Störche erneut auswärts gefordert: Holstein Kiel gastiert in Magdeburg

Erster Dreier soll her

Tim Walter (Trainer Holstein Kiel) an der Seitenlinie. Foto: Lobeca/Henning Rohlfs
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Kiel – Nach dem erfolgreichen Auftritt im DFB-Pokal wartet auf Holstein Kiel die nächste Auswärtsaufgabe. Am Sonntag (13.30 Uhr) gastieren die Störche beim 1. FC Magdeburg. Für die Mannschaft von Trainer Tim Walter ist es bereits die zweite Reise innerhalb weniger Tage.

Im Pokal setzte sich die KSV am vergangenen Wochenende mit 2:0 beim TSV 1860 München durch und zog damit in die nächste Runde ein. Nun gilt der Fokus wieder der 2. Bundesliga und der Partie in der Avnet Arena.

Magdeburg mit wechselhaftem Saisonstart

Im ersten Saisonspiel kassierte der FCM vor heimischer Kulisse eine deutliche 1:6-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander zeigte anschließend jedoch die passende Reaktion und gewann beim VfL Osnabrück mit 3:0.

Auch im DFB-Pokal präsentierte sich Magdeburg souverän. Beim Oberligisten Bahlinger SC setzte sich der FCM mit 4:0 durch und zog ohne größere Probleme in die nächste Runde ein. Entsprechend dürfte die Mannschaft nun mit neuem Selbstvertrauen und zusätzlicher Motivation in das zweite Heimspiel der Saison gehen.

Walter: „Jetzt ist wieder ein neues Spiel“

Für Tim Walter spielt die deutliche Auftaktniederlage des kommenden Gegners bei der Vorbereitung auf das Spiel allerdings keine entscheidende Rolle. Vielmehr will der Kieler Trainer die aktuellen Abläufe des FCM analysieren.

„Ja, es geht nur darum, die Mannschaft zu analysieren: Welche Art und Weise, welche Abläufe haben sie? Wo sind die Stärken, wo sind die Schwächen?“, erklärt Walter.

Die Vergangenheit soll dabei keine Rolle spielen. „Aber das macht jeder Trainer. Und da geht es weniger darum, was war, weil jetzt ist wieder ein neues Spiel und du hast wieder eine neue Chance und du startest wieder bei null“, so der 50-Jährige. Für Walter ist deshalb klar: „Von daher ist es völlig egal, was davor war.“

Baris Atik als kreativer Mittelpunkt

Besondere Aufmerksamkeit gilt auf Seiten der Kieler unter anderem Baris Atik. Der offensive Mittelfeldspieler zählt für Walter zu den entscheidenden Akteuren im Magdeburger Spiel.

„Die haben einen sehr spielstarken Spieler mit Baris Atik, der viel initiiert, der kreativ ist, der den Ball gerne hat, der immer wieder auch in Eins-gegen-Eins-Situationen kommt, weil er einen tiefen Schwerpunkt hat, schwer zu greifen ist“, beschreibt Walter die Qualitäten des Magdeburgers.

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Auch im Angriff verfügt der FCM über einen gefährlichen Abschluss-Spieler. „Und dann haben sie vorne drin einen sehr guten Stürmer, der sehr torgefährlich ist, wo du immer ein Auge drauf haben musst“, sagt der Kieler Coach.

Gleichzeitig will sich Holstein nicht ausschließlich mit den Qualitäten des Gegners beschäftigen. Walter sieht auch für seine eigene Mannschaft Möglichkeiten, wenn es gelingt, den Ball zu erobern und Magdeburg in ungeordneten Situationen zu erwischen.

Für die Störche geht es damit am Sonntag darum, den Schwung aus dem Pokalerfolg mitzunehmen und auch in der Liga auswärts den nächsten Schritt zu machen.

Der 3. Spieltag

Bochum – Osnabrück 0:1
Braunschweig – Hertha 3:5
Cottbus – Fürth (Sa., 13 Uhr)
Heidenheim – Dresden
Karlsruhe – Wolfsburg
Nürnberg – Bielefeld (20.30 Uhr)
Darmstadt – Hannover (So., 13.30 Uhr)
Magdeburg – Kiel
St. Pauli – Kaiserslautern

Die Tabelle

1.Hertha BSC310 : 49
2.1. FC Nürnberg27 : 26
3.Karlsruher SC22 : 14
4.VfL Wolfsburg21 : 04
5.Eintracht Braunschweig39 : 73
6.DSC Arminia Bielefeld24 : 23
7.FC Energie Cottbus23 : 43
8.VfL Bochum 184831 : 23
9.1. FC Heidenheim 184625 : 73
10.1. FC Magdeburg24 : 63
11.SG Dynamo Dresden21 : 33
12.VfL Osnabrück34 : 73
13.Holstein Kiel24 : 42
14.FC St. Pauli23 : 32
15.1. FC Kaiserslautern20 : 02
16.SV Darmstadt 9822 : 31
17.SpVgg Greuther Fürth23 : 51
18.Hannover 9621 : 40

In welcher Tabellenregion landet der Hamburger SV am Ende der Saison?

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