
Gudow – Der freiwillige Rückzug aus der Kreisliga scheint der TSV Gudow nicht geschadet zu haben. Im Achtelfinale des Kreispokal Herzogtum Lauenburg setzte sich das Team von Marcel Haper am vergangenen Dienstag mit 2:0 gegen Borussia Möhnsen durch. Zwei Partien stehen in der Runde noch aus. Dabei trifft die SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg erst im August auf den Ratzeburger SV, doch der Titelverteidiger muss sich am kommenden Sonntag beim SV Müssen behaupten, der gastgebende B-Klassist ist dabei der Außenseiter.
SIG schon auf „Betriebstemperatur“
SIG Elmenhorst-Koordinator Bastian Olböter zu HL-SPORTS: „Wir freuen uns, dass der Kreispokal endlich auch für uns startet. Mit dem SV Müssen wartet der Aufsteiger aus der Kreisklasse B auf uns. Natürlich treten wir im Pokal an, um unseren Titel zu verteidigen. Nachdem der Escheburger SV das Testspiel am Sonntag kurzfristig abgesagt hat, ist das Pokalspiel stand jetzt unsere letzte Partie vor dem Saisonstart gegen Eichede II. Wir wollen zeigen, dass wir bereits auf Betriebstemperatur sind und unserer Favoritenrolle gerecht werden. Außerdem stammen einige Spieler aus unserer ersten und zweiten Herrenmannschaft aus Müssen. Da wollen wir natürlich dafür sorgen, dass sie sich in den kommenden Wochen in ihrem Heimatdorf nicht verstecken müssen.“
Der Auftritt des Verbandsligisten im Landespokal dauerte nur kurz, denn in der Vorwoche gab es eine 1:5-Niederlage der 1. Runde gegen Oberligist Kilia Kiel. Man möchte wieder auf großer Bühne stehen, dafür muss man in Müssen den ersten Schritt machen.
Das Achtelfinale
SG Breitenfelde/Mölln – SSV Güster 4:1 n.E. (0:0)
SSV Ziethen – Büchen-Siebeneichener SV 2:7
TSV Berkenthin – Krummesser SV 1:3
TSV Nusse – SV Grün-Weiß Siebenbäumen 1:4
SV Steinhorst/Labenz – SpVgg. Lütau 6:2
TSV Gudow – SV Borussia Möhnsen 2:0
SV Müssen – S.I.G. Elmenhorst (25.7., 16 Uhr)
SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg – Ratzeburger SV (19.8., 20 Uhr)


