
Travenbrück – Der fünfte Spieltag in der Kreisliga Südwest wird am Freitagabend mit zwei spannenden Spielen eröffnet. Der TuS Teutonia Alveslohe empfängt den SV Sülfeld und die SG Bargteheide/Hammoor den SV Eintracht Segeberg. Der Auftakt ist bereits vielversprechend und dies setzt sich am Sonnabend und Sonntag auch so fort.
Bargfelder SV – SSV Großensee (Sa, 16 Uhr)
Am Sonnabend treffen zwei Gegensätze aufeinander. Der Bargfelder SV erwischte einen echten Fehlstart und verlor die ersten vier Spiele allesamt. Die Folge ist der letzte Tabellenplatz und das Hochhalten der Roten Laterne. Es gab verschiedene Auftritte, die bei weitem nicht alle schlecht waren. So fehlte gegen spielstarke Mannschaften wie Eintracht Segeberg, Alsterland und zuletzt beim Leezener SC nicht allzu viel, doch für Punkte reichte es noch nicht. Gleichzeitig wurden allerdings auch schon Auftritte hingelegt, die für das Trainerteam nicht zufriedenstellend waren. Das Heimspiel gegen Sülfeld ist dabei klar zu nennen, denn dort war es ein enttäuschendes Spiel. Es sollte allerdings auch das einzige der vier sein, sodass man klar sagen kann, dass die Bargfelder längst nicht so schwach sind, wie die Resultate vermuten lassen. Personell sah es vergangene Woche ganz düster aus, sodass man auf einige Rückkehrer hofft. Zu Gast ist mit dem SSV Großensee der Tabellenführer. Dieser ist noch ungeschlagen und kommt daher mit einer breiten Brust nach Bargfeld-Stegen.
Bargfeld setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit
Die Heimmannschaft ist gewarnt und geht daher mit einer Portion Vorsicht, doch gleichzeitig auch Mut in die Partie. Michael Burg sagt vor dem Spiel: „Ich erwarte am Samstag gegen Großensee eine schwere Aufgabe. Die Mannschaft ist hervorragend in die Saison gestartet, und auch in der vergangenen Spielzeit haben wir uns gegen diesen Gegner bereits schwergetan.“ Worauf es ankommen wird, verriet der BSV-Coach ebenfalls: „Für uns wird es deshalb darauf ankommen, unsere eigenen Fehler zu minimieren, defensiv stabil zu stehen und als Kollektiv gegen den Ball zu arbeiten. Wir wollen die Zweikämpfe gemeinsam annehmen, mutig nach vorne spielen und uns endlich für den Aufwand belohnen, den die Mannschaft Woche für Woche betreibt. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die drei Punkte zu Hause behalten. Das wird uns aber nur gelingen, wenn wir von der ersten bis zur letzten Minute geschlossen auftreten und jeder für den anderen arbeitet.“
Großensee lässt sich von der Tabelle nicht blenden
Der SSV Großensee ist das Team der Stunde, denn mit zehn Punkten aus vier Spielen führen die Stormarner die Kreisliga Südwest an. Das Potenzial, eine echte Überraschung zu werden, war unumstritten da, doch dass man so früh die Liga aufmischt, hätten wohl nicht allzu viele erwartet. Drei Siege, darunter ein Ausrufezeichen gegen den SV Henstedt-Ulzburg, ließen aufhorchen. Zuletzt gelang sogar erstmals eine Weiße Weste gegen den TuS Hartenholm II, auch wenn man dort zwei Gesichter zeigte. Im ersten Durchgang war der SSV klar überlegen, verpasste eine deutlichere Führung. Nach dem Seitenwechsel wurde der Faden allerdings komplett verloren, sodass es einen glücklichen Dreier gab, der über 90 Minuten allerdings nicht unverdient war. Nun soll beim Bargfelder SV der nächste Dreier folgen, doch auch wenn die Tabelle eine klare Sprache spricht, unterschätzt man das Schlusslicht keineswegs. Trainer Sascha Bartlakowski sagt vor dem Heimspiel: „Am Wochenende erwartet uns ein Gastspiel bei einem sehr kampfstarken Gegner. Von der aktuellen Tabellensituation sollte man sich definitiv nicht blenden lassen, denn meines Erachtens gehören sie nicht dorthin, wo sie gerade stehen.“
