Lennard Heiduck, Sommerneuzugang beim VfB Lübeck. Foto: LOBECA
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Lübeck – Mit Lennard Heiduck wechselte im Sommer ein junger Mittelstürmer zum VfB Lübeck, nachdem er zuvor beim Probetraining an der Lohmühle über einen längeren Zeitraum einen guten Eindruck hinterlassen konnte. Inzwischen ist der Zugang vom Niendorfer TSV (Oberliga Hamburg), der dort in 25 Partien im Herrenbereich zuletzt 7 Treffer erzielte, augenscheinlich angekommen bei den Grün-Weißen. In drei Regionalligapartien konnte der Youngster bisher Spielzeit generieren. Zudem kickte Heiduck auch im Landespokal gegen Kaltenkirchen und Heide.

Schon anders…

Für den jungen Offensivmann gibt es durchaus Unterschiede zwischen seinem Ex-Klub, dem Niendorfer TSV, und dem Viertligisten von der Lohmühle. Das fängt schon beim „Drumherum“ an. „Also vor allem, was Sachen wie Infrastruktur angeht muss ich sagen, dass es da Unterschiede gibt. Beim VfB sind top Bedingungen, gibt es einen super Trainingsplatz. Auch das Trainingsniveau ist schon nochmal ein Stück besser qualitativ. Die Möglichkeiten, die hier gegeben sind, sind nochmal anders als in einem Amateurverein, der sich vor allem auf die Ausbildung von Spielern konzentriert. Nochmal ein bisschen mehr Intensität wird hier auch gefordert – und das macht mir Spaß“, so Heiduck.

Tempo…

Auch in den Pflichtspielen geht es jetzt mehr zu Sache. Der 19-jährige sagt: „Klar ist das anders jetzt in der Regionalliga Nord. Entscheidungsfindung muss man schneller machen, auch die Zweikampfe sind härter. Man merkt schon, dass es da nochmal ein paar Spieler mehr gibt, die lassen dann nichts mehr hinten anbrennen, wenn es dann mal darauf ankommt. In der Oberliga gibt es auch alte Hasen, aber da werden dann nochmal einfachere Fehler gemacht. Hier muss man auf seine Momente warten, die dann mit höchster Qualität ausspielen.“

Optionen…

Zur eigenen Gefühlslage und der Wohnsituation berichtet Heiduck: „Ich fühle mich wohl in Lübeck, bin gut aufgenommen worden. Ich wohne noch in Hamburg bei meinen Eltern, habe aber gerade Glück. Von einem Bekannten ist in Lübeck ein Zimmer frei geworden. Da kann ich gerade übernachten. Vor allem, wenn wir zweimal trainieren ist das gut, dann fahre ich mit dem Fahrrad nachmittags nach dem Training in die Wohnung, übernachte dort und bin dann am nächsten Tag wieder gleich beim VfB. Aber ich bin natürlich trotzdem ein paar Mal in Hamburg und dann pendele ich mit ein paar Jungs, die sehe ich immer an der Bahn. Da trifft man sich da immer.“

Training

Am Sonntag startet der VfB Lübeck am Vormittag in die Vorbereitung auf das nächste Match in der Regionalliga Nord. Das findet am Mittwoch, den 26. August (19 Uhr), auf der Lohmühle gegen den Hamburger SV II statt.

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