Lübeck – Mit einer über zwei Stunden andauernden Trainingseinheit verabschiedete sich am Donnerstag der VfB Lübeck in die Freizeit. Erst am Sonntagvormittag geht es weiter. Das dann mit der Vorbereitung auf das Regionalligamatch gegen den Hamburger SV II, das am Mittwoch (26.8./19 Uhr) auf der Lohmühle steigt.
An die Grenzen
Die letzten drei Tage zuvor hat das Team der Grün-Weißen schon an ihre Grenzen gebracht, waren intensiv. „Wir sind jetzt echt platt“, bestätigte Fabian Istefo nach der letzten Einheit und dem Gang vom Trainingsplatz zu den Kabinen, dass einiges abverlangt wurde. So war das ja auch im Endeffekt auch gedacht. „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit den drei Tagen. Wir haben alle Ziele erreicht, die wir erreichen wollten. Die Jungs haben alle mitgezogen. Wenn ich die Jungs so angucke, die sind auch schon ein bisschen an die Grenzen gekommen, sind jetzt am Arsch. Die müssen nun erstmal in die Eis-Tonne und regenerieren“, zieht Kevin Rodewald ein positives Fazit.
Relativ normal
Dass es dabei, so wie am Schlusstag und während eines Trainingsspiels auch mal zu Reibereien kommt, Dardan Karimani und Joel Amadi gerieten aneinander, gehört für den VfB-Cheftrainer dann auch dazu. „Es sind viele Emotionen dabei gewesen, viel Leidenschaft, viel Leben auf dem Platz. Das ist aber gut. Bei den Bundesligisten gibt es sowas im Training in jeder Woche, ist das Normalität. Vielleicht war das jetzt bei uns mal etwas zu viel, aber mir ist lieber zu viel, anstatt zu wenig.“
Verletzung
Ärgerlich: Im Trainingsmatch am Donnerstag verletzte sich Emmanuel Ntsiakoh am Oberschenkel, konnte der Innenverteidiger nicht weitermachen. Untersuchungen sollen nun Aufschluss darüber geben, wie schlimm es wirklich ist.