Bilanz pro Bargfelder SV
Beide Mannschaften begegneten sich bereits 24 Mal, wobei die Bilanz mit 13 Siegen für Bargfeld spricht. Vier der vergangenen sechs Duelle gewann allerdings Großensee. Die vergangenen beiden in der Vorsaison allerdings sollten an Bargfeld gehen. Nun spielt sicherlich auch die personelle Situation eine große Rolle. Großensee fehlten zuletzt einige Spieler und so scheint es auch am Sonnabend zu sein: „Personell wird es bei uns ein Kraftakt werden, denn die Urlaubszeit hat uns voll im Griff und leider auch die Verletztenliste. Es ist noch unklar, mit welchem Personal wir antreten können.“
Tralauer SV – FSG Alsterland (Sa., 16 Uhr)
Die Vorfreude beim Tralauer SV auf den kommenden Sonnabend ist riesig. Nach vier Auswärtsspielen steht nun das erste Spiel auf der heimischen Sportanlage an. Diese wurde im Sommer erneuert, sodass man auch in der Vorbereitung auf andere Plätze auswich. Nun gibt es die Rückkehr und mit der FSG Alsterland gastiert ein echter Brocken. Tralau steht ein Härtetest vor der Brust, den man aus der Vergangenheit noch nicht kennt. Am vergangenen Sonntag feierte der letztjährige Tabellendritte einen 3:2-Sieg in der Nachspielzeit gegen den SV Eintracht Segeberg. Nachdem eine 2:0-Führung verspielt und der Ausgleich in der 88. Minute kassiert wurde, sollten die Stormarner doch noch das letzte Wort haben und dank Hannes Lüneburg die drei Punkte mitnehmen. Dieser war mit einem lupenreinen Hattrick nach seiner Einwechslung der Mann des Tages. Nun wartet eine erneut schwierige Aufgabe, wo es an einigen Dingen anzuknüpfen gilt. TSV-Coach Roman Ismagilov sagte: „Wir wollen uns wieder Chancen herausspielen und diese dann hoffentlich deutlich besser nutzen als in der Vorwoche. Kampfgeist und Wille waren ohne Frage da. Genau daran wollen wir anknüpfen und diese Einstellung wieder auf den Platz bringen.“
„Technisch anspruchsvolles Spiel“ wird erwartet
Beide Mannschaften haben Ambitionen und eine hohe Qualität. Dennoch ist es der Truppe aus Travenbrück ganz wichtig, frei aufzuspielen, ohne großen Druck. So hat man in der Vergangenheit am besten performt. Daher wird das Wort „Aufstieg“ nicht in den Mund genommen, sondern von Spiel zu Spiel geschaut. Der Blick auf den Heimspielauftakt verspricht eine hochklassige Partie. Beide Mannschaften sind offensiv ausgerichtet und verstecken sich nicht. Tralaus Cheftrainer sagt daher: „Ich erwarte ein technisch anspruchsvolles Fußballspiel mit einem aktiven Gegner. Beide Mannschaften werden sich nicht verstecken. Wir wollen unser Spiel durchziehen und werden dafür alles reinwerfen.“ Personell muss man noch schauen, denn es drohen ein paar Ausfälle: „Wir haben einige verletzungsbedingte Fragezeichen im Kader. Die Spieler, die zur Verfügung stehen, sind aber bereit und hochmotiviert.“
Eine Herausforderung für Alsterland
