, sodass man in der Kreisliga, A-Klasse sowie B-Klasse vertreten ist. Cheftrainer der ersten Herren bleibt Harjas Ahluwalia, der bereits in der Rückrunde das Sagen in der Verbandsliga hatte. Mit ihm soll sich stabilisiert werden und der Erfolg zurückkommen. Personell gibt es dafür einen externen Neuzugang mit Simon Paetow, der vom TSV Nahe kommt. Dem stehen mit Timo Ochota (Todesfelde II) und Niklas Blöß (Auszeit) zwei Abgänge gegenüber. Ansonsten bleiben viele Verbandsligaspieler der FSG erhalten, sodass die Mannschaft durchaus eine hohe Qualität mitbringt. Simon und Niklas Nagel sowie Torjäger Nico Post sind dabei Schlüsselspieler, die in der abgelaufenen Saison die meisten Minuten in der Verbandsliga bestritten und nun mit in die Kreisliga gehen.

Alsterland überzeugt

Mit Blick auf die vergangenen Jahre kann man bei der SG keineswegs von einem schlechten Verbandsligisten sprechen. Die SG spielte vier Jahre in Serie in dieser Klasse. Zuletzt allerdings erstmals in einer neuen Staffel, bei der sich klar herausstellen sollte, dass diese im Vergleich zur Verbandsliga West, in der man sonst an den Start ging, zu stark ist. Das Kapitel Verbandsliga ist nun vorerst abgehakt und der Fokus klar auf die Zukunft gerichtet. Dazu möchte man eine starke Saison in der Kreisliga Südwest spielen. Die Vorbereitung in diesem Sommer verlief dabei mit Blick auf die Testspielergebnisse positiv. Alle vier Tests wurden bisher gewonnen, bei 23:5 Toren. Zudem meisterte man auch das erste Pflichtspiel im Pokal gegen den SC Wakendorf, wo es einen 3:0-Auswärtssieg gab. Neben den Testspielen läuft es ebenfalls, wie Trainer Ahluwalia verriet: „Die Vorbereitung verläuft stand jetzt sehr positiv. Wir sind mit einem zweigeteilten Laufplan gestartet und haben uns dann in Präsenz auf dem Platz getroffen. Unsere ersten Testspiele konnten wir positiv gestalten, wobei für uns im Vordergrund stand, gewisse Abläufe kennenzulernen und umzusetzen. Dieses ist uns über sehr weite Strecken gelungen, jedoch wissen wir das einzuschätzen und einzuordnen.“

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marcel patrick boldt @ „Für uns ist das Ziel klar, wir wollen um die Meisterschaft beziehungsweise den Aufstieg spielen“
Marcel-Patrick Boldt traf beim 3:0-Sieg im Pokal doppelt. Foto: Lobeca/Niklas Runne

Der Spaß muss zurück

Für die neue Saison möchte man sich klar verbessern, doch auch an Punkte anknüpfen. Die Einstellung der Spieler in der Rückserie war für den Coach ein klarer Positivpunkt. Dennoch ist auch klar, dass ein Abstieg bei Spielern nicht komplett spurlos vorbeiging, sodass man diesen aus dem Kopf bekommen und abhaken möchte. Daher sagt der Trainer der FSG: „Nach der Abstiegssaison gilt unser Fokus darauf, den Spaß am Spiel wieder zu finden. Die Leidenschaft, die wir mitunter im Verteidigen erlernt haben in der Rückrunde, gilt es nun fortzuführen, jedoch wollen wir auch unsere eigene offensive Handschrift auf dem Platz hinterlassen. Es wird wichtig sein und Teil der Vorbereitung, eine ausbalancierte Mannschaft zu formen. Die nächsten Spiele werden uns zeigen, wo wir stehen, was positiv läuft und was noch verbessert oder anders gemacht werden muss.“ Der Eindruck der Vorbereitungsspiele zeigt durchaus, dass die Segeberger schon jetzt gefestigt wirken und auch gegen starke Gegner wie Leezen oder aber Vorjahresmeister Kaltenkirchener TS II mehr als nur mithalten können. Beide Gegner wurden geschlagen und genau dies zeigt, dass man mit der FSG Alsterland rechnen kann.

Klares Ziel

Bis zum Ligastart in zwei Wochen stehen nun noch drei Partien an. Am kommenden Wochenende gastiert man beim SV Fortuna St. Jürgen und 24 Stunden später kommt es zum nächsten Pokalduell. Dann empfängt man die SG Blau-Rot Holstein, den Tabellenfünften der vergangenen Kreisliga Mitte. Am 2. August erfolgt der Startschuss in die neue Kreisliga-Saison und der Start ist durchaus spannend. Mit den Partien gegen Hartenholm II (A), Bargfeld (H) und Trittau II (A) stehen zunächst drei Spiele gegen Teams an, die in der abgelaufenen Saison eher tendenziell zur unteren Tabellenhälfte gehörten. Im Anschluss folgt allerdings der erste richtige Brocken, wenn man beim Tralauer SV zu Gast ist. Die Liga ist überwiegend neu für die FSG, die sich allerdings in Sachen Zielsetzung nicht zurückhält: „Für uns ist das Ziel aber klar, wir wollen um die Meisterschaft beziehungsweise den Aufstieg spielen.“

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