
Stockelsdorf – Der ATSV Stockelsdorf hat einen Umbruch hinter sich. Nach einer enttäuschenden vergangene Saison, zogen sich Jan und Jörg Mehlfeld als Trainer zurück um sich mehr auf die Aufgaben als Abteilungsleiter zu fokussieren. Die Nachfolger wurden gefunden und diese kommen aus der Zweiten. Unter ihrer Leitung geht es nun in der Kreisliga an den Start, doch personell gab es einige Abgänge.
Enttäuschende vergangene Saison
Im vergangenen Jahr ging der ATSV Stockelsdorf relativ ambitioniert in die Saison. Man wollte durchaus oben anklopfen, doch die Realität sah ganz anders aus. Statt einer Platzierung im oberen Drittel, hielt man geradeso Abstand vom Abstiegskampf. In diesem steckte man zwar nicht direkt, doch es war durchaus ein Tanz auf der Rasierklinge. Vor allem eine katastrophale Defensive, die am Ende der Saison 98 Gegentreffer kassierte, sorgte dafür, dass man sich über weite Strecken der Saison nur knapp über dem Strich wiederfand. Offensiv sah es wesentlich besser aus, doch auch 85 erzielte Treffer konnten die hohe Anzahl an Gegentoren nicht kompensieren. Nur 13 Punkte wurden in der Hinrunde geholt, sodass man bereits zur Winterpause ein enttäuschendes Fazit zog. Personell fehlten immer wieder Spieler, man konnte sich kaum richtig einspielen, denn das Trainerteam musste regelmäßig eine handvoll Spieler ersetzen. Erst im Saisonendspurt als man sechs der letzten sieben Spiele gewann sorgte dafür, dass man die Spielzeit doch noch mit einem dicken Polster beendete. Zwischenzeitlich drohte die Konkurrenz am ATSV vorbeizuziehen, doch am Ende waren es doch noch 18 Punkte Vorsprung auf Rang 14.
Umbruch
Nun gab es in diesem Sommer durchaus Veränderungen. Jan und Jörg Mehlfeld sind nicht mehr Trainer und legen den Fokus wieder mehr auf die Tätigkeit als Abteilungsleitung. Daher brauchte es ein neues Trainerteam, dass in den eigenen Reihen gefunden wurde. Yannik Biemann und Moritz Matyssek übernahmen das Kommando. In der vergangenen Saison trainierte das Duo noch die Zweite in der A-Klasse, die mit gerade einmal acht Punkten als Tabellenzehnter die Klasse hielt. Unter ihrer Regie gab es nun einen Umbruch. Spieler wie Jan-Hendrik Froh, Ivan Derevjanko, Jannes Schnell oder Kevin Uwe Son haben den Verein verlassen. Lubecco Behrens pausiert und steht daher auch erst einmal nicht mehr zur Verfügung. Neu dabei sind dafür Fritz Lenz als Torhüter, Sajad Barbari, Aziz Nikzad, Leif Kirsten und Julis Magull. Diese fünf Spieler sollen den Kader verstärken. Ansonsten blieben Spieler wie Felix Reder, Marco Zimmermann, Marvin Kuppert oder Sascha Koch dem ATSV erhalten. Man hat also durchaus noch einige Spieler, die bereits in der Kreisliga überzeugt haben, doch ins Gesamt wiegen die Abgänge wohl deutlich schwerer.

Nur ein Testspiel
In der Vorbereitung wurde gerade einmal ein Testspiel absolviert. Gegen die FSG Saxonia aus der Kreisliga Südost gewann der ATSV dank eines Doppelschlags durch Sascha Koch und Aaron Breuer mit 2:1. Dies sollte allerdings das einzige Spiel vor dem Saisonstart sein, denn gleich mehrere Testspiele wurden abgesagt. Nur eins von sechs geplanten Spielen fand statt. Zur Vorbereitung sagt Yannik Biemann: „Unsere Vorbereitung läuft auf Grund von Verletztungen, Krankheit und Urlauben durchwachsen. Im Training ziehen alle super mit und wir können Stück für Stück zusammen arbeiten.“ Bevor am Wochenende die Liga startet, stand am Dienstagabend das erste Pflichtspiel der Saison im Kreispokal gegen Lübeck 1876 statt. Dabei gab es ……In der Liga trifft man bereits am Freitagabend auf den VfL Rethwisch, wo man mit einem Sieg starten möchte. Die ersten Wochen sind keines Selbstgänger, denn nach dem Duell mit den Stormarnern, geht es zum Ratzeburger SV II. Es folgen Duelle gegen Travemünde (H), Azadi II (A), Eichholzer SV II (H) und den TSV Schlutup (A). Es geht also direkt ordentlich zur Sache für den ATSV. Deren Trainer sagte über die Zielsetzung: „Unser Ziel ist ein gesicherter Mittelfeldplatz und dass wir uns stetig weiterentwickeln und einen Grundstein für die Zukunft legen können. Wir wollen uns spielerisch und auch taktisch weiterentwickeln. Wir wollen versuchen mehr spielerische Lösungen zu finden und hinten sicherer zu stehen.“