Die FSG Alsterland hat erst drei Spiele absolviert, nachdem die Partie gegen Alveslohe verlegt wurde, doch in diesen sammelte der Verbandsligaabsteiger bereits sieben Zähler. Dies sind zwei weniger als der kommende Gegner, doch diesen kann man mit einem Dreier überholen. Klar ist aber auch, dass es vor allem in Travenbrück eine ganz harte Aufgabe werden wird, wovor auch FSG-Coach Harjas Ahluwalia gewarnt ist: „Am Samstag fahren wir nach Tralau zu unserem nächsten Auswärtsspiel und dem Start einer erneuten englischen Woche für uns. Tralau hat in den vergangenen Jahren gezeigt, warum sie zurecht oben in der Kreisliga spielen und erneut um den Aufstieg kämpfen werden. Die Spielweise ist strukturiert und wird uns vor Herausforderungen stellen. Auch in dieser Saison wird dort beeindruckend Fußball gespielt. Dennoch werden wir gezielt versuchen, das Spiel zu stören und unsere eigenen Akzente setzen.“
Eine seltene Rolle
Der vergangene Auftritt der Segeberger liegt nun etwas zurück, denn durch die besagte Spielverlegung gab es etwas Pause. Vor dieser musste sich die Spielgemeinschaft aus der SG Oering/Seth und SG Dänisch/Müssen allerdings mit einem 2:2-Remis zufriedengeben. Personell sah es dort schwierig aus, sodass die spielfreien Tage ihnen nicht gerade schlechtgetan haben: „Die Woche spielfrei kam uns entgegen, um ein paar kleinere Verletzungen auszukurieren, dennoch werden uns einige Spieler urlaubs-, berufs- und weiterhin auch verletzungsbedingt fehlen.“ Vor allem in der Offensive muss ordentlich umgebaut werden, denn vor allem die Sperre von Torjäger Nico Post ist ein Aderlass. Dies macht die FSG aus Sicht von Ahluwalia unter anderem zum Underdog beim Tralauer SV: „Gerade in der Offensive müssen wir neu planen aufgrund der Sperre von Post und den verletzungsbedingten Ausfällen von Alayli und Zaifri. Insgesamt werden wir erneut eine neue Startelf präsentieren, die aber vollstes Vertrauen genießt. Es wird diese Saison nicht häufig sein, dass wir die Favoritenrolle abgeben, aber an diesem Wochenende sehe ich uns in der Rolle, auf den Gegner reagieren zu müssen.“
TSV Trittau II – Leezener SC (So., 12 Uhr)
Mit nur einem Punkt aus drei Spielen war der Saisonstart für den TSV Trittau II eher durchwachsen. Es gab gemischte Auftritte, denn nach einer Niederlage gegen Hoisdorf, wo man vor allem im ersten Durchgang mithielt. Gegen die FSG Alsterland war es ein starker Auftritt der Zweitvertretung, die sich mit einem hochverdienten Remis belohnte, doch was am vergangenen Wochenende abgeliefert wurde, war auch für Sören Metzner nur schwer zu erklären: „Das Spiel war nicht schön. Gerade nach der Partie gegen Alsterland konnte ich die Leistung gegen Sülfeld in der Form nicht verstehen.“ Mit 0:1 unterlagen die Stormarner dem SV Sülfeld, einem potenziellen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Nun steht das Spiel zu Hause gegen Leezen an und einfach wird es dort keineswegs werden. Auf dem heimischen Kunstrasen waren die Auftritte bisher allerdings positiv, was Mut für Trittau macht. Zum kommenden Spiel und die personelle Situation sagt Metzner: „Ich sehe Leezen als sehr erfahren. Sie haben eine gute, spielerische Truppe, gute Einzelkönnen in den Reihen, also eigentlich eine wirklich gute Mannschaft. Da gilt es von unserer Seite, dass wir vieles anders und besser machen als letzte Woche. Es fängt schon mit der Einstellung an und geht leider darüber hinaus über zum Kämpferischen, Zweikämpfe annehmen, besser Fußball spielen und einfach auch mehr Herz und Leidenschaft zu zeigen. Dann wird es schon automatisch besser werden.“
