Lübeck – Mit einem 1:1 gegen den SC Weiche Flensburg 08 ist der VfB Lübeck am vergangenen Sonnabend in die Spielzeit 2026/2027 gestartet. In Anbetracht der Tatsache, dass die Grün-Weißen dort über eine halbe Stunde in Unterzahl agieren mussten, war man an der Lohmühle letztlich zufrieden mit dem Auftritt. Den Treffer für den VfB erzielte Selim Ajkic. Am Dienstag wurde das Match mit der Mannschaft noch einmal aufgearbeitet mit einer Videoanalyse, wurden Dinge angesprochen. Ein inzwischen normales Szenario nach einem Spiel in der Regionalliga. Für Kevin Rodewald ist das aber nicht genug. Der VfB-Cheftrainer führt auch gerne Einzelgespräche oder in einer kleinen Gruppe. So tauschte sich Rodewald jüngst nach der normalen Trainingseinheit zum Beispiel eine Viertelstunde lang mit dem „Außenbahnspieler-Trio“ – gemeint sind Daouda Beleme, Felix Mandl und Emmanuel Appiah – aus. Das alles unkonventionell und mitten auf dem Nebenplatz (Foto).
Eigentlich normal
Für Rodewald ist das normal, kein großes Ding: „Ich spreche grundsätzlich ja viel mit den Spielern, für mich ist das nicht ungewöhnlich. Das mache ich immer wieder gerne. Zuletzt gegen Flensburg haben wir es bis zur „Acht“ gut gemacht, waren aber dann im letzten Drittel, in den Anschlussaktionen, nicht so gut. Im Gespräch mit den Außenstürmern ging es um die Positionierung, um die Nachbereitung, wie sie es empfunden haben, was sie gut fanden, wo sie Probleme haben, wie ich ihnen helfen kann Dinge weiter zu verstehen“, so der Coach.
Probespieler
Noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist, ob Probespieler und Talent Quentin Nordmeier (17/Niendorfer TSV), der am Dienstag und am Mittwoch an der Lohmühle im Training mitmischte, die Chance erhält beim VfB unterzukommen.
Training
Am Donnerstag ist eine Einheit (11 Uhr) angesetzt.
