VfL Lübeck-Schwartau startet mit Topspiel in die neue Saison

Gegner für VfL-Coach klarer Top-Fünf-Kandidat

Fahne des VfL Lübeck-Schwartau wird geschwungen. Foto: Lobeca/Mascha Holm
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Lübeck – Für den VfL Lübeck-Schwartau beginnt am Freitag die neue Saison in der 2. Bundesliga. Zum Auftakt gastiert die Mannschaft von Trainer David Röhrig beim TuS N-Lübbecke. Anwurf in der Merkur Arena ist um 19.30 Uhr.

Auf den VfL wartet dabei direkt eine anspruchsvolle Aufgabe. Der TuS N-Lübbecke belegte in der vergangenen Spielzeit Rang acht und schloss die Saison mit 37:31 Punkten nur einen Platz hinter dem VfL ab. Nach einem schwierigen Saisonstart mit lediglich zwei Siegen aus den ersten zwölf Spielen trennten sich die Ostwestfalen von Trainer Piotr Przybecki. Unter dem neuen Coach Davor Dominiković entwickelte sich die Mannschaft anschließend deutlich und belegte in der Rückrundentabelle sogar den dritten Platz.

Für Röhrig gehört Lübbecke deshalb zu den Mannschaften, die in der neuen Saison weit vorne erwartet werden können: „Der TuS N-Lübbecke gehört für mich zu den Vereinen, die man dieses Jahr auf dem Zettel haben muss, auch für die Top fünf. Wenn man genau hinschaut, haben sie seit dem Trainerwechsel zu Davor Dominiković eine sehr steile Entwicklung genommen. Das sieht man daran, dass sie in der Rückrundentabelle den dritten Platz belegten und damit ihre Stärke unter Beweis gestellt haben.“

Starke Defensive als Trumpf

Eine besondere Stärke des TuS war bereits in der vergangenen Saison die Defensive. Nur die beiden Aufsteiger kassierten weniger Gegentore. Dabei kann Dominiković auf unterschiedliche Abwehrsysteme zurückgreifen.

„In der Abwehr zeichnet sie aus, dass sie in zwei verschiedenen Systemen decken: In der 6-0 wahnsinnig physisch, kompakt und eng. Und sie spielen eine 5-1, die man auch schon bei anderen Teams gesehen hat, die Davor trainiert hat“, erklärt Röhrig. „Da verdichten sie immer extrem zur Ballseite, der vorgezogene Spieler versucht fast immer zu doppeln und somit versuchen sie, den Passflow des Gegners im Keim zu ersticken.“

Personell hat sich beim TuS im Sommer allerdings einiges verändert. Unter anderem beendete Tim Wieling seine Karriere. Zudem verließen vier der zehn besten Torschützen der vergangenen Saison den Verein. Mit Finn Wullenweber, der in Hamburg geboren wurde, und Thies Bergemann kamen allerdings auch zwei Spieler aus dem Norden nach Lübbecke.

Kurze Vorbereitung auf den Saisonauftakt

Auf den VfL wartet damit gleich zum Start eine taktisch anspruchsvolle Aufgabe. Viel Zeit zur Vorbereitung blieb allerdings nicht. Nach dem DHB-Pokalspiel am vergangenen Sonntag steht bereits am Freitag der erste Ligaeinsatz an. „Unsere Aufgabe in dieser wirklich kurzen Trainingswoche – wir haben am Freitag gespielt und am Sonntag gespielt – ist, dass wir uns auf beide Systeme gut vorbereiten, damit wir für jede Eventualität eine Antwort haben“, sagt Röhrig.

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Auch für einige VfL-Spieler ist die Partie ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. Niko Blaauw wechselte im vergangenen Jahr vom VfL nach Lübbecke. Auf Lübecker Seite kennen Jan-Eric Speckmann und Paul Holzhacker den kommenden Gegner ebenfalls aus eigener Erfahrung.

Der VfL will trotz des anspruchsvollen Auftaktprogramms mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison starten. Dafür wird es vor allem darauf ankommen, die unterschiedlichen Abwehrsysteme des Gastgebers zu knacken und über 60 Minuten die passende Antwort auf die taktischen Vorgaben des TuS zu finden.

In welcher Tabellenregion landet der Hamburger SV am Ende der Saison?

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