Personell geschwächt
Zum Personal sagte der TSV-Coach: „Kadertechnisch muss ich sagen, aufgrund der Verletzung unseres Torwarts am ersten, der Roten am zweiten Spieltag und durch viele Urlauber und angeschlagene Spieler, wird es jetzt leider wieder personell richtig eng. Es geht also eigentlich nur darum, vieles besser und anders zu machen und einfach Courage und Motivation zu zeigen, alles besser als letzte Woche zu machen, um dann das Positive zu sehen und das Beste daraus zu machen, um Punkte zu holen.“
Leezen möchte das Spiel an sich reißen
Der Leezener SC hat in den ersten vier Spielen gerade einmal eines verloren und hat bereits sieben Punkte auf dem Konto, doch so richtig zufrieden sind die Segeberger noch nicht. Es gab den Sieg gegen Henstedt-Ulzburg (4:2), wo man voll und ganz überzeugen konnte und sich den Dreier gegen den Favoriten verdiente. Doch ansonsten war es eher durchwachsen, denn in Möhnsen gab es ein Remis, in Hartenholm einen harmlosen Auftritt und zuletzt zwar einen 2:1-Erfolg gegen Bargfeld, doch dort machte man sich das Leben selbst sehr schwer. Nun hofft Cheftrainer Phil Paustian beim TSV Trittau wieder ein anderes Gesicht seiner Mannschaft zu sehen, denn das Potenzial ist unumstritten da: „Wir wollen auf jeden Fall einiges besser machen zum vergangenen Wochenende. Auf jeden Fall wollen wir das Spiel an uns reißen und gestalten und nicht durch einfache, fahrlässige Fehler wie am vergangenen Wochenende den Gegner einladen und stark machen. Wir wollen versuchen, unseren Matchplan durchzudrücken und auch das so zu spielen. Ich erwarte ein ähnliches Spiel wie vergangenes Wochenende. Ein Gegner, der noch nicht viel geholt hat, aber dennoch langsam punkten möchte. Ich glaube, dass wir in den letzten Jahren nicht so gut aussahen in Trittau, deswegen erwarte ich dort auch ein umkämpftes, enges Spiel, wo alles gegeben wird. Die Jungs sind genauso heiß darauf, endlich zu punkten, weshalb wir genauso vorsichtig sein müssen wie gegen Bargfeld, weil einfache Fehler bestraft werden. Personell sieht es eigentlich ganz gut aus. Wir haben einzelne Ausfälle, die vertretbar sind, immer noch ein, zwei Langzeitverletzte.“
VfL Oldesloe – SV Henstedt-Ulzburg (So., 15 Uhr)
Der Trainerwechsel beim VfL Oldesloe hat sich als absolut richtige Entscheidung erwiesen. Nach den beiden Niederlagen zum Start, wo es elf Gegentore gab, sollte unter der Leitung von Jan Vogelsang mehr Stabilität reinkommen. Die Null stand beim Debüt gegen Möhnsen und auch vergangenes Wochenende beim ambitionierten SV Wahlstedt sollte bis in die Schlussphase hinten nichts anbrennen. Der Trainereffekt, den man sich in der Kreisstadt erhofft hat, ist eingetreten, auch wenn man noch sieglos ist. Nun steht das zweite Heimspiel für den Cheftrainer an und mit dem SV Henstedt-Ulzburg gastiert ein Gegner, der über eine hohe Qualität verfügt. Selbst haben sich die Segeberger zum Top-Favoriten ernannt. Daher sieht Vogelsang auch deutlich mehr Qualität beim Gegner, als die Tabelle vermuten lässt: „Ich erwarte einen recht spielstarken und guten Gegner, der am Ende der Saison auch sicher weiter oben stehen wird, als es aktuell der Fall ist. Aber wir wissen auch, wie wir Henstedt-Ulzburg schlagen können und darauf bereiten wir uns jetzt einfach vor.“
