VfL Lübeck-Schwartau zieht souverän in die zweite DHB-Pokalrunde ein

„Kompliment an die Jungs“

Jubel beim VfL Lübeck-Schwartau. Archivfoto: Christian Schaffrath/oH
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Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau hat das Schleswig-Holstein-Derby gegen den TSV Altenholz souverän für sich entschieden. Mit 37:25 (18:11) setzte sich der Zweitligist beim Drittligisten durch und machte vor rund 200 mitgereisten Lübecker Fans den Einzug in die zweite Runde des DHB-Pokals perfekt.

Kompakt und spielbestimmend

Von Beginn an zeigte der VfL, dass er die Partie konzentriert angehen wollte. Oliver Juhl erzielte den ersten Treffer der neuen Saison, gemeinsam mit Paul Holzhacker brachte er seine Mannschaft früh mit 4:0 in Führung. Die Lübecker Defensive stand zunächst kompakt und wurde von einem erneut starken Mark Ferjan im Tor unterstützt. Erst nach mehr als neun Minuten gelang dem TSV durch den zukünftigen VfL-Spieler Nico Kahmke der erste Treffer.

Auch in der Folge blieb Lübeck spielbestimmend. Nach einer Viertelstunde führte der VfL bereits mit 11:4. Altenholz hielt körperlich dagegen und stellte die Lübecker vor allem im Eins-gegen-Eins immer wieder vor Herausforderungen. Kurz vor der Pause konnten die Gastgeber den Rückstand jedoch nicht weiter verkürzen. Neuzugang Guy Resch Erman erzielte seinen ersten Pflichtspieltreffer für den VfL und sorgte für die zwischenzeitliche 16:9-Führung. Mit einem 18:11 ging es schließlich in die Halbzeit.

„Kompliment an die Jungs. Die sind da super fokussiert angegangen und haben mit einer wirklich tollen Kulisse, auch durch die vielen Schwarzerau-Fans, die dabei waren, vom Start weg performt“, lobte VfL-Trainer David Röhrig seine Mannschaft nach der Partie.

Lübeck lässt auch nach der Pause nichts anbrennen

Nach dem Seitenwechsel setzte der VfL zunächst nahtlos nach. Hagedorn traf doppelt, ehe Paul Holzhacker nach fünf Minuten erstmals eine Zehn-Tore-Führung herstellte. Kurz darauf durfte sich auch Leo Zink über seinen ersten Pflichtspieltreffer im VfL-Trikot freuen.

Altenholz gab sich jedoch nicht auf und blieb kämpferisch. „Altenholz hat dagegen gehalten, körperlich in der Abwehr, mit tollen Eins-gegen-Eins-Szenen im Angriff“, analysierte Röhrig. Besonders Lars Meereis stellte die Lübecker dabei vor Probleme. „Gerade Lars Meereis hat uns da ein bisschen überrascht, den wir in der Vorbereitung auf das Spiel im Video überhaupt nicht gesehen haben und nicht wussten, ob er gesund oder nicht ist. Und der hat uns dann deutlich mehr Schwierigkeiten bereitet in der ersten Halbzeit, als wir uns das gewünscht hätten.“

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In der 42. Minute musste der VfL nach der dritten Zeitstrafe gegen Ole Schramm in Unterzahl weiterspielen. Den fälligen Siebenmeter parierte Ferjan und kam damit auf insgesamt elf gehaltene Bälle. Mit einer Quote von 38 Prozent gehaltener Würfe avancierte der Torhüter erneut zu einem wichtigen Rückhalt.

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