
Bad Segeberg – Am heutigen Sonntagnachmittag standen im Kreispokal Segeberg gleich sieben der acht Achtelfinalpaarungen an. Dabei sollte es deutliche Siege, gemeisterte Pflichtaufgaben und einen spannenden Fight im Elfmeterschießen geben.
SV Eintracht Segeberg – SV Rickling 6:1 (3:1)
Zwei Aufsteiger trafen sich am Sonntagnachmittag in Bad Segeberg. Der SV Eintracht Segeberg stieg in die Kreisliga Südwest auf, während der SV Rickling den Gang in die Kreisliga Südost machte. Beide stammen aus demselben Kreis, gehen somit allerdings in verschiedenen Kreisligen an den Start. Die Gäste, die in der ersten Runde den TuS Fahrenkrug bezwangen, gingen nach bereits sieben Minuten in Führung. Joe Pagenstecher traf. Im Anschluss fand der SV Eintracht allerdings besser rein und schraubte noch vor der Pause auf 3:1. Vor allem Adrian Rupsch war an diesem Tag kaum zu stoppen, denn der ehemalige Stürmer des SC Rönnau erzielte gleich fünf Tore. Am 6:1-Heimsieg hatte er somit einen großen Anteil. Seine Mannschaft buchte das Viertelfinalticket und meisterte die Generalprobe vor dem Ligastart.
SG Weddelbrook/Nützen – Leezener SC 0:4 (0:1)
Die SG Weddelbrook/Nützen traf nach einem 9:1-Erfolg in der 1. Runde gegen den Daldorfer SV nun auf den Leezener SC. Somit kam es zu einem weiteren Kreisligaduell, wobei es erneut zwei verschiedene Staffeln sind, in denen beide Mannschaften ins Rennen gehen. Während die SG in diese aufstieg, ist Leezen bereits seit einigen Jahren in der Kreisliga etabliert. Diesen Unterschied sollte man durchaus merken, auch wenn es lange Zeit knapp war. Erst zehn Minuten vor der Pause fiel der erste Treffer des Tages an der Heidmoorer Straße. Jerik Böttger (35.) brachte den LSC auf Kurs. Nach der Pause versuchte es die Heimelf, doch ohne Erfolg. Stattdessen war es der Doppelschlag von Lukes Zahn (83./86.), der alles klar machte. Mit dem Schlusspfiff fiel sogar durch Tobias Neumann (90.) der vierte Treffer. Somit war das Ergebnis am Ende eine klare Angelegenheit, wobei klar zu sagen war, dass dieses deutlicher war, als das Spiel letztlich verlief.
FSG Alsterland – SG Blau-Rot Holstein 1:3 (0:1)
Zwei ambitionierte Kreisligisten trafen sich an der Kirchstraße in Seth. Die FSG Alsterland empfing dabei die SG Blau-Rot Holstein und die Partie sollte spät entschieden werden. Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer durch Jan Niklas Zum Felde (35.) die Führung der SG Blau-Rot, bevor nach etwas mehr als einer Stunde allerdings die neue SG, bestehend aus Oering/Seth und der SG Dänisch-Müssen, durch Nico Post (65.) ausglich. Das 1:1 hielt bis in die Schlussphase, doch in dieser sollten die Gäste das glücklichere Ende finden. Maximilian Kostanowitsch (83.) sowie Christof Schoessow (88.) machten den 3:1-Sieg perfekt.
SV Wahlstedt – TuS Hartenholm 1:4 (1:1)
Der SV Wahlstedt traf als Kreisligist auf den Landesligisten TuS Hartenholm. Es sollte eine ganz harte Aufgabe für die Mannschaft von Nimet Jusufi werden, doch keine unmögliche. Zur Pause hielt der Kreisligist die Partie noch offen, denn es stand 1:1. Auf die Führung des Favoriten durch Marcio Mateus antwortete der SVW durch einen Elfmeter. Nach dem Seitenwechsel sollten David Mateus sowie Sabri Nasri und Miguel Marcus die Partie entscheiden, sodass es einen 4:1-Sieg für den Favoriten gab.
Bramstedter TS – FC Fetih-Kisdorf 0:2 (0:0)
Landesligaabsteiger FC Fetih Kisdorf war zu Gast beim Kreisligisten Bramstedter TS, wo man nach einem 5:3 in der Runde zuvor nun defensiv stabiler stehen wollte. Dies gelang auch, doch auch vorne hakte es, sodass es zur Pause noch torlos blieb. Nach dem Seitenwechsel sollte allerdings der Führungstreffer fallen. Lasse Drews (54.) traf. Somit musste der Underdog das Risiko erhöhen, doch mit dem 2:0 durch Leon-Pascal Bankert (79.) war die Messe gelesen.
SV Henstedt-Ulzburg – SV Schackendorf 3:5 n.E.
Der SV Henstedt-Ulzburg traf als Top-Favorit der Kreisliga Südwest auf den Verbandsligisten SV Schackendorf. Es sollte keine einfache Aufgabe für den Finalisten von 2024/25 werden, was sich auch bewahrheitete. Mit dem Pausenpfiff ging der Kreisligist durch Dennis Lohmeier (45.) in Führung. Schackendorf gelang allerdings die Antwort in Person von Robin Singh (67.). Somit musste der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. Dort behielt der Favorit die Nerven, sodass dieser ins Viertelfinale einzog.
SV Sülfeld – Kaltenkirchener TS 0:6 (0:3)
Der Titelverteidiger sollte im Achtelfinale beim SV Sülfeld gastieren. Der Kreisligaaufsteiger bezwang zuvor in der ersten Runde noch den TuS Heidmühlen mit 6:0, doch nun sollte die Pokalreise enden. Die Sensation blieb aus, denn der Oberligist, der in der Vorwoche noch beim VfB Lübeck im Landespokal ausschied, war eine Nummer zu groß. Bereits zur Pause sollte die Messe mit einer 3:0-Führung der Kaltenkirchener gelesen sein. Max Spreitzer (21.) sowie Jonas Hinz (34.) und Marten Soder (43.) trafen. Nach der Pause machten sie munter weiter, denn Neuzugang Linus Goldmann (50.) erhöhte auf 4:0. Das halbe Dutzend machten Patrice Pluche (63.) und Lenny Glissmann (67.) zum 6:0-Endstand voll.