Arbeit im Spiel nach vorne
Im Travestadion am Sonntag braucht es die Stabilität der vergangenen beiden Spiele, doch gerade mit Blick auf die Offensive auch mehr Zug zum Tor. „Es gilt besser zu machen, dass wir mehr Durchschlagskraft nach vorne haben und bessere Entscheidungen treffen. Da trainieren wir die ganze Woche dran, dass wir einfach weniger Kontakte haben und unsere Umschaltmomente dann einfach vernünftig ausspielen. Anknüpfen wollen wir daran, dass wir weiterhin vernünftig stehen. Das hat gegen Wahlstedt schon lange sehr gut geklappt, da haben wir uns leider nicht belohnt. Nun gilt es, sich zu belohnen und die volle Punktzahl im Travestadion zu lassen.“ Dabei sieht es personell gar nicht schlecht an der Trave aus. Torhüter Malte Kahser wird zwar ausfallen, der sich gegen Wahlstedt verletzte und wo die Hoffnung auf „nur“ einen Muskelfaserriss lag, doch ansonsten sehen fast alle Spieler zur Verfügung. Zudem gibt es noch einen neuen Offensivspieler, der als Soforthilfe gilt. Vogelsang sagt dazu: „Wir haben Thilo Plünnecke wieder verpflichtet, nachdem er aufgehört hatte. Der bringt mit seiner Schnelligkeit und Torgefährlichkeit brutale Effektivität und Qualität mit.“
SVHU macht Schritte nach vorne
Beim SV Henstedt-Ulzburg war der Saisonstart alles andere als zufriedenstellend. Auf den Sieg am ersten Spieltag gegen den SV Sülfeld folgten zuletzt drei Niederlagen. Dabei war das Startprogramm absolut machbar, doch gegen Leezen (2:4), Großensee (2:3) und Möhnsen (0:2) gab es keine Punkte. Es war für den Top-Favoriten eine Katastrophe schon früh zu Beginn in dieser Saison. Die Verantwortlichen fanden bereits klare Worte, nahmen die Mannschaft in die Pflicht. Nun muss nach den drei Niederlagen wieder dreifach gepunktet werden und trotz der Krise ist die Woche durchaus positiv. Trainer Keven Bostelmann sagt: „Nach den letzten Wochen kann es eigentlich nur besser werden. Wir haben die vergangenen Tage sehr gut genutzt und in der Trainingswoche wichtige Schritte nach vorne gemacht. Die Jungs haben sehr gut gearbeitet und die Intensität war deutlich besser.“ Mit Oldesloe wartet eine euphorisierte Mannschaft, die unbedingt erstmals dreifach punkten möchte. Die Segeberger stellen sich dabei auf eine Partie ein, in der man auf einen defensiv ausgerichteten Gegner trifft: „Wir erwarten erneut einen Gegner, der zunächst sehr tief stehen und kompakt verteidigen wird. Gleichzeitig hat sich die Mannschaft zuletzt etwas gefangen, sodass wir uns auf ein schwieriges Spiel einstellen.“
Verletzungen im Abschlusstraining
Personell sieht es beim SVHU nicht schlecht, doch auch nicht perfekt aus: „Grundsätzlich sind wir personell gut aufgestellt. Leider haben sich im heutigen Abschlusstraining noch zwei Jungs verletzt, und der eine oder andere ist aktuell noch nicht ganz bei 100 Prozent. Trotzdem ist langsam wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen und wir können insgesamt positiv auf die kommenden Wochen blicken.“ Das einzige Duell zwischen dem VfL Oldesloe und SVHU gewannen die Segeberger mit 3:0. Dies war allerdings im Juli 2018.
