
Rostock – Der DFB-Pokal hält für den F.C. Hansa Rostock direkt zum Auftakt einen echten Kracher bereit. Am Freitagabend um 20.45 Uhr empfängt der Drittligist den Bundesligisten VfB Stuttgart im nahezu ausverkauften Ostseestadion. Die Rollen sind klar verteilt, doch Hansa-Trainer Daniel Brinkmann glaubt an die Chance seines Teams: „Es ist eine extrem schwere Aufgabe und wir brauchen das notwendige Glück. Aber es gibt auch schönere Lose für Stuttgart.“
Alte Erinnerungen – neue Vorzeichen
Bereits zum vierten Mal seit 2018 treffen Rostock und Stuttgart in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Besonders gerne erinnert man sich an der Ostsee an den August 2018, als Hansa durch die Treffer von Cebio Soukou und Mirnes Pepic mit 2:0 gewann. Für Brinkmann spielt die Vergangenheit vor dem erneuten Duell allerdings nur eine untergeordnete Rolle. „Es sind jetzt ganz andere Vorzeichen. Stuttgart ist ein Top-Club in Deutschland. Wir wissen, dass es Phasen geben wird, in denen wir leiden werden.“ Trotzdem möchte der 40-Jährige seine Mannschaft keineswegs nur verteidigen sehen. Gerade mit der Unterstützung des eigenen Publikums soll Hansa versuchen, den Favoriten unter Druck zu setzen. „Es liegt an uns, ob wir das Spiel lange offen halten und der letzte Funke überspringt“, so Brinkmann. Sein klarer Zusatz: „Ich will meine Mannschaft nicht nur verteidigen sehen.“
Stein verpasst geplantes Pokaldebüt
Einen personellen Rückschlag mussten die Rostocker allerdings bereits vor dem Anpfiff hinnehmen. Yannic Stein sollte eigentlich zwischen den Pfosten stehen und sein Debüt im DFB-Pokal feiern. Eine im Training erlittene Verletzung bremst den 21-jährigen Neuzugang von Union Berlin nun aus.


