
Hamburg – Für den Hamburger SV beginnt die Pflichtspielsaison 2026/2027 am Montagabend. In der 1. Runde des DFB-Pokals sind die Rothosen um 18 Uhr beim Drittligisten SC Verl zu Gast. Cheftrainer Merlin Polzin erwartet in Ostwestfalen einen anspruchsvollen Auftakt und bestätigte bereits, dass Sander Tangvik zwischen den Pfosten stehen wird.
Omari und Muheim fallen aus
Personell muss der HSV auf zwei Spieler verzichten. Polzin sagte auf der Pressekonferenz am Sonnabend: „Für das Spiel am Montag stehen uns Warmed Omari aufgrund seiner Schulter und Miro Muheim aufgrund von muskulären Problemen nicht zur Verfügung. Alexander Rössing-Lelesiit befindet sich weiter im Aufbautraining. Der Rest ist am Start und bereit für ein Abenteuer im DFB-Pokal.“
Im Tor erhält Tangvik seine Chance. Der 23-Jährige war im Winter zum HSV gewechselt. Polzin erklärte: „Sander Tangvik wird beginnen. Ich freue mich darauf, ihn im Tor zu sehen. Er hat seit seiner Ankunft im Winter gezeigt, warum wir ihn verpflichtet haben. Sander hat sich nahtlos eingefügt in die Arbeitsmentalität und das Verständnis vom Torwartspiel innerhalb unseres Torhüter-Teams, das von Sven Höh hervorragend geführt wird. Sander hat in kleinen Schritten eine herausragende Entwicklung genommen. Der letzte Spieltag in Leverkusen hat noch einmal unterstrichen, dass wir nicht nur mit Ferro eine Nummer 1 haben, sondern auch jemanden dahinter, der ihn herausfordert.“
Polzin warnt vor Verl
Mit dem SC Verl wartet ein Drittligist, dessen Spielweise Polzin genau im Blick hat. „Mit Verl erwartet uns ein Verein, der mit seinem spielerischen Ansatz und seinem Mut, Dinge anders zu machen, als sie üblich sind, in den vergangenen Jahren für Furore in der 3. Liga gesorgt hat. Sie haben im Sommer einen Trainerwechsel hin zu Orest Shala vorgenommen, den ich bereits vom Fußballlehrer-Lehrgang kenne. Er hat eine klare Idee und eine tolle Ausstrahlung. Er kann eine Mannschaft mitziehen. Verl wird uns alles abverlangen. Sie werden es uns schwermachen wollen, einen Zugriff zu bekommen. Gleichzeitig pressen sie hoch und aggressiv. Das sind Momente, die wir in der Vorbereitung thematisiert haben, um darauf vorbereitet zu sein. Es erwartet uns ein Pokal-Fight, auf den sich alle Zuschauer freuen können.“
Der Bundesligist will seiner Favoritenrolle gerecht werden. „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir dem kleinen und mitunter giftigen Stadion standhalten. Wir wollen eine Klarheit in unserem Spiel und zielstrebig nach vorn agieren. Aufgrund unserer höheren Ligazugehörigkeit müssen wir uns beweisen, doch im Pokal zählt nur das Weiterkommen. Wir wollen das Ziel erreichen, in dem Wettbewerb möglichst weit zu kommen.“
„Wir haben maximal Bock auf diesen Wettbewerb“
Dass der Pokal beim HSV einen hohen Stellenwert besitzt, machte Polzin ebenfalls deutlich: „Wir haben maximal Bock auf diesen Wettbewerb. Der DFB-Pokal kann richtig geil sein. Dafür musst du in jeder einzelnen Runde und in jedem einzelnen Moment voll abliefern. Du darfst nichts unterschätzen. Das wissen alle in der Mannschaft und im Trainerteam. Was unseren Fokus und unsere Spannung anbelangt, sind wir total fokussiert. Wir freuen uns, dass wir nur noch eine Trainingseinheit haben und dann in den Bus steigen, um endlich loszufahren.“
Hansa und LSK draußen, Holstein gewinnt bei Löwen
Die ersten Clubs aus dem erweiterten Gebiet von HL-SPORTS sind schon draußen und weiter. Hansa Rostock unterlag dem VfB Stuttgart und der Lüneburger SK Hansa verlor gegen Werder Bremen 0:3. Holstein Kiel setzte sich bei Drittliga-Zwangsabsteiger 1860 München durch. Der FC St. Pauli und der 1. FC Phönix Lübeck sind am Sonntag im Einsatz. Hamburgs Pokalvertreter HEBC ist erst am 1. September gefragt. Gegner im Volksparkstadion ist Borussia Dortmund.
Die 1. Runde
SC St. Tönis 11/20 – Eintracht Frankfurt 0:11 (Fr.)
Preußen Münster – Karlsruher SC 1:2
Waldhof Mannheim – 1. FC Kaiserslautern 0:1
Hansa Rostock – VfB Stuttgart 0:4
SV Wehen Wiesbaden – Bayer Leverkusen 0:4 (Sa.)
Energie Cottbus – FC Augsburg 0:2
Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim 0:4
SV Hemelingen – Hannover 96 1:9
1.FC Saarbrücken – Hertha BSC 3:5 n.E.
Viktoria Köln – 1. FC Nürnberg 5:6 n.E.
MSV Duisburg – SV Elversberg 1:3
Lüneburger SK Hansa – Werder Bremen 0:3
Eintracht Trier – RB Leipzig 0:6
SG Sonnenhof Großaspach – Arminia Bielefeld 5:2 n.E.
1860 München – Holstein Kiel 0:2
SSV Jeddeloh – 1. FC Heidenheim (So., 13 Uhr)
Greuther Fürth – VfL Bochum
Eintracht Braunschweig – Union Berlin (15.30 Uhr)
TSV Schott Mainz – Borussia Mönchengladbach
VfB 1921 Krieschow – 1. FSV Mainz 05
Carl Zeiss Jena – SV Darmstadt 98
Bahlinger SC – 1. FC Magdeburg
Westfalia Rhynern – Dynamo Dresden
Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg (18 Uhr)
Rot-Weiss Essen – FC St. Pauli
Phönix Lübeck – SC Paderborn 07
SC Verl – Hamburger SV (Mo., 18 Uhr)
VSG Altglienicke Berlin – VfL Wolfsburg
Würzburger Kickers – 1. FC Köln
Hallescher FC – FC Schalke 04 (20.45 Uhr)
HEBC – Borussia Dortmund (Di., 1.9., 20.45 Uhr)
VfL Osnabrück – Bayern München (Mi., 2.9., 20.45 Uhr)