SV Wahlstedt – TuS Hoisdorf (So., 15 Uhr)
Es war ein ziemliches Geduldsspiel am vergangenen Sonntag für den SV Wahlstedt. Gegen den VfL Oldesloe hatten die Segeberger deutlich mehr vom Spiel, doch taten sich schwer gegen den tief verteidigenden Gegner. Zwei späte Tore sollten am Ende die drei Punkte retten, sodass der Saisonstart für den SVW zufriedenstellend war. Drei Siege gab es aus vier Spielen, doch die Auswärtsniederlage bei der SG Bargteheide/Hammoor war eine Enttäuschung. An diesem Abend gelang kaum etwas. Nun steht am Sonntag das Heimspiel gegen den TuS Hoisdorf an. Dort wartet ein Gegner, der enttäuschend in die Saison gestartet ist. Es wartet auf die Mannschaft von der Scharnhorststraße dennoch ein schwieriges Spiel, wo es hinten aufzupassen gilt und vorne die Möglichkeiten eiskalt genutzt werden. Wahlstedts Cheftrainer Nimet Jusufi sagt vor dem Heimspiel am Sonntag: „In den letzten Spielen haben wir uns viele gute Chancen herausgespielt, diese aber leider zu oft nicht genutzt. Genau daran wollen wir arbeiten und uns für unseren Aufwand und unser Spiel auch entsprechend belohnen. Gleichzeitig wollen wir defensiv kompakt stehen und möglichst wenig zulassen. An die positiven Leistungen und die Art und Weise, wie wir uns die Chancen herausspielen, wollen wir anknüpfen und insgesamt noch konsequenter und effektiver auftreten. Wir erwarten ein hart umkämpftes Spiel, in dem beide Mannschaften unbedingt die nächsten drei Punkte holen wollen. Auch in dieser Woche rechnen wir mit einem Gegner, der uns wahrscheinlich das Spiel machen lässt und eher tief verteidigen wird. Darauf müssen wir uns einstellen, geduldig bleiben und unsere Chancen diesmal konsequenter nutzen.“ Personell sieht es gut aus beim SVW.
Hoisdorf möchte das Glück erarbeiten
Mit dem TuS Hoisdorf ist nun eine Mannschaft zu Gast, die in den ersten Wochen der Saison Schwierigkeiten hatte. Auf dem Sieg in Trittau (5:2) zum Start folgten zuletzt drei Niederlagen. Es war sicherlich nicht das, was man sich vorgestellt hat. Es gab zu viele Gegentore und vorne fehlte die Kaltschnäuzigkeit bei der jungen Truppe. Mit Fabian Koch muss zudem auf einen ganz wichtigen Spieler verzichtet werden, dessen Fehlen ganz klar bemerkbar ist. Trotz der Ausbeute zuletzt bleibt man in Hoisdorf ruhig. Die vielen jungen Kicker brauchen Zeit und diese möchte man ihnen geben. Nun in Wahlstedt wartet eine ganz schwierige Aufgabe auf die Mannschaft von Andre Meins, doch chancenlos sieht er sein Team keineswegs. Man malt sich durchaus etwas aus. Der Trainer sagte: „Wir treffen auswärts auf Wahlstedt. Sie sind der Favorit in der Partie. Aber wie ich schon am Anfang der Saison gesagt habe, kann jeder jeden schlagen in der Liga. Wir wollen uns das Glück wieder erarbeiten, was uns in den letzten Partien einfach fehlte. Wir sind auf einem guten Weg mit der jungen Truppe, jetzt heißt es, dranbleiben. Verletzungsbedingte Ausfälle sind weiterhin dabei. Aber ich freue mich auch auf ein, zwei Rückkehrer.“
TuS Hartenholm II – Borussia Möhnsen (So., 15.30 Uhr)
Der Spieltag wird von zwei Mannschaften komplettiert, die eine klare Gemeinsamkeit haben. Beide Mannschaften sind enorm defensivstark und kassierten in dieser Saison kaum Gegentore. Der TuS Hartenholm II holte zwei Siege aus den ersten vier Spielen. Zudem gab es zuletzt nur einen Gegentreffer aus drei Spielen, doch dieser sollte nach zwei Siegen in Folge auch für die dritte Pleite der Saison sorgen. Offensiv gibt es Luft nach oben, denn so ließ die Zweitvertretung in Großensee zu viele Chancen liegen. Nun hofft man auf einige Rückkehrer für die Offensive, denn dort standen zuletzt einige Spieler nicht zur Verfügung. Trainer Timo Novak sagt vor dem Spiel gegen Möhnsen: „Wir müssen diesmal von Anfang an als Team auftreten und nicht die erste Halbzeit verschlafen. Wir wollen an die zweite Halbzeit gegen Großensee anknüpfen und mit Leidenschaft verteidigen und diesmal unsere Chancen nutzen. Ich erwarte Möhnsen defensiv gut mit einer klaren Idee und Struktur, wie sie verteidigen wollen, und schnellen vertikalen Pässen nach Balleroberung. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, wo Kleinigkeiten das Spiel entscheiden werden. Personell fällt der ein oder andere weiterhin aus. Ich hoffe, dass zum Wochenende ein bis zwei Offensivspieler zurückkommen, die noch angeschlagen sind.“
Abwehr im Fokus
Der SV Borussia Möhnsen ist eine von noch drei ungeschlagenen Mannschaften in der Liga. Gleichzeitig gab es allerdings auch nur einen Sieg, diesen am vergangenen Wochenende. Dort sollte der SV Henstedt-Ulzburg mit 2:0 bezwungen werden, sodass nun sechs Punkte auf dem Konto der Lauenburger stehen. Die große Stärke ist die Defensive, denn es wurden drei Gegentreffer erst kassiert und somit die wenigsten der Liga. Seit über 180 Minuten blieb die Weste weiß. Dies soll sich gegen die Segeberger auch nicht ändern. Trainer Martin Krüger sagt vor dem Spiel: „Wenn wir die gleiche Leistung wie letztes Wochenende abrufen können, mache ich mir wenig Sorgen. Unsere Abläufe werden immer besser und wir werden auch Sonntag versuchen, weiter ungeschlagen zu bleiben.“
Der 5. Spieltag im Überblick
SG Bargteheide/Hammoor – SV Eintracht Segeberg (Fr., 20 Uhr)
TuS Teutonia Alveslohe – SV Sülfeld
Bargfelder SV – SSV Großensee (Sa., 16 Uhr)
Tralauer SV – FSG Alsterland
TSV Trittau II – Leezener SC (So., 12 Uhr)
VfL Oldesloe – SV Henstedt-Ulzburg (15 Uhr)
SV Wahlstedt – TuS Hoisdorf
TuS Hartenholm II – SV Borussian Möhnsen (15.30 Uhr)
Mannschaftsart: Herren1. SSV Großensee 4 13 : 5 10 2. Tralauer SV 4 20 : 7 9 3. SV Wahlstedt 4 8 : 4 9 4. SG Bargteheide-Hammoor 4 9 : 11 9 5. FSG Alsterland 3 12 : 8 7 6. Leezener SC 4 7 : 5 7 7. SV Eintracht Segeberg 3 9 : 5 6 8. SV Bor. Möhnsen 4 5 : 3 6 9. TuS Hartenholm II 4 7 : 7 6 10. SV Sülfeld 4 5 : 7 6 11. SV Henstedt-Ulzburg 4 7 : 9 3 12. TuS Teutonia Alveslohe 3 4 : 6 3 13. TuS Hoisdorf 4 7 : 15 3 14. TSV Trittau II 3 5 : 9 1 15. VfL Oldesloe 4 3 : 13 1 16. Bargfelder SV 4 5 : 12 0